Weltmeere so warm wie nie: Juli bringt neuen Temperaturrekord

Die Weltmeere waren im Juli so warm wie noch nie in einem Juli seit Beginn der Messreihe. Die durchschnittliche Oberflächentemperatur außerhalb der Polarregionen erreichte 20,96 Grad und übertraf damit den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2023. Besonders warm waren der tropische Pazifik, Europas Atlantikküste und das westliche Mittelmeer.

Von der Redaktion (hp/dts) – 13.44 Uhr

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 Die Weltmeere haben im Juli 2026 die bisher höchsten Temperaturen erreicht, die jemals für diesen Monat gemessen wurden. Das teilte der Klimadienst Copernicus der Europäischen Union am Montag mit.

Die Entwicklung hängt demnach teilweise mit den sich verstärkenden El-Nino-Bedingungen im Pazifik zusammen. Die durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur außerhalb der Polarregionen lag bei 20,96 Grad Celsius und übertraf damit den bisherigen Höchstwert von 20,89 Grad Celsius aus dem Jahr 2023.

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El Nino ist ein natürliches Wetterphänomen im Pazifik, das laut Experten in Kombination mit der menschengemachten globalen Erwärmung zu Temperatursprüngen und extremeren Wetterbedingungen führen kann. Der vergangene Monat war global gesehen der zweitwärmste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen, mit Temperaturen um 1,47 Grad Celsius über dem geschätzten vorindustriellen Durchschnitt.

Besonders hohe Meerestemperaturen wurden im tropischen Pazifik verzeichnet, wo sich die El-Nino-Bedingungen weiterentwickeln und in den kommenden Monaten voraussichtlich verstärken werden. Entlang der Atlantikküste Europas und im westlichen Mittelmeer erreichten die Meeresoberflächentemperaturen im Juli ebenfalls Rekordwerte, was zu weit verbreiteten starken und schweren marinen Hitzewellen beitrug.