Beziehungsstreit: Ludwigsburger Bahnhof ist Schauplatz einer Schlägerei zwischen zwei Frauen

Am Montagnachmittag kam es im Bereich des Ludwigsburger Bahnhofs zu einer heftigen Schlägerei. Ein Beziehungsstreit war wohl der Grund der schweren Auseinandersetzung an der insgesamt vier Personen beteiligt waren.

Zunächst sollen eine 36 Jahre alte und eine noch unbekannte Frau in einen Streit geraten sein. Beide Frauen befanden sich in Begleitung. Die 36-Jährige war zusammen mit einem gleichaltrigen und einem weiteren 43 Jahre alten Mann unterwegs. Während die noch unbekannte Frau von einem 40 Jahre alten Mann und möglicherweise weiteren noch unbekannten Personen begleitet wurde. Als sich der 36-Jährige und der 40 Jahre alte Mann in die Streitigkeiten der Frauen einmischten, kam es letztlich zu einer Schlägerei. Gemäß den derzeitigen Ermittlungen bestehen zwischen den beiden Personengruppen Vorbeziehungen. Der 40-Jährige soll dem Jüngeren eine Flasche über den Kopf gehauen und am Boden liegend weiter auf ihn eingeschlagen haben. Passanten schritten schließlich ein und konnten die Auseinandersetzung beenden. Hierauf machten sich der 40-Jährige, die unbekannte Frau und mindestens eine weitere Person davon.

Die alarmierte Polizei wurde von dem 36-Jährigen direkt mit Beleidigungen empfangen. Trotz Verletzungen wollte er sich nicht von den Mitarbeitenden des Rettungsdienstes behandeln lassen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest des 36-Jährigen verlief positiv. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die angetroffenen Personen auf freien Fuß entlassen. Im Zuge von Fahndungsmaßnahmen konnte der 40-Jährige im weiteren Verlauf durch eine Streifenwagenbesatzung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg in der Reuteallee einer Kontrolle unterzogen werden. Er wies leichte Verletzungen auf, die möglicherweise durch die Schlägerei entstanden sein könnten. Die Ermittlungen, insbesondere die unbekannte Frau betreffend, dauern an.

red

Brand im Ludwigsburger Klinikum – mehrere Leichtverletzte

Im Klinikum Ludwigsburg kam es am Dienstagabend zu einem Feuer. In einem Patientenzimmer der psychiatrischen Abteilung kam es der Polizei zufolge zu einem Brand. Mehrere Personen wurden durch den entstandenen Rauch leicht verletzt.

Was war genau passiert?

Am Dienstagabend kam es gegen 21:20 Uhr zu einem Brand in einem Patientenzimmer der Psychiatrie des Klinikums Ludwigsburg. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge geriet das in einer Schublade aufbewahrte Papier in Brand, das Feuer griff dann auf das Kissen und die Matratze des Patientenbettes über. Durch den auslösenden Brandmelder wurde die Stationsärztin auf die Rauchentwicklung aufmerksam, woraufhin die 19 auf der Station untergebrachten Patienten durch das Pflegepersonal auf eine andere Station verlegt wurden. Zum Zeitpunkt der Brandfeststellung war das Zimmer menschenleer. Durch eingeatmete Rauchgase wurden die Ärztin und zwei Pflegekräfte leicht verletzt, sie konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Zwei weitere, unbeteiligte Patienten wurden ebenfalls durch eingeatmeten Rauch leicht verletzt.

Die genauen Umstände des Brandausbruchs sowie der entstandene Sachschaden sind Gegenstand der Ermittlungen, die vor Ort von der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg übernommen wurden. Für Absperrmaßnahmen und die ersten Ermittlungen waren insgesamt 8 Streifen der Polizeireviere Ludwigsburg und Marbach eingesetzt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren ebenfalls mit starken Kräften vor Ort. Für die anfahrenden Einsatzfahrzeuge musste die Harteneckstraße im Bereich zwischen der Schorndorfer Straße und der Erlachhofstraße für ca. eineinhalb Stunden gesperrt werden, der Linienbusverkehr musste auf eine andere Route ausweichen.

red