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Wohnungsbrand: 38-Jähriger rettet Bewohner

Mit insgesamt vier Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften rückte die Freiwillige Feuerwehr Hemmingen am frühen Montagmorgen in die Straße “An den Wettenwiesen” in Hemmingen aus, nachdem es dort zu einem Wohnungsbrand gekommen war.

Als ein 38-Jähriger kurz vor 04.00 Uhr das von ihm bewohnte Mehrfamilienhaus verlassen wollte, hörte er den schrillenden Alarm eines Rauchmelders und stellte Rauch im Hausflur fest. Im weiteren Verlauf weckte der Mann alle weiteren Bewohner, so dass alle Personen das Haus verlassen konnten. Gleichzeitig wurden Feuerwehr und Polizei alarmiert. Lediglich der 55 Jahre alten Bewohner der betroffenen Wohnung reagierte nicht auf Klingeln und Klopfen. Erst als ein Feuerwehrmann vehement gegen die Wohnungstür hämmerte, kam der 55-Jährige aus seiner stark verrauchten Wohnung heraus. Die Feuerwehr löschte den Brand hierauf zügig. Der Mann musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden, da der Verdacht einer Rauchgasvergiftung bestand. Die betroffene Wohnung ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Die restlichen Bewohner konnten wieder in ihre Räume zurückkehren. Der entstandene Sachschaden konnte bislang nicht beziffert werden. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen. Derzeit kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.

Corona-Ticker-Ludwigsburg: Erneut null Neuinfizierte im Landkreis

Null Neuinfektionen heißt es am Sonntag (24. Mai) aus dem Landratsamt in Ludwigsburg. Die Zahl der Gesamtinfizierten bleibt somit bei mindestens 1.758 (Stand: 24. Mai 20, 17.00Uhr). Letzte Woche Sonntag (17. Mai) wurden ein bestätigter Fall gemeldet. Die Zahl der Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.633 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 2,0 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem Grenzwert von 50.

Lage in Baden-Württemberg:

In Baden-Württemberg ist am Sonntag (24. Mai.) die Zahl der Neuinfizierten im Vergleich zum Vortag insgesamt um weitere 32 auf mindestens 34.399 angestiegen. Am Sonntag (17. Mai) vor einer Woche waren es 50 bestätigte Neuinfektionen. Damit hat sich die Zahl der Neuinfizierten im Vergleich der beiden Sonntage deutlich verringert. Gestern wurden 57 Fälle gemeldet. Ungefähr 31.139 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium um einen auf insgesamt 1.697 an

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird mit R 0,81 (Stand: 24. Mai – 19Uhr) angegeben.

Darüber hinaus wurde dem Landesgesundheitsamt heute aus der Stadt Stuttgart insgesamt ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.697 an. Unter den Verstorbenen waren 963 Männer und 734 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red