WhatsApp: Mitlesen verboten

WhatsApp ist allgegenwärtig. Immer und überall. Es ist die schnelle und unkomplizierte Art der Kommunikation im digitalen Zeitalter. Doch was hinter dieser App passiert, wissen Nutzer nicht. Viele beschleicht deshalb oft das unangenehme Gefühl, das einem andere über die Schulter schauen können. Damit soll jetzt Schluss sein, zumindest, wenn man ein iPhone besitzt.

Denn mit einer neuen Funktion will WhatsApp heimlichen Mitlesern das Buch vor der Nase zuschlagen Denn ab sofort lässt sich der weltweit beliebte Nachrichtendienst auf dem iPhone per Fingerabdruck-Scanner Touch ID oder Gesichtserkennung Face ID absichern.

Mit der Aktualisierung auf die Version 2.19.20 hat WhatsApp die neue Funktion seinen Nutzern zugänglich gemacht. Sie bewirkt, dass nach dem Tippen auf das App-Symbol das Gesicht beziehungsweise der Fingerabdruck des jeweiligen Nutzers geprüft werden, bevor die Chats, Kontakte und Einstellungen “freigeschaltet” werden.

Wer die neue Absicherung verwenden will, muss sie nach der Software-Aktualisierung noch einschalten. Dazu tippt man auf “Einstellungen”, “Datenschutz”, “Bildschirmsperre” und legt dann den Schalter hinter “Face ID/Touch ID erforderlich” um. Ist die Funktion aktiviert, lässt sich auswählen, ob die Gesichts- und/oder Fingerabdruck-Kontrolle sofort nach dem Schließen der App erforderlich ist oder erst nach einiger Zeit. cid/rlo

Demenzbegleiter: Landkreis zertifiziert 40 Ehrenamtliche

Ehrenamtliches Engagement für Menschen mit Demenz hat viele gute Aspekte: Es entlastet die Pflegenden, sorgt für Abwechslung im Alltag der Menschen mit Demenz – und bereichert auch diejenigen, die sich engagieren. Erste Grundlagen zu dem Krankheitsbild, zu den Auswirkungen und zu den Kommunikationsmöglichkeiten haben die Teilnehmenden der sechsteiligen Schulungsreihe „Auf gute Nachbarschaft – Demenzbegleiter“ der Altenhilfe-Fachberatung des Landratsamts erworben. Mit 40 Teilnehmenden sind so viele Interessierte wie nie zuvor in einer Schulungsreihe qualifiziert worden. Ihre Zertifikate konnten sie jetzt entgegennehmen.

Im Mittelpunkt stand bei allen Kursbausteinen der Mensch mit seiner individuellen Biografie, seinen Fähigkeiten und Ressourcen. Ziel der Schulungsreihe ist, gelingende Beziehungen in einem sich verändernden Alltag zu gestalten.

„Bürgerschaftliches Engagement ist ein zentrales Element, um den demografischen und gesellschaftlichen Wandel zu gestalten. Die Herausforderungen der Zukunft können nur zusammen geschultert werden. Umso erfreulicher ist die große Nachfrage nach dem Schulungsangebot unserer Altenhilfe-Fachberatung“, sagt Landrat Dr. Rainer Haas.

Neben dem Zertifikat haben die Teilnehmenden mit dem Kurs zusätzlich die Demenz-Partner-Urkunde der Deutschen Alzheimer Gesellschaft erworben und tragen damit den Gedanken einer demenzfreundlichen Kommune in den Landkreis.