
Glatteis, Schnee und winterliche Straßen haben seit Sonntagnachmittag für zahlreiche Unfälle gesorgt. Allein im Raum Aalen registrierte die Polizei Dutzende Verkehrsunfälle – auch bundesweit kam es zu massiven Einschränkungen im Verkehr.
Von Lea Brandt – 07.45 Uhr
Aalen – Seit Sonntagnachmittag hat es im Bereich des Polizeipräsidiums Aalen eine Vielzahl von Verkehrsunfällen wegen winterlicher Straßenverhältnisse gegeben. Wie die Polizei mitteilte, wurden zwischen 17:00 Uhr und Montag, 5:00 Uhr, insgesamt 65 Unfälle registriert.
Dabei entstand ein Sachschaden von über 450.000 Euro, drei Personen wurden leicht verletzt.
Der Großteil der Unfälle ereignete sich im Rems-Murr-Kreis. Dort wurden 44 Unfälle mit einem Schaden von rund 300.000 Euro aufgenommen, bei einem davon wurde eine Person leicht verletzt.
Im Ostalbkreis gab es 15 Unfälle mit zwei Leichtverletzten und einem geschätzten Schaden von etwa 115.000 Euro.
Im Landkreis Schwäbisch Hall wurden sechs Unfälle mit einem Gesamtschaden von circa 46.000 Euro erfasst, hier gab es keine Verletzten. Die Polizei warnt vor anhaltenden witterungsbedingten Einschränkungen und Behinderungen im Straßenverkehr im gesamten Präsidiumsbereich.
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Offenbach- Glatteisregen im Osten und Nordosten und Schnee im Süden hat am Montagmorgen zu vielen Unfällen und Ausfällen gesorgt.
Betroffen waren laut Wetterdienst insbesondere noch Teile der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt, die Warnung für Sachsen wurde herabgestuft. Offensichtlich waren aber auch angrenzende Bundesländer betroffen.
Der DWD warnte vor Behinderungen im Straßen- und Schienenverkehr – im Nordosten bestehe regional auch Gefahr für starken Eisansatz an Infrastruktur und Vegetation (Eisbruch).
Auch für Baden-Württemberg wurde die Warnung vor ergiebigem Schneefall am Morgen abgeschwächt. Betroffen waren aber noch Teile von Bayern.
Hier warnte der Wetterdienst vor teils massiven Einschränkungen im Straßenverkehr und bei den öffentlichen Verkehrsbetrieben und der Gefahr, dass Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen.
So wurde in Würzburg wurde wegen des Schneefalls bis auf Weiteres der Straßenbahn- und Busverkehr eingestellt. In ganz Unterfranken wurde der Präsenzunterricht abgesagt.
Die Deutsche Bahn teilte am Morgen mit, es komme aufgrund von Winterwitterung in Südwestdeutschland zu Beeinträchtigungen im Fernverkehr.
Auch die S-Bahn Hamburg sprach von Einschränkungen.



