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Zwei Schwerverletzte: Linienbus und PKW krachen zusammen

Ludwigsburg:

Ein 33 Jahre alter Fahrer eines Audi A 4 war am Sonntagmorgen von Remseck kommend auf der Landesstraße 1140 in Richtung Ludwigsburg unterwegs. Kurz vor 08:30 Uhr wollte er von der Landesstraße nach rechts in die Neckargröninger Straße einbiegen. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam der Audi dabei zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr gegen den Randstein sowie eine Schutzplanke. Von der Schutzplanke wurde der Audi im weiteren Verlauf auf die Gegenspur abgewiesen, wo er gegen einen Linienbus prallte, der von Ossweil kommend in Richtung Landesstraße 1140 unterwegs war. Durch den Zusammenstoß zog sich der 33 Jahre alte Unfallverursacher schwere Verletzungen zu. Eine 25 Jahre alte Mitfahrerin im Bus wurde leicht verletzt. Beide wurden vom Rettungsdienst, der mit zwei Rettungsfahrzeugen und einem Rettungshubschrauber im Einsatz war, in ein Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Insassen im Linienbus sowie der 48-jährige Busfahrer blieben unverletzt. Die Feuerwehr Ludwigsburg war zur Aufnahme von ausgelaufenen Betriebsmitteln sowie zur Absicherung mit zwei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften an der Unfallstelle. Von der Polizei waren drei Streifenwagenbesatzungen eingesetzt. Die Neckargröninger Straße war während der Dauer der Unfallaufnahme gesperrt. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es dadurch aber nicht. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wurde auf insgesamt etwa 26.000 Euro geschätzt. Zeugen die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg, Telefon 0711/6869-0, in Verbindung zu setzen.

 

Corona im Land und der Region: 28 Neuinfizierte innerhalb 24Stunden

Innerhalb von 24 Stunden hat das Gesundheitsamt in Ludwigsburg drei Neuinfizierte gemeldet. Das hat am Samstag (30. Mai) das Landratsamt mitgeteilt. Die Zahl der Gesamtinfizierten im Kreis Ludwigsburg steigt damit auf mindestens 1.767 (Stand: 30. Mai 20, 17.00Uhr). Letzte Woche Samstag (23. Mai) wurde lediglich ein Neufinfizierter gemeldet. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit COVID-19 verstorben sind, wird vom Landratsamt weiterhin mit 73 (+0) angegeben. Die Zahl der Genesenen wird vom Amt mit ungefähr 1.667 beziffert. In den letzten 7 Tagen wurden 1,6 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner im Landkreis Ludwigsburg erfasst, also derzeit deutlich unter dem festgelegten Grenzwert von 50.

Lage in Baden-Württemberg:

Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben am Samstag (30. Mai.) rund 28 Corona-Neuinfizierte binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 34.736 in Baden-Württemberg nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Gestern wurden 66 Fälle gemeldet. Ungefähr 31.803 Personen sind bereits wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Covid-19 stehen, stieg laut dem Sozialministerium innerhalb von 24 Stunden um 2 auf insgesamt 1.751 an.

Die Reproduktionszahl für Baden-Württemberg wird vom Robert-Koch-Institut mit R 1,03 (Stand: 30. Mai – 19Uhr) angegeben. Gestern lag der Wert bei 0,76.

Darüber hinaus wurden dem Landesgesundheitsamt heute aus den Landkreisen Ortenaukreis und Reutlingen insgesamt 2 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 1.751 an. Unter den Verstorbenen waren 994 Männer und 757 Frauen. Das Alter lag zwischen 18 und 106 Jahren. 65 Prozent der Todesfälle waren 80 Jahre oder älter.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

red