Bildungsoffensive in Ludwigburg: Drei Schulen erhalten gezielte Unterstützung vom Land

Ludwigburg, 17. Mai 2024 – Die Stadt Ludwigburg wird ab dem kommenden Schuljahr von der Förderung durch das Startchancen-Programm des Landes Baden-Württemberg und des Bundes profitieren. Drei Schulen in Ludwigburg werden durch dieses Programm unterstützt:

  • Eichendorff-Schule Grundschule Grünbühl
  • Hirschbergschule Grund- und Werkrealschule Eglosheim
  • Justinus-Kerner-Schule Gemeinschaftsschule

Die Grünen Landtagsabgeordnete Silke Gericke betont: „Unser Ziel ist es, zukünftig noch mehr Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, die Mindeststandards zu erreichen. Das Startchancen-Programm richtet sich speziell an die Kinder und Jugendlichen, die am meisten Unterstützung benötigen.

Das Startchancen-Programm sieht in den kommenden zehn Jahren eine Förderung von etwa 1,3 Milliarden Euro aus Bundes- und Landesmitteln vor, die baden-württembergischen Schulen zugutekommen. Dies geschieht erstmals im großen Stil ziel- und bedarfsgenau, um dort zu unterstützen, wo es am dringendsten benötigt wird.

Pro Programmjahr fließen etwa 134 Millionen Euro nach Baden-Württemberg, die ab dem dritten Programmjahr auf 540 Schulen verteilt werden sollen. Die Mittelvergabe erfolgt nach sozialen Kriterien und nicht nach dem Königsteiner Schlüssel. Die Länder beteiligen sich jeweils mit der gleichen Summe, was die Gesamteffektivität des Programms erhöht und den Bedarf an gezielter Unterstützung deckt.

red

Unternehmen im Landkreis Ludwigsburg setzen sich für Klimaschutz ein

Ludwigsburg. Bereits zum zweiten Mal haben Unternehmen aus dem Landkreis Ludwigsburg das Netzwerkprojekt KLIMAfit erfolgreich absolviert. Darunter waren die Wüstenrot Wohnbau aus Ludwigsburg, Mercedes Benz AMG aus Affalterbach, Karl Stein & Söhne aus Freiberg am Neckar, die Stiftung Karlshöhe aus Ludwigsburg und Colordruck Baiersbronn, ein Gastunternehmen aus dem Landkreis Freudenstadt. Bei einer Abschlussveranstaltung wurden die Teilnehmenden nun für ihr Engagement ausgezeichnet.

Der Erste Landesbeamte, Jürgen Vogt, verlieh den in Größe und Sparte sehr unterschiedlichen Unternehmen Urkunden für ihr Klimaschutz-Engagement. „Jeweils ein Drittel der CO2-Emissionen werden verursacht durch: Gewerbe, Handel und Dienstleistung sowie Verkehr und private Haushalte. Daher ist die Industrie eine wichtige Stellschraube für den Klimaschutz“, so Vogt. Der Win-win-Effekt dabei sei, dass gleichzeitig Kosten gesenkt werden.

Auch die Teilnehmenden zeigten sich begeistert vom Projekt. Martin Stein, Geschäftsführer von Karl Stein & Söhne GmbH, sagte: “Die Hilfestellung von außen ist sehr wichtig! Man macht schon seit Jahren etwas für den Klimaschutz, jetzt koordiniert.”

Teilnehmende erarbeiten Treibhausgasbilanz

Über die vergangenen neun Monate hinweg haben sich die teilnehmenden Unternehmen beim Thema Klimaschutz gemeinsam auf den Weg gemacht. In Workshops und Vor-Ort-Terminen erarbeiteten sie mit Unterstützung des Netzwerkberaters Arqum eine Treibhausgasbilanz. Diese diente als Grundlage, um die Klimaauswirkungen zu messen und potenzielle Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz zu identifizieren. Lea Hagenlocher, Nachhaltigkeitsmanagerin bei Wüstenrot Haus- und Städtebau, betonte: “Nur Emissionen, die man sich bewusst gemacht hat, kann man reduzieren.” Die Workshops förderten zudem den Austausch untereinander und inspirierten zu neuen Ideen.

Dritte Runde beginnt in Kürze

Im Sommer startet die dritte Runde des Projekts im Landkreis Ludwigsburg. Am 18. Juni 2024 findet dazu um 14 Uhr eine Online-Infoveranstaltung statt. Interessierte Unternehmen können sich unter Wifoe@landkreis-ludwigsburg.de anmelden.

Hintergrund: Netzwerkprojekt KLIMAfit

KLIMAfit ist ein Förderprogramm des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, das Unternehmen jeder Branche und Größe sowie anderen Organisationen in Baden-Württemberg einen niederschwelligen und strukturierten Einstieg in das Thema Klimaschutz und Energieeinsparung bietet. Zu den drei beteiligten Akteuren des Programms gehören als Netzwerkträger der Landkreis Ludwigsburg, als Förderer das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft und als Netzwerkberater die Arqum GmbH.

red

Wasserbüffel in der Bottwaraue: Fünf Jahre natürliche Landschaftspflege

Ludwigsburg/Bottwartal. Seit fünf Jahren prägen sie das idyllische Bild der Bottwaraue: die majestätischen Wasserbüffel. Für viele Besucher sind sie längst zu einem vertrauten Anblick geworden, während sie gemächlich durch das saftige Grün der Landschaft ziehen. Doch hinter dieser scheinbaren Idylle verbirgt sich eine bemerkenswerte Geschichte von Naturschutz und Gemeinschaftsgeist.

Initiiert von Claus-Peter Hutter, dem Präsidenten der Umweltstiftung NatureLife, und unterstützt von engagierten Bürgern wie Andreas und Uli Weigle sowie Gerhard Fahr, wurden die Wasserbüffel im Mai 2019 aus einem Projekt im Bodenseeraum in die Bottwaraue gebracht. Seitdem leisten sie als unermüdliche Landschaftspfleger einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der ökologischen Vielfalt.

Landrat Dietmar Allgaier würdigte das Projekt als wegweisend für den Biotop- und Klimaschutz in der Region. „Dass die Tiere als vierbeinige Landschaftspfleger ihre wichtige Arbeit für den Biotop- und Klimaschutz überhaupt leisten können, ist der geduldigen Pionierarbeit und dem ehrenamtlichen Engagement der Büffelmanager Andreas und Uli Weigle und Gerhard Fahr sowie dem Initiator Claus-Peter Hutter, Präsident der Umweltstiftung NatureLife, sowie ihren Helferinnen und Helfern zu verdanken“, sagte Landrat Dietmar Allgaier anlässlich des fünfjährigen Jubiläums der Einsetzung der Wasserbüffel.

Das Projekt verbindet auf beeindruckende Weise verschiedene Aspekte des Naturschutzes: Von der Biotopvernetzung über das Landschaftsmanagement bis hin zur Umweltbildung und Naherholung für die Bevölkerung. „Was hier von allen Beteiligten und einem beachtlichen Netzwerk aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen geleistet wurde und geleistet wird, verdient große Anerkennung“, unterstrich Allgaier. Die Büffelweide im Bottwartal hat mittlerweile nicht nur regional, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus Aufmerksamkeit erregt. Die Vielfalt der Lebensräume hat sich durch die Präsenz der Wasserbüffel deutlich verbessert und bietet zahlreichen Tierarten einen geschützten Lebensraum.

Doch das Projekt ist mehr als nur eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes. Es ist ein Appell an alle, sich für den Erhalt unserer natürlichen Umwelt einzusetzen und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels zu finden.

Trotz der urbanen Umgebung sieht Landrat Allgaier noch viel Potential für weitere Weideprojekte im Kreisgebiet. „Als ökologische Bausteine zu unserem umfassenden Klimaschutzprogramm sollten wir jetzt alle Möglichkeiten prüfen und wenn möglich realisieren. Das Beispiel Büffelweide im Bottwartal zeigt, was möglich ist.“

red

Von Simone Veil bis Erasmus: Ausstellung in Ludwigsburg würdigt Beitrag von Frauen zur EU-Integration

Ludwigsburg – Das Ludwigsburger Kulturzentrum präsentiert derzeit die Wanderausstellung #EUWomen, die Frauen in den Mittelpunkt rückt, die eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung und Festigung der Europäischen Union gespielt haben. Während oft die Gründungsväter der EU im Fokus stehen, bleibt der Beitrag von Frauen wie Simone Veil oder Anna Siemsen oft unerwähnt.

„Das müssen wir ändern“, so Erste Bürgermeisterin Renate Schmetz bei der Ausstellungseröffnung. „Das Erasmus-Programm wurde von einer Frau ins Leben gerufen. Und viele weitere Initiativen auf EU-Ebene wurden maßgeblich von Frauen vorangetrieben“, so Schmetz.

Ein weiteres Thema, das bei der Eröffnung angesprochen wurde, ist der Schutz von Frauen vor Gewalt. Judith Raupp, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ludwigsburg, wies darauf hin, dass dieser Schutz sowohl in Deutschland als auch auf europäischer Ebene an Bedeutung gewinnt. “Der Schutz von Frauen vor Gewalt ist in Deutschland in den letzten Jahren wichtiger geworden. Hier wurde mehr umgesetzt. Dies hängt auch damit zusammen, dass geschlechterspezifische Gewalt ein wichtiges Thema in der Europa-Politik ist. Es ist ein gutes Beispiel dafür, was Europa bei uns bewegen kann“, sagte sie.

Die Ausstellung, die bis zum 11. Juni im Kulturzentrum Ludwigsburg zu sehen ist, ist ein Projekt der Freien Hansestadt Bremen und wird durch Mittel der deutschen Vertretung der Europäischen Kommission unterstützt. Präsentiert wird sie vom städtischen Referat Stadtentwicklung, Klima und Internationales in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Ludwigsburg.

red

Verwendete Quellen: Stadt Ludwigsburg

Verkehrseinschränkungen in Ludwigsburg: Sanierung der Sternkreuzung während Pfingstferien geplant

Ludwigsburg – Eine weiter Infrastrukturmaßnahme steht für Ludwigsburg während der bevorstehenden Pfingstferien auf dem Plan: Die Stadtverwaltung kündigt die Sanierung des Asphaltbelags an der Unterführung Sternkreuzung entlang der stark frequentierten B27/Stuttgarter Straße an. Die Arbeiten sind für den Zeitraum vom 21. Mai bis zum 1. Juni geplant.

Die Sanierungsarbeiten gliedern sich in zwei Bauabschnitte, wobei halbseitig auf jeweils zwei Spuren der Rampe gearbeitet wird. Während dieser Phase wird der Verkehr durch die Unterführung auf eine Spur je Richtung reduziert. Die Stadtverwaltung versichert jedoch, dass sämtliche Verkehrswege außerhalb der Baustelle uneingeschränkt zur Verfügung stehen werden. Lediglich der Durchgangsverkehr auf der B27/Stuttgarter Straße wird auf eine Fahrspur pro Richtung beschränkt sein.

red

Polizeiradar Ludwigsburg: Betrug durch falsche Tochter – 58-Jähriger überweist Geld; und weitere Meldungen aus der Region

Kornwestheim: Betrugsfall durch falsche Tochter – 58-Jähriger überweist Geld

Am Montag erhielt ein 58 Jahre alter Mann aus Kornwestheim eine SMS von einem unbekannten Täter, der sich als seine Tochter ausgab. Der Betrüger bat um finanzielle Unterstützung und forderte den Mann auf, einen vierstelligen Betrag auf ein genanntes Konto zu überweisen. Nachdem der Mann das Geld überwiesen hatte, stellte er fest, dass es sich um einen Betrug handelte, als seine echte Tochter später Kontakt aufnahm. Die Polizei wurde informiert und eine Anzeige erstattet.

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Unfallflucht in Großingersheim: Polizei sucht Zeugen nach Zusammenstoß auf Großmühlstraße

Am Dienstag (14.05.2024) ereignete sich gegen 16.15 Uhr in der Großmühlstraße in Großingersheim ein Unfall. Ein 50 Jahre alter Ford-Lenker befuhr die Großmühlstraße in Fahrtrichtung Marktstraße. Ein 47 Jahre alter Fiat-Lenker, der in dieselbe Richtung unterwegs war, hielt vor dem Ford-Lenker an. Der 47-Jährige begann anschließend Getränkekisten aus seinem Fahrzeug auszuladen. Der Mann im Ford soll nun zunächst ebenfalls angehalten haben und dann mit geringer Geschwindigkeit an dem 47-Jährigen und seinem Fahrzeug vorbei gefahren sein. Hierbei soll er zum einen den 47-Jährigen und auch dessen PKW mit seinem Ford berührt haben. Anschließend sei der Ford-Fahrer zügig davon gefahren und nach recht in die Marktstraße abgeboben. Im weiteren Verlauf konnte die Polizei den geflüchteten Ford-Fahrer ermitteln. Der 47-Jährige wurde glücklicherweise nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden steht abschließend noch nicht fest. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0 oder E-Mail: bietigheim-bissingen.prev@polizei.bwl.de, sucht nun insbesondere eine Zeugin, die gegenüber der Unfallstelle im Bereich einer Baustelle verkehrsbedingt hinter einem kleinen Bagger stand, und mit ihrem Fahrzeug die Großmühlestraße in Fahrtrichtung Bietigheimer Straße befuhr.

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Bietigheim-Bissingen: Feuerwehr evakuiert Wohngebäude nach Brand in Alexander-Fleming-Straße

Die Feuerwehr rückte am Montag (13.05.2024) in die Alexander-Fleming-Straße in Bietigheim-Bissingen aus, nachdem dort gegen 08:45 Uhr ein Brand gemeldet worden war. Das Wohngebäude wurde daraufhin evakuiert. Verletzt wurde niemand. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge geriet in einem Kellerraum ein Batterieladegerät in Brand. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden, der Sachschaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro. Nach Beendigung der Löscharbeiten konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

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Marbach am Neckar: Verkehrsunfallflucht mit Sachschaden – Polizei bittet um Hinweise

Am Montag (13.05.2024) ereignete sich zwischen 10:00 und 11:00 Uhr in der Strohgasse in Marbach am Neckar eine Verkehrsunfallflucht. Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte einen geparkten VW und entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von circa 2.000 Euro zu kümmern. Hinweise nimmt das Polizeirevier Marbach unter der Tel. 07144 900 -0 oder per E-Mail an marbach-neckar.prev@polizei.bwl.de entgegen.

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Einbruch in Korntal-Münchingen: Täter entkommen mit Arbeitsgeräten aus Firmengebäude in Siemensstraße

Noch unbekannte Täter verschafften sich zwischen Freitag (10.05.2024) 17.00 Uhr und Montag (13.05.2024) 06.00 Uhr gewaltsam Zutritt in ein Firmengebäude in der Siemensstraße in Korntal-Münchingen. Die Unbekannte entwendeten unter anderem mehrere Arbeitsgeräte, wie Sägen und Bohrhammer. Der Wert des Diebesgutes dürfte sich auf insgesamt rund 3.000 Euro belaufen, während der entstandene Sachschaden auf etwa 1.000 Euro geschätzt wird. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 0711 839902-0 oder per E-Mail an ditzingen.prev@polizei.bwl.de mit dem Polizeiposten Korntal-Münchingen in Verbindung zu setzen.

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red

Verwendete Quellen: Polizeipräsidium Ludwigsburg

BlüBa feiert 20. Jubiläum des Internationalen Straßenmusikfestivals

Ludwigsburg – Am kommenden Pfingstwochenende verwandelt sich das Blühende Barock in Ludwigsburg erneut in eine pulsierende Bühne für Straßenmusiker aus aller Welt. Seit seinem Beginn im Jahr 2001 hat sich das Internationale Straßenmusikfestival zu einem festen Bestandteil der deutschen Musikkultur entwickelt.

Trotz bescheidener Wetterverhältnisse beim ersten Festival war die Resonanz des Publikums überwältigend. Die Bereitschaft der Besucher, sich von etwas Regen nicht abschrecken zu lassen und den Klängen der internationalen Musiker zu lauschen, hat das Festival schnell etabliert. Heute ist Ludwigsburg ein wichtiger Treffpunkt für Straßenmusiker in Deutschland.

Ursprünglich im 2-Jahres-Rhythmus durchgeführt, findet das Festival seit 2008 jährlich statt. In diesem Jahr feiert das Straßenmusikfestival sein 20. Jubiläum, was mit einem besonderen Jubiläumskonzert im Südgarten am Vorabend des Festivals gefeiert wird (Details siehe separate Pressemitteilung).

Das eigentliche Festival startet am Freitag, dem 17. Mai 2024, um 18 Uhr. Auf insgesamt 11 Bühnen im gesamten Park werden Straßenmusiker aus aller Welt das Publikum mit ihren einzigartigen Darbietungen begeistern. Über 50 Straßenmusiker und -gruppen, das sind mehr als 100 Personen, werden erwartet, um die Ludwigsburger Gartenschau in eine riesige Open-Air-Bühne zu verwandeln.

Die Vielfalt der Künstler spiegelt sich in ihrem Repertoire wider, das so bunt und unterschiedlich ist wie die Welt selbst. Musiker aus Ländern wie Australien, Argentinien und Panama werden erwartet, und die Hälfte der Künstler sind “Alte Bekannte” aus den Vorjahren, die sicherstellen, dass es beim Straßenmusikfestival nie langweilig wird.

Am Samstag beginnt das Programm ebenfalls um 18 Uhr, am Sonntag sogar schon um 16 Uhr. Am Sonntagabend treten die Siegerbands des Festivals auf der Hauptbühne im Südgarten auf. Die Besucher haben die Möglichkeit, aus dem vielfältigen musikalischen Angebot ihre Favoriten zu wählen und den Abend mit einem unvergesslichen Konzert zu beenden.

Das gastronomische Angebot ist ebenso vielfältig wie die musikalischen Darbietungen. Um den Besucherfluss im Gelände zu verbessern, sind während des Festivals die kleinen Gastrostände in der sogenannten Ladenstraße geschlossen. Stattdessen wurden die Gastronomiekapazitäten im Südgarten erweitert, um ausreichend Platz zu bieten.

Die Mömpelgardstraße ist während des gesamten Festivals für den Fahrzeugverkehr gesperrt (Anwohner ausgenommen), um Stau und Behinderungen zu vermeiden. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird daher empfohlen, um das Straßenmusikfestival stressfrei genießen zu können.

Das Internationale Straßenmusikfestival im Blühenden Barock verspricht auch in diesem Jahr ein musikalisches Highlight für die ganze Familie zu werden, das die Vielfalt und Kreativität der Straßenmusikszene zelebriert.

red

Schwerer Unfall auf A81: Sattelzug kollidiert mit Opel und Tesla

Ludwigsburg – Am Montagmorgen kam es gegen 10 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Bereich der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd, der zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Ein 51-jähriger Sattelzuglenker beabsichtigte, vor der Anschlussstelle von der Autobahn abzufahren und auf den Ausfädelungsstreifen zu wechseln. Dabei übersah er mutmaßlich den Opel einer 47-jährigen Fahrerin, die sich bereits auf diesem Streifen befand. Es kam zur Kollision zwischen dem Sattelzug und dem Opel, wodurch der PKW sich vor den Sattelzug drehte und dann nach links schleuderte. Auf dem linken Fahrstreifen kollidierte der Opel schließlich mit einem Tesla, in dem eine 32-jährige Fahrerin und ein Kleinkind saßen.

Die beiden beteiligten PKWs kamen nach der Kollision auf dem Ausfädelungsstreifen und dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand. Um den Unfall aufzunehmen und die Verletzten zu versorgen, mussten alle Fahrspuren bis auf den linken Fahrstreifen gesperrt werden. Sowohl die beiden PKW-Fahrerinnen als auch das Kleinkind erlitten leichte Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Die Sperrungen konnten nach und nach aufgehoben werden, und gegen Mittag waren alle Maßnahmen vor Ort beendet. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 40.000 Euro geschätzt.

Die genaue Unfallursache wird derzeit noch von den Behörden untersucht. Die Polizei bittet Zeugen des Vorfalls, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg zu melden.

red

Lucia Leidenfrost: Ludwigsburgs neue Stimme lädt ein zur Antrittslesung am 17. Mai

Ludwigsburg – Die Barockstadt Ludwigsburg begrüßt eine neue literarische Stimme: Lucia Leidenfrost, die frisch ernannte Ludwigsburger Stadtschreiberin, lädt am Freitag, den 17. Mai um 17 Uhr zu ihrer Antrittslesung ins Kunstzentrum Karlskaserne ein (Hindenburgstraße 29). Interessierte haben dabei die Gelegenheit, die Autorin persönlich kennenzulernen und Einblicke in ihre Arbeit zu erhalten. Der Eintritt ist frei.

Während der Antrittslesung im “Historischen Eingang” der Karlskaserne wird Lucia Leidenfrost ausgewählte Passagen ihrer bisherigen Werke präsentieren. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem ungezwungenen Gespräch mit dem Leiter des Kunstzentrums Karlskaserne, Jochen Raithel, um mehr über ihre literarischen Pläne zu erfahren.

Die gebürtige Österreicherin Lucia Leidenfrost, die mittlerweile in Baden-Württemberg beheimatet ist, kann auf eine beeindruckende literarische Karriere zurückblicken. Sie erhielt zahlreiche Literaturstipendien und -preise, darunter das Literaturstipendium des Landes Baden-Württemberg 2020 und das Projektstipendium des Kultusministeriums Österreich 2022.

Als vierte Autorin trägt Lucia Leidenfrost nun den prestigeträchtigen Titel “Ludwigsburger Stadtschreiberin”. In den kommenden Wochen wird sie die Stadt Ludwigsburg aus literarischer Perspektive erkunden und ihre Eindrücke in Worte fassen. Ihre Arbeit wird schließlich im Rahmen des Ludwigsburger Literaturfestivals “Wort Welten” präsentiert, das vom 7. bis 13. Oktober 2024 stattfindet.

Die Veranstaltung wird großzügig unterstützt von der Wüstenrot Stiftung im Rahmen des Stadtschreiber*innen-Stipendiums der Stadt Ludwigsburg. Weitere Informationen erhalten Interessierte beim städtischen Fachbereich Kunst und Kultur unter der Telefonnummer 07141 910-3665.

red

Streit um Parkplatz eskaliert: Mann in Ludwigsburg mit Messer verletzt

Ludwigsburg –  Streit um Parkplatz eskaliert: Die Polizei ermittelt derzeit wegen gefährlicher Körperverletzung gegen einen 45-jährigen Mann, der am Sonntagabend (12.05.2024) in der Eisenbahnstraße in Ludwigsburg in einen Streit mit einem 37-Jährigen geriet und diesen verletzt haben soll. Auslöser für die Auseinandersetzung waren offenbar Unstimmigkeiten im Zusammenhang mit einem Parkplatz.

Der Polizei zufolge soll der 45-Jährige dem 37-Jährigen mutmaßlich mit einem Messer Verletzungen im Bereich des Oberkörpers zugefügt haben. Nach einem Gerangel, an dem auch Zeugen beteiligt waren, gelang es dem 45-Jährigen zunächst, vom Tatort zu fliehen. Er kehrte jedoch später zurück, wurde vorläufig festgenommen und in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Ludwigsburg gebracht.

Der 37-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, um medizinisch versorgt zu werden. Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen wurde der 45 Jahre alte Tatverdächtige wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern weiterhin an.

red