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Zeichen gegen die “Verschotterung” und Artenarmut in den Vorgärten

Als Zeichen gegen die “Verschotterung” und Artenarmut in den Vorgärten hatte die Grünen Nachbarschaft im Herbst 2018 den Wettbewerb “Vorgärten – Lebendig und grün” ausgelobt. Gesucht wurden Vorgärten, die das menschliche Auge erfreuen und zugleich gut für die Umwelt sind. Auf dem Spätlingsmarkt im Ludwigsburger Landratsamt wurden gestern die zehn Gewinnerinnen und Gewinner prämiert.

Die Preise wurden von Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Umweltministerium Baden-Württemberg, Bürgermeister Volker Godel (Ingersheim) sowie Bürgermeister Martin Bernhard (Tamm) übergeben. “Die Förderung der biologischen Vielfalt ist eine der wichtigsten Aufgaben. Jede und jeder kann und muss mitmachen: Die Landwirtschaft, die Kommunen und auch jede Bürgerin und jeder Bürger einzeln,” machte Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann deutlich. “Der Vorgarten-Wettbewerb der Grünen Nachbarschaft zeigt: Vorgärten können zu kleinen und wunderschönen Naturoasen werden. Das kommt auch bei Hummel, Nachtigall und Co. an.”

Auch die Grüne Nachbarschaft bedankte sich bei allen Teilnehmern: Sie zeigen mit ihren Vorgärten, dass ihnen Natur, Artenvielfalt, Ortsbild und Klimaschutz wichtig sind. 69 Vorschläge wurden aus den Mitgliedskommunen eingereicht. Im September 2019 fand die Preisgerichtssitzung statt. Aus allen Einsendungen kamen nach Prüfung 28 Projekte in die “engere Wahl”. Daraus wurden wiederum zehn beispielhafte Vorgärten in unterschiedlichen Kategorien ausgewählt.

Zur Grünen Nachbarschaft:

Die Grüne Nachbarschaft ist ein freiwilliger Zusammenschluss benachbarter Kommunen im Landkreis Ludwigsburg. Mitgliedskommunen sind Ingersheim, Bietigheim-Bissingen, Freiberg am Neckar, Tamm und Ludwigsburg. Bis 2018 war auch Remseck am Neckar ebenfalls Mitgliedskommune.

Ziel des Zusammenschlusses der Grünen Nachbarschaft ist es, über Gemarkungsgrenzen hinweg gemeinsam Projekte zu realisieren für den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz, zur Förderung der Artenvielfalt und zur Verbesserung der Naherholung für die Bevölkerung. Nach dem erfolgreichen Firmengartenwettbewerb im Jahr 2017 hat die Grüne Nachbarschaft mit dem Vorgartenwettbewerb 2019 gezeigt, dass es vielfältige Beispiele gelungener und ökologisch wertvoller Vorgartengestaltungen gibt. Diese können andere anregen, ebenfalls in mehr Grün im Vorgarten zu investieren.

Corona im Land und der Region: 28 Neuinfizierte innerhalb 24Stunden

Innerhalb von 24 Stunden hat das Gesundheitsamt in Ludwigsburg drei Neuinfizierte gemeldet. Das hat am Samstag (30. Mai) das Landratsamt mitgeteilt. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt damit auf mindestens 1.767 (Stand: 30. Mai 20, 17.00Uhr). Letzte Woche Samstag (23. Mai) wurde lediglich ein Neufinfizierter gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.667 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,6 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Lage in Baden-Württemberg:

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Samstag (30. Mai.) rund 28 Corona-Neuinfizierte binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 34.736 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Gestern wurden 66 Fälle gemeldet. Ungefähr 31.803 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium innerhalb von 24 Stunden um 2 auf insgesamt 1.751 an.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 1,03 (Stand: 30. Mai – 19Uhr) angegeben. Gestern lag der Wert bei 0,76.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Ortenaukreis und Reutlingen insgesamt 2 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.751 an. Unter den Verstorbenen waren 994 Männer und 757 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red