Zahl der Grippefälle in Baden-Württemberg stark gesunken

Im Südwesten sind in den vergangen Monaten sehr wenige Grippefälle registriert worden. Die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln, Kontaktbeschränkungen sowie Hinweise zur Grippeschutzimpfung haben nach Angaben des Landesgesundheitsamts bislang zum Ausbleiben der Grippewelle geführt. Seit Beginn der Influenzasaison im Oktober 2020 sind nach Angaben bisher nur 48 Influenzafälle gemeldet worden.

Bislang bleibt die Grippewelle im Land aus. Seit Beginn der Influenzasaison im Oktober 2020 bis zum 22. Februar 2021 sind bisher nur 48 Influenzafälle aus 19 Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs an das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg (LGA) im Regierungspräsidium Stuttgart berichtet worden. In den Vergleichszeiträumen der vergangenen drei Influenzasaisons lag die Anzahl der registrierten Influenza-Erkrankungen bereits zwischen 8.123 und 13.349 Fällen.

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Beginn der sogenannten „Grippe-Saison“ ist in der Kalenderwoche 40 (Oktober). Üblicherweise hat sie ihren Höhepunkt im Februar/März. Nach der Impfung dauert es etwa zehn bis 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist. Die Kosten für die Impfung werden in Baden-Württemberg für alle Altersgruppen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Empfehlungen, wer geimpft werden soll, gibt die Ständige Impfkommission (STIKO).

red

Quelle: Baden-Württemberg.de

RKI meldet am Freitag 10 580 Corona-Neuinfektionen und 264 Todesfälle

Der Corona-Lockdown wurde bis zum 28. März verlängert und so sieht die Lage am Freitag 05.03. in Deutschland aus:

Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut insgesamt 10.580 Corona-Neuinfektionen. Außerdem wurden binnen 24 Stunden weitere 264 Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind verzeichnet. Vor genau einer Woche waren 9.997 Neuinfektionen und 394 Todesfälle registriert worden. Gestern wurden 11.912 Fälle verzeichnet. (Stand: 05.03.)

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Der Höchstwert von 1.244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – darin waren jedoch 3.500 Nachmeldungen enthalten.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Krise laut RKI mindestens 2.482.522 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 71.504. Das sind 264 mehr als am Vortag. Rund 2.292.100 (+8.600) Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. (Stand: 05.03.)

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) steigt laut RKI leicht auf 65,4 (Vortag 64,7). In der Vorwoche am Freitag der Wert bei 63. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

red