Corona-Impfquote in Deutschland steigt weiter

Berlin (dts) – Die Zahl der erstmaligen Corona-Impfungen in Deutschland ist bis Montag auf 58,63 Millionen angestiegen. Das zeigen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI). Die bundesweite Impfquote (ohne Zweitimpfungen) stieg damit gegenüber Samstag um 0,1 Punkte auf 70,5 Prozent der Bevölkerung.

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Den vollständigen Impfschutz haben mindestens 56,53 Millionen Bürger, was einer Quote von 68,0 Prozent entspricht (Samstag: 67,9 Prozent), 7,0 Prozent haben eine Auffrischungsimpfung (Samstag: 6,7 Prozent). Von den 12- bis 17-Jährigen haben 50,2 Prozent mindestens eine Impfung erhalten, von den 18- bis 59-Jährigen 73,5 Prozent und von den Über-60-Jährigen 87,1 Prozent. Im Sieben-Tage-Mittel liegt die Zahl der Erstimpfungen mittlerweile bei rund 54.000.

 

Zahl der Corona-Neuinfektionen leicht rückläufig

Berlin – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Montagmorgen vorläufig 27.836 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 5,2 Prozent oder 1.528 Fälle weniger als am Montagmorgen vor einer Woche. Die Inzidenz stieg trotzdem laut RKI-Angaben von gestern 439,2 auf heute 441,9 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage.
Dass die Zahl der neuen Fälle gegenüber der Vorwoche sank, der Inzidenzwert aber stieg, ist nur möglich, weil das RKI letzte Woche zahlreiche Nachmeldungen aus früheren Zeiträumen hatte, die aber in die Inzidenzwertberechnung nicht eingehen. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 962.700 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 125.400 mehr als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 81 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus.
Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 2.165 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 309 Todesfällen pro Tag (Vortag: 308). Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 103.121. Insgesamt wurden bislang 6,19 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.

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red / dts Nachrichtenagentur