25°

Zu schnelles Fahren als Unfallursache

Zu hohes Tempo ist ein nach wie vor wichtiger Faktor bei den Unfällen auf deutschen Straßen. Laut einer aktuellen Auswertung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) spielte bei 32 Prozent der Menschen, die 2019 bei einem Verkehrsunfall ums Leben kamen, das Thema “nicht angepasste Geschwindigkeit” eine entscheidende Rolle.

Bei diesen sogenannten Geschwindigkeitsunfällen wurden im vergangenen Jahr insgesamt 963 Menschen getötet, 53.687 wurden verletzt. Damit bleibt nicht angepasste Geschwindigkeit eine Hauptursache bei Unfällen mit Todesfolge.

ANZEIGE

“Zu schnelles Fahren bedeutet nicht zwangsläufig, dass dabei die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten wird”, so Destatis. Bei besonderen Wetterbedingungen wie Nässe oder Nebel könne die normal zulässige Geschwindigkeit schon zu hoch sein. So registrierte die Polizei 2019 in zwar in 41.173 Fällen nicht angepasste Geschwindigkeit als Unfallursache mit Personenschaden. Aber nur 2.130 Mal überschritten dabei Fahrerin oder Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit.

Rudolf Huber

Immer mehr Menschen können sich keine Krankenversicherung leisten

Die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung ist in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen. 2019 hatten 143.000 Menschen keine Krankenversicherung, 2015 waren es noch rund 79.000. Das geht aus Daten hervor, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. In den alten Bundesländern waren es zuletzt 117.000, in den neuen Ländern 26.000 Betroffene. 78,94 Millionen Krankenversicherte gab es demnach 2019, berichtet “tagesschau.de” und die “Saarbrücker Zeitung’ in ihrer Freitagsausgabe.

Die AOK verbuchte im ersten Halbjahr 2020 einen Überschuss. Einem Bericht des “RedaktionsNetzwerks Deutschland” (RND) zufolge erzielten die AOK-Kassen bis Ende Juni ein Plus von 320 Millionen Euro, nach einem Defizit von 435 Millionen im ersten Quartal. Ursache sei ein bisher noch nie dagewesener Einbruch bei der Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen nach Beginn der Pandemie.

ANZEIGE

So seien im Frühjahr 2020 praktisch alle planbaren Operationen verschoben worden, um Intensivbetten für Corona-Patienten frei zu halten. Aus Angst vor einer Ansteckung hätten zudem viele Versicherte den Arzt-Besuch vermieden. Die Daten der anderen gesetzlichen Kassen fehlen noch. Im Mai hatten die Krankenkassen noch wegen der Corona-Krise mehr Ausgaben und weniger Einnahmen durch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit erwartet.

Ralf Loweg / wid