Zwei Tote nach Schüssen in Offenburg: Polizei geht von Beziehungstat aus

Nach den tödlichen Schüssen in Offenburg geht die Polizei von einer Beziehungstat aus. Ein 33-Jähriger soll eine 36 Jahre alte Frau erschossen und anschließend die Waffe gegen sich selbst gerichtet haben. Der Mann war den Behörden bereits wegen Beleidigung und Stalking-Vorwürfen bekannt.

Von der Redaktion – 15.40 Uhr

Offenbach – Nach dem Tod von zwei Menschen durch Schüsse in einem Wohngebiet in Offenburg hat die Polizei weitere Details veröffentlicht. Bei dem weiblichen Opfer handelt es ich demnach um eine 36-jährige Ukrainerin, die im Bereich des Tatortes wohnhaft war.

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Nach bisherigen Ermittlungen kam der 33-jährige Tatverdächtige, der nicht vorbestraft, aber wegen Beleidigung und Stalking-Vorwürfen der Polizei und der Justiz bekannt war, am Morgen in die Händelstraße und traf dort aus noch unbekannten Gründen auf das Opfer.

Der Mann sei Türke, teilte die Polizei mit.

Der genaue Tatablauf sei Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass der Mann die Waffe zunächst gegen die Frau und danach gegen sich selbst eingesetzt hatte.

Es lägen weitere Erkenntnisse vor, dass der Mann mit dem Opfer eine Vorbeziehung hatte, die vor Monaten beendet wurde.

Nach der Trennung soll es in der Folge zu Beleidigungen und Nachstellungen gekommen sein, so die Polizei.

Zeugen, die den Mann, der mit einer Jeans, schwarzen Turnschuhen und einem hellen T-Shirt bekleidet war, im Vorfeld der Tat gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Offenburg zu melden.