Was in Ludwigsburg und der Region los war

Ludwigsburg-Pflugfelden: Wendemanöver führt zu Unfall

Ein Sachschaden von rund 20.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Donnerstag gegen 08:15 Uhr auf der Möglinger Straße in Ludwigsburg-Pflugfelden ereignete. Aus Richtung der Eglosheimer Straße kommend befuhr eine 72 Jahre alte Frau mit einem Mercedes die Möglinger Straße. Auf Höhe der Alemannenstraße wollte die Autofahrerin wenden. Vermutlich aufgrund eines zu geringen Wenderadius fuhr die Dame auf einen auf einer Parkfläche am Fahrbahnrand abgestellten Renault auf. Hierdurch waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

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L1125/ Vaihingen an der Enz/ Kleinglattbach/ Sersheim: 31-Jährige torkelt alkoholisiert über Fahrbahn

Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten der Polizei am Donnerstag gegen 19:15 Uhr eine spärlich bekleidete Frau, die alkoholisiert über die Fahrbahn der Landesstraße 1125 zwischen Kleinglattbach und Sersheim torkeln würde und dabei versuche Fahrzeuge anzuhalten. Die mit Sondersignal beschleunigt anfahrenden Einsatzkräfte trafen auf eine augenscheinlich erheblich alkoholisierte Frau, die winkend und schwankend mittig auf der Fahrbahn stand. Es handelte sich um eine einschlägig bekannte 31-Jährige aus Vaihingen an der Enz. Da die Frau immer wieder auf die Fahrbahn laufen wollte, musste sie durch die Polizisten mit Handschließen gefesselt werden. Ein Richter ordnete den Gewahrsam an und Beamte brachten die 31-Jährige in die Gewahrsamseinrichtung beim Polizeirevier Ludwigsburg.

Korntal-Münchingen: Alkoholisierter Pedelec-Fahrer unterwegs

Am Donnerstagabend, gegen 20:10 Uhr, war ein 46-Jähriger in Korntal auf den Bahngleisen unterwegs. Ein Lokführer konnte seinen Zug noch rechtzeitig abbremsen und verständigte die Polizei. Im Rahmen der Fahndung konnten Beamte des Polizeireviers Ditzingen den gesuchten 46-Jährigen im Bereich der Straße „Am Lotterberg“ feststellen. Der Mann fuhr auf einem Pedelec auf die Polizisten zu. Während der Kontrolle stellten sie bei ihm Anzeichen für eine Alkoholisierung fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht. Der Test ergab einen Wert von über zwei Promille. Dies führte dazu, dass sich der Pedelec-Fahrer einer Blutentnahme unterziehen musste. Nach der Durchführung der Blutentnahme wurde er auf freien Fuß entlassen. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen. Bezüglich seines Ausfluges auf die Bahngleise dauern die Ermittlungen an. Die Gleise waren während des Einsatzes zwischen 20.20 Uhr und 20.45 Uhr gesperrt.

Sachsenheim-Häfnerhaslach: Kaminasche entzündet Mülltonne

Am Donnerstag gegen 19:45 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr Sachsenheim/Häfnerhaslach mit zwei Fahrzeugen und 14 Wehrleuten zu einem Einsatz in die Straße „Gallenmichel“ in Sachsenheim-Häfnerhaslach aus. Eine Bewohnerin hatte die offenbar noch zu heiße Kaminasche in der Restmülltonne entsorgt, wodurch diese dann Feuer fing. Eine daneben befindliche Thujahecke geriet ebenfalls in Brand. Die Flammen konnten durch zwei Bewohner noch vor Eintreffen der Feuerwehr eigenständig gelöscht werden. Somit war ein Übergreifen des Brandes auf ein angrenzendes Einfamilienhaus nicht mehr möglich. Die Restmülltonne wurde durch das Brandgeschehen vollständig zerstört. An der Thujahecke entstand nur ein geringer Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

 

Nach Tötung von Tieren im Kreis Ludwigsburg: Taucher finden wohl Tatwaffen im Enzkanal

Taucher der Wasserschutzpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Einsatz haben am Freitag im Enzkanal zwei Äxte aufgefunden, die mutmaßlich zur Tötung von Tieren am vergangenen Wochenende auf der Vogelinsel in Besigheim verwendet wurden (Ludwigsburg24 berichtete). Die sichergestellten Äxte werden nunmehr kriminaltechnisch untersucht.

Mittlerweile abgeschlossen ist die veterinärmedizinische Untersuchung der getöteten Schafe. Danach steht für die Ermittler fest, dass die Tiere bereits tot waren, als sie in den Enzkanal geworfen wurden. Sie waren vorher vermutlich erschlagen worden.

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Die Meldung über die Tötung der Tiere hat große Betroffenheit ausgelöst. Neben einer Tierschutzorganisation haben mehrere Privatpersonen Belohnungen für Hinweise, die zur Ermittlung des oder der unbekannten Täter führen, ausgelobt. Sie summieren sich derzeit auf 5.800 Euro.

Personen, die Hinweise zur Identität des oder der Täter geben können, werden gebeten, sich beim Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt, Tel. 07142 405-0, zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg