Weihnachtsbeleuchtung nur mit LEDs

Eine festliche Beleuchtung im Innenraum und an der Hausfassade gehört für viele deutsche Haushalte zur Weihnachtszeit wie der Christbaum. Ihr dauerhafter und großflächiger Einsatz steigert aber die Stromkosten.

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LEDs haben bei gleicher Helligkeit einen fünf- bis zehnmal niedrigeren Stromverbrauch als Glühlampen. Ein Wechsel spart also bares Geld. “Bis zu zehn Euro pro Monat können Verbraucher einsparen, wenn sie umfassend LEDs statt Glühlampen bei Lichterketten, Baumbeleuchtung und Schwibbögen verwenden”, so Joshua Jahn von der Verbraucherzentrale Brandenburg. Gleichzeitig sinken damit auch die CO2-Emissionen.

Am wenigsten Energie verbrauchen LED-Lichterketten. Sie benötigen im Vergleich zu konventionellen Glüh- oder Halogenlampen nur etwa ein Zehntel des Stroms – und zwar bei einer rund 100-mal längeren Lebensdauer.

“Den Stromspareffekt können Verbraucher zudem verstärken, indem sie eine Weihnachtsbeleuchtung mit eingebautem Timer wählen”, empfiehlt Jahn. Alternativ können sie auch eine handelsübliche Zeitschaltuhr verwenden, sodass die weihnachtliche Beleuchtung nicht dauerhaft in Betrieb ist. Generell sollte die Beleuchtung nur eingeschaltet werden, wenn sie auch jemand sehen kann.

“Verschiedene Siegel können Verbrauchern Aufschluss über die Sicherheit eines Leuchtmittels geben – egal ob LED, Halogen- oder Glühlampe”, so der Experte. “Verbraucher sollten sich nicht ausschließlich am CE-Zeichen orientieren.” Mit diesem bestätigen die Hersteller nämlich lediglich, dass sie sich selbst verpflichtet haben, geltende EU-Richtlinien einzuhalten.

Als Auswahlkriterien für sichere Lampen eignen sich das Prüfsiegel GS (geprüfte Sicherheit), ein VDE-Prüfzeichen oder das TÜV-Siegel. En zusätzliches Zeichen für ein sicheres Produkt: Wenn auf der Verpackung Angaben zum Hersteller, zur Elektronik sowie Sicherheitshinweise zu finden sind.

Rudolf Huber / glp

Nächtliche Corona-Ausgangssperren in Baden-Württemberg

Nächtliche Corona-Ausgangssperre in Baden-Württemberg: In Hotspots sollen die Menschen im Bundesland nachts das Haus nur noch aus bestimmten Gründen verlassen. Millionen Menschen im Land könnten hiervon betroffen sein. 

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Die Landesregierung hat sich am Donnerstag auf eine nächtliche Ausgangssperre für Kreise mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche geeinigt. Das teilte das Staatsministerium in Baden-Württemberg am Donnerstag mit. In sogenannten Corona-Hotspots dürfen die Menschen künftig nachts nur noch aus triftigen Gründen das Haus verlassen. Ausnahmen würden bspw. für medizinische Notfälle oder aus Arbeitsgründen gelten. Die Details will das Sozialministerium in einem Erlass regeln.

Stadt- und Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 200: (Stand 02.12.)

red