
Es ist fix: Nick Woltemade verlässt den VfB Stuttgart und schließt sich Newcastle United an. Für die Schwaben ein herber Verlust – für den Stürmer der nächste Karriereschritt. Über die Ablöse schweigen die Vereine, Medien berichten jedoch von bis zu 90 Millionen Euro.
Stuttgart/Newcastle – Jetzt offiziell: Nick Woltemade verlässt den VfB Stuttgart und wechselt in die Premier League zu Newcastle United. Das bestätigte der Cannstatter Club am Samstag, Der Transfer sprengt alle bisherigen Dimensionen – bis zu 90 Millionen Euro kassieren die Schwaben, der höchste Erlös der Vereinsgeschichte. Sportlich aber bedeutet der Abgang des 22-jährigen Offensivspielers einen herben Verlust.
Vom Bayern-Poker zum Premier-League-Coup
Noch vor wenigen Wochen hatten die VfB-Bosse erklärt, dass Woltemade nach dem geplatzten Bayern-Transfer bleiben werde. Vorstandschef Alexander Wehrle und Sportdirektor Fabian Wohlgemuth gaben beim Supercup das Signal: Kein Wechsel in diesem Sommer. Doch dann kam Newcastle – und legte ein Angebot auf den Tisch, das alles veränderte. Medien berichten von 85 Millionen Euro plus Boni (Bild) oder 80 Millionen plus Zuschläge (Romano). Klar ist: Der VfB konnte nicht Nein sagen.
Offiziell bestätigt – mit Wehmut
Der Verein bestätigte den Transfer am Samstag. Wehrle sprach von einer „Gesamtverantwortung“, die letztlich den Ausschlag gegeben habe: Man habe lange auf einen Verbleib gesetzt, die Dimension des Angebots habe jedoch „alles verändert“. Wohlgemuth lobte die „außergewöhnliche Entwicklung“ Woltemades, die ihn europaweit in den Fokus gerückt habe.
Woltemade selbst verabschiedete sich mit emotionalen Worten: Der VfB sei für ihn vom ersten Tag an „wie zuhause“ gewesen. Der Pokalsieg werde für immer unvergessen bleiben.
Ein Transfer mit zwei Gesichtern
Finanziell stellt der Deal einen Meilenstein für den VfB dar – sportlich ist er ein Einschnitt. Woltemade hatte sich in der Offensive zur größten Hoffnung entwickelt, war Leistungsträger und Publikumsliebling zugleich. Nun bleibt die Frage, wie die Schwaben den Abgang kompensieren.
Rekord-Erlös, große Erwartungen
Mit dem Geld schafft sich der VfB neue Spielräume. Klar ist aber auch: Nach diesem Coup werden die Erwartungen wachsen – sowohl auf dem Transfermarkt als auch sportlich. Denn die Fans wissen: Geld ersetzt keine Tore.
red

