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Zahl der Verkehrsunfälle auf Rekordtief

Einer der wenigen positiven Covid-19-Effekte: Das wegen der Corona-Pandemie deutlich niedrigere Verkehrsaufkommen hat sich im Mai 2020 auch auf die Zahl der Unfälle ausgewirkt. Sie sank gegenüber Mai 2019 um 23 Prozent auf 181.000. Das teilte jetzt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Auch die Zahl der Verkehrstoten war rückläufig: Im Mai 2020 kamen in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 237 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben, 6,3 Prozent weniger als im Mai 2019 (253 Getötete).

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“Noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990 wurden in einem Mai weniger Menschen bei Verkehrsunfällen getötet als im Mai 2020”, so die Behörde. Auch die Zahl der Verkehrsunfälle und die Zahl der Verletzten (rund 27.600 Menschen) waren seitdem in keinem Mai niedriger.

Rudolf Huber

Konjunkturaussichten hellen sich auf

Die Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen. Die Finanzexperten werden trotz Corona-Krise zunehmend optimistisch. Ein Grund dafür: Mit 71,5 Punkten ist der ZEW-Index gegenüber dem Wert des Vormonats von 59,3 Punkten deutlich geklettert. Eine große Überraschung für viele Beobachter, die Prognose hatte eher auf einen leichten Rückgang vom Niveau des Monats Juli hingedeutet.

Das ZEW befragt monatlich rund 200 Analysten und institutionelle Anleger zu ihrer Einschätzung zur gegenwärtigen Wirtschaftslage und zur erwarteten Entwicklung. “Die Hoffnung auf eine schnelle Konjunkturbelebung ist wieder größter geworden”, sagt ZEW-Präsident Achim Wambach. Die befragten Experten gingen von einer breiten Erholung vor allem der binnenwirtschaftlichen Sektoren aus. Sehr schwache Ertragserwartungen für die Banken- und Versicherungsbranche mahnten aber zur Vorsicht.

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Die Umfrage-Ergebnisse weisen laut den Volkswirten der Helaba auf das “Erholungspotenzial der Wirtschaft im dritten Quartal hin. Die Indikation für das kommende Ifo-Geschäftsklima Deutschland ist ebenfalls freundlich, berichtet “tagesschau.de”

Ralf Loweg