Zeitreise ins Ludwigsburg der 50er: Stadtarchiv lädt zur Veranstaltung ein

Wie sah Ludwigsburg in den 1950er Jahren aus? Eine Veranstaltung im Stadtarchiv zeigt Fotografien und seltene Filme aus der Zeit des demokratischen Neuanfangs.

Von der Redaktion – 07.39 Uhr

ANZEIGE

Ludwigsburg. Wie sich Ludwigsburg nach dem Zweiten Weltkrieg neu erfand, steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung im Stadtarchiv. Am Mittwoch, 22. April, wird dort ein Blick zurück in die 1950er Jahre geworfen – eine Zeit des Umbruchs und des Aufbruchs.

Gezeigt werden historische Fotografien und seltene Filmaufnahmen, ergänzt durch kurze Impulsvorträge. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Foyer des Stadtarchivs in der Mathildenstraße 21 (Rathaushof). Der Eintritt ist frei, die Zahl der Plätze jedoch begrenzt.

Zwischen Neubeginn und Wirtschaftswunder

Die 1950er Jahre waren auch in Ludwigsburg von tiefgreifenden Veränderungen geprägt. Mit dem demokratischen Neuanfang veränderte sich das gesellschaftliche Leben grundlegend.

Zeitgleich war die Aufbruchsstimmung des Wirtschaftswunders spürbar. Amerikanische Soldaten prägten das Stadtbild und waren unter anderem am Aufbau des Blühenden Barocks beteiligt.

Frühe Ausrichtung nach Europa

Auch international öffnete sich die Stadt früh: Mit der Gründung des Deutsch-Französischen Instituts und der Städtepartnerschaft mit Montbéliard begann Ludwigsburg, sich stärker europäisch auszurichten.

Die Veranstaltung will diese Entwicklungen anhand historischer Bilder und Filme erlebbar machen.