
Inmitten anhaltender russischer Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur hat Bundeskanzler Friedrich Merz mit Präsident Wolodymyr Selenskyj telefoniert. Dabei ging es um deutsche Winterhilfe, Luftverteidigung und die Perspektive auf eine mögliche Feuerpause.
Von Hendrik Paul – 05.42 Uhr
Berlin – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Donnerstagabend mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert. Das teilte der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, mit. Selenskyj bedankte sich demnach für das „Winterhilfe-Paket“ der Bundesregierung.
Dieses umfasst neben weiterer Unterstützung für die ukrainische Luftverteidigung beispielsweise auch Blockheizkraftwerke und Generatoren. Es soll der ukrainischen Zivilbevölkerung helfen, „die brutalen russischen Attacken zu überstehen“, so Kornelius.
Der Bundeskanzler verurteilte die „fortdauernde systematische und brutale Zerstörung ziviler ukrainischer Energieinfrastruktur durch russische Angriffe auf das Schärfste“, hieß es weiter.
Merz und Selenskyj begrüßten die Bemühungen um eine Feuerpause. Der Bundeskanzler erneuerte die deutsche Unterstützung für einen gerechten und dauerhaften Frieden für die Ukraine, erklärte der Sprecher der Bundesregierung. Beide stünden hierzu in engstem Kontakt.



