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Wie viel dürfen Formel-1-Fahrer verdienen?

Formel-1-Fahrer gehören zu den Spitzenverdienern der Sportbranche. Weltmeister Lewis Hamilton beispielsweise wird auf mehr als 50 Millionen Euro geschätzt – pro Jahr. Diese Summe setzt sich aus der Gage bei Arbeitgeber Mercedes, Prämien und sonstigen Bonus-Zahlungen sowie sämtlichen Werbeeinnahmen zusammen. Nur zum Vergleich: Golf-Superstar Tiger Woods hat zu seinen besten Zeiten mehr als 100 Millionen Euro im Jahr verdient.

In der Corona-Krise findet nun aber in der Formel 1 offensichtlich ein Umdenken statt. Nach der Vereinbarung einer Budget-Obergrenze in der Formel 1 hat jetzt Red-Bull-Sportdirektor Helmut Marko auch eine Begrenzung der Gehälter für die Fahrer vorgeschlagen.

“Es muss unbedingt eine Gehaltsbremse für Fahrer kommen. Die Teams, die sich jetzt freuen, dass sich die Autos angleichen werden, werden sich noch wundern. Umso wichtiger wird der Fahrer. Und umso teurer”, sagte Helmut Marko der Online-Ausgabe der Zeitschrift “auto motor und sport”. Man müsse da schnellst möglich etwas tun. Laufende Verträge müssten natürlich noch erfüllt werden, so der Sportdirektor.

Marko hofft, dass Sebastian Vettel in der nächsten Saison wieder in der Formel 1 fährt. “Ich hoffe es für ihn. Es macht aber nur Sinn, wenn er einen Sitz in einem Topteam bekommt.” Mercedes sei wohl nicht interessiert, der Topplatz bei Red Bull ist aktuell besetzt. “Nach derzeitigem Stand gibt es bei uns keine Möglichkeit”, so Marko.

Ralf Loweg

Hacker-Angriff auf Promi-Twitter-Konten

Unbekannte Hacker haben sich Zugriff auf Twitter-Konten von amerikanischen Prominenten, wie beispielsweise Ex US-Präsident Barack Obama, verschafft, um dubiose Bitcoin-Deals anzubieten. Über die Accounts der Betroffenen wurden gefälschte Tweets abgesetzt, die umgerechnet fast 2.000 Euro versprachen, die an eine bestimmte Bitcoin-Adresse geschickt würden.

Der Kurznachrichtendienst erklärte, man untersuche den Vorfall. Der Gründer und Chef des Unternehmens, Jack Dorsey, versprach Aufklärung. Sobald die Firma “ein besseres Verständnis” von dem habe, was passiert sei, werde man die Öffentlichkeit so ausführlich wie möglich darüber informieren, erklärte Dorsey über Twitter. “Wir alle bedauern, dass dies passiert ist”, schrieb er. “Ein harter Tag für uns bei Twitter.”

Die Bundespolizei FBI gab an, über die Sicherheitslücke bei Twitter informiert zu sein, lehnte einen weiteren Kommentar jedoch ab. Es gibt keine Belege, dass die Inhaber dieser Konten selbst ins Visier geraten sind. Vielmehr sollten deren Follower dazu verleitet werden, Geld an die anonyme Bitcoin-Adresse zu schicken, berichtet “tagesschau.de”.

Ralf Loweg