Walckerorgel soll wieder klingen wie 1903 – Ludwigsburger Unternehmen unterstützt Sanierung

Ludwigsburg – Sie gilt als Klangdenkmal von Weltrang: die spätromantische Walckerorgel in der Friedenskirche. 2028 wird das Instrument 125 Jahre alt. Zum Jubiläum soll sie wieder so klingen wie bei ihrer Einweihung im Jahr 1903 – doch dafür ist eine umfassende Generalsanierung nötig.

Ein einzigartiges Kulturerbe

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Die Walckerorgel ist praktisch noch im Originalzustand – eine Seltenheit, die sie für Orgelfreunde in aller Welt besonders macht. Heute jedoch sind ihre Töne verstimmt, die Mechanik gealtert. Kirchengemeinde und Förderverein haben sich deshalb das Ziel gesetzt, das Instrument respektvoll zu restaurieren und in den ursprünglichen Klang zurückzuführen.

Unterstützung aus der Stadt

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Das Ludwigsburger Unternehmen Noz Elektrotechnik beteiligt sich mit einem namhaften Betrag an der Sanierung. „Als Pflugfelder und damit Ludwigsburger Unternehmen wollen auch wir einen Beitrag leisten um solche herausragenden Kulturdenkmale, wie die spätromantische Walckerorgel in der Friedenskirche wieder in den Originalzustand zu versetzen“, sagt Geschäftsführer Markus Noz.

Unternehmensgründer Reinhold Noz, lange Jahre Stadtrat, hebt den handwerklichen Aspekt hervor: „Gerade diese herausragende Handwerkskunst des damals weltberühmten Ludwigsburger Orgelbauunternehmens Walcker passt auch wunderbar zu unserem eigenen Anspruch, hervorragende Handwerkskunst zu bieten.“ Er selbst hat bereits eine Orgelpfeifenpatenschaft übernommen.

Blick auf 2028

Wenn die Friedenskirche und ihre Orgel 2028 ihr Jubiläum feiern, soll nicht nur das Bauwerk, sondern auch der Klang in alter Schönheit erstrahlen – getragen von bürgerschaftlichem Engagement und einem wachsenden Kreis von Unterstützern.

red