Was in Ludwigsburg und in der Region los war

Korntal-Münchingen:

Das Polizeirevier Ditzingen ermittelt derzeit gegen einen noch unbekannten Sattelzuglenker, der am Dienstag gegen 10.00 Uhr auf der Bundesstraße 10 im Bereich des Denkmals “Kaiserstein” in Münchingen in einen Unfall verwickelt war. Der Unbekannte, der in Richtung Stuttgart gefahren sei, streifte einen entgegenkommenden Sattelzug, in dem ein 59 Jahre alter Lenker saß, und es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 4.000 Euro. Der Unbekannte setzte seine Fahrt indes unbeirrt fort. Zeugen, die den Unfall beobachten konnten, werden gebeten sich mit unter Tel. 07156/4352-0 in Verbindung zu setzen.

Remseck am Neckar:

Vermutlich mutwillig hat ein bislang unbekannter Täter einen Mercedes beschädigt, der zwischen Sonntag 17.00 Uhr und Montag 13.00 Uhr in der Blumenstraße im Ortsteil Neckargröningen auf einem Stellplatz abgestellt war. Der Unbekannte zerkratzte den Kofferraum sowie den hinteren rechten Kotflügel und richtete dadurch einen Sachschaden von etwa 1.800 Euro an. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Remseck, Tel. 07146 28082-0, in Verbindung zu setzen.

Tamm: Unfallflucht – Fahrzeugteil gefunden

Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, sucht Zeugen einer Unfallflucht, die sich zwischen Sonntag 21.00 Uhr und Montag 12.00 Uhr in der Ludwigsburger Straße in Tamm ereignete. Ein noch unbekannter Fahrzeuglenker streifte einen VW, der am Fahrbahnrand stand, und verlor hierbei einen Seitenspiegel. Das Fahrzeugteil weist daraufhin, dass es sich bei dem Verursacherfahrzeug um einen Renault handeln dürfte. Am VW entstand ein Sachschaden im dreistelligen Bereich.

Bietigheim-Bissingen: Unfallflucht in Parkhaus

Nach einer Unfallflucht in einem Parkhaus eines Einkaufsmarkts in der Talstraße in Bietigheim-Bissigen sucht das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142/405-0, noch Zeugen. Vermutlich beim Ein – oder Ausparkten streifte ein noch unbekannter Fahrzeuglenker einen BMW, der in der untersten Ebene des Parkhauses abgestellt war. Der hinterlassene Sachschaden dürfte sich auf etwa 2.000 Euro belaufen.

Ludwigsburg: Fußgängerin angefahren

Der 44-jährige Lenker eines Opel verursachte am Montag, gegen 17:55 Uhr, in Ludwigsburg in der Osterholzallee einen Verkehrsunfall mit einer 28-jährigen Fußgängerin. Vermutlich übersah er die Frau, als er von der Osterholzallee bei grüner Ampel in die Talallee abbiegen wollte. Die Frau hatte ebenfalls grün und wollte zum Unfallzeitpunkt die Fußgängerfurt parallel zum Opel überqueren. Dem 44-Jährigen gelang es trotz Abbremsen nicht mehr eine Kollision mit der Frau zu verhindern, welche in der Folge stürzte und leicht verletzt wurde. Am Opel entstand kein Sachschaden.

Ditzingen: Zeugen nach Sachbeschädigung an PKW gesucht

Am Montag zwischen 7:20 Uhr und 13:30 Uhr wurde ein Opel in Ditzingen in der Dornierstraße beschädigt. Eine 60-Jährige stellte ihren PKW ordnungsgemäß auf einem dortigen Parkplatz ab. Bei ihrer Rückkehr zum Fahrzeug fand sie die Heckscheibe zerborsten vor. Der Sachschaden wird auf circa 500 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Ditzingen sucht Zeugen, die etwas zu diesem Vorfall beobachtet haben. Diese können sich unter Tel. 07156 4352 0 melden.

L1100 / Steinheim an der Murr: Zeugen nach Verkehrsunfall gesucht

Am Montag kam es gegen 9:00 Uhr in Steinheim an der Murr auf der Landesstraße 1100 in Richtung Marbach am Neckar und Murr im dortigen Steinbruchtunnel zu einem Verkehrsunfall. Ein 46-jähriger befuhr die Landesstraße mit seinem Skoda, als im Tunnel der Verkehr stockte. Zu diesem Zeitpunkt kam dem Mann ein Lkw mit Pforzheimer Kennzeichen (PF) entgegen. Als der Lkw auf Höhe des Skoda war, nahm der Mann einen Schlag war. Als er später sein Fahrzeug begutachten konnte, stellt er auf Höhe der A-Säule eine Eindellung und ein paar Eisbrocken fest. Der Sachschaden wird auf circa 500 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Marbach nimmt Zeugenhinweise unter 07144 900 0 entgegen.

Fahrverbot für Rettungsgassen-Sünder

Dass eine Rettungsgasse Leben retten kann, ist unbestritten. Trotzdem wird mit dieser Beschleunigungsmöglichkeit für Rettungsfahrzeuge immer noch Schindluder getrieben – ob absichtlich oder aus Unkenntnis. Doch die Strafen für solche Vergehen werden jetzt härter.

Wer keine Rettungsgasse bildet, zahlt laut ADAC zwar wie bisher auch 200 Euro Bußgeld und kassiert zwei Punkte in Flensburg. Doch dazu kommt jetzt auch noch ein Monat Fahrverbot. Wer durch die Rettungsgasse fährt oder sich an Einsatzfahrzeuge dranhängt, ist mit mindestens 240 Euro, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot dabei.

Ein ADAC-Sprecher: “Damit die Rettungs- und Einsatzkräfte schnell und ohne Behinderung zum Unfallgeschehen kommen, muss die Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr gebildet werden.” Dazu weichen die Autofahrer auf Autobahnen und Straßen außerorts mit mehreren Fahrstreifen je Richtung auf der linken Spur nach links aus, alle anderen orientieren sich nach rechts. Da auf die Polizei noch Notarzt, Feuerwehr oder Abschleppdienst folgen können, muss die Rettungsgasse so lange offen bleiben, bis sich der Stau auflöst.

In Österreich gibt es die Pflicht, eine Rettungsgasse zu bilden, auf Autobahnen und Schnellstraßen mit mindestens zwei Fahrspuren je Richtung. In Frankreich müssen Einsatzfahrzeuge die Möglichkeit haben, an den anderen Verkehrsteilnehmern vorbeizufahren.

In der Schweiz muss auf Autobahnen mit zwei Fahrstreifen für Einsatzfahrzeuge eine Rettungsgasse in der Mitte frei bleiben. Bei drei- oder mehrspurigen Fahrbahnen ist die Gasse zwischen dem linken und dem zweiten Fahrstreifen von links zu bilden. In Italien gibt es bisher keine speziellen Vorschriften.

Rudolf Huber