Durch Silvesterkracher in Panik geraten: Schwer verletzte Kühe mussten getötet werden; Mann schlägt Ladenmitarbeiterin ins Gesicht

Erdmannhausen: Kühe geraten durch Silvesterfeuerwerk in Panik und verletzen sich schwer

Wie dem Polizeipräsidium Ludwigsburg im Nachgang berichtet wurde, gerieten in der Silvesternacht wegen des Feuerwerks offenbar Kühe in einem Stall im Schrayweg in Erdmannhausen in Panik. Drei der Tiere zogen sich dabei leider so schwere Verletzungen zu, dass sie getötet werden mussten, um sie von ihrem Leid zu erlösen. Besonders prekär: Eigenen Angaben zufolge hatte der Halter der Tiere noch in der Nacht mehrere in der Nähe des Stalls feiernde Personen angesprochen und gebeten, aus Rücksicht auf das Tierwohl dort kein Feuerwerk abzubrennen, war dabei aber auf wenig Verständnis gestoßen. Das örtlich zuständige Polizeirevier wurde am Vormittag des 1. Januar und somit einige Stunden später von dem Sachverhalt informiert und war daraufhin mit einer Streifenwagenbesatzung vor Ort, um sich ein Bild von der Situation zu machen und mit dem Tierhalter zu sprechen. Von den Polizeibeamten wurde der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ludwigsburg über die Vorfälle in Kenntnis gesetzt, von wo aus die Verständigung der Staatsanwaltschaft erfolgt und das zuständige Veterinäramt informiert wurde. Zur Verhinderung ähnlicher Vorfälle in der Zukunft wurde dem Halter der Tiere geraten, mit der zuständigen Gemeinde Kontakt aufzunehmen und die Prüfung behördlicher Möglichkeiten anzuregen. Das Abbrennen von zugelassenen Feuerwerkskörpern ist gemäß den gesetzlichen Bestimmungen am 31. Dezember und 1. Januar grundsätzlich zulässig, kann an bestimmten Örtlichkeiten aber aus Sicherheitsgründen untersagt werden, zum Beispiel im Umfeld von Krankenhäusern oder besonders brandgefährlichen Gebäuden oder Anlagen. Die zuständigen Behörden können zudem weitere Bereiche festlegen, in denen das Zünden von Pyrotechnik aus Sicherheitsgründen nicht oder nur eingeschränkt zulässig ist. Unabhängig davon hat die Polizei bei rechtzeitiger Kenntniserlangung die Möglichkeit, zur Abwehr von Gefahren im konkreten Einzelfall präventiv Maßnahmen zu treffen.

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Ludwigsburg: Bei Festnahme nach Körperverletzung Widerstand geleistet

Wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt die Polizei gegen einen 40-jährigen Mann, der am Dienstag gegen 10:15 Uhr eine 59 Jahre alte Frau in einem Lebensmittelmarkt in der Friedrichstraße verletzt hat. Der 40-Jährige soll zunächst in der Zeitschriftenabteilung des Marktes gekniet und Zeitschriften gelesen haben. Auf die Frage einer 59 Jahre alten Mitarbeiterin des Marktes, ob er die Zeitung auch kaufen würde, stand der Mann auf und schlug der Frau unvermittelt mit der flachen Hand ins Gesicht. Anschließend stieß er sie in ein Zeitungsregal. Die Frau wurde durch diesen Vorfall leicht verletzt. Der 40-Jährige flüchtete daraufhin unerkannt. Eine weitere Mitarbeiterin des Marktes wurde auf den Vorfall am Vormittag aufmerksam und erkannt den Mann am Nachmittag erneut im Bereich des Marktes. Sofort alarmierte Polizeibeamte des Polizeiposten Ludwigsburg-Oststadt konnte den Täter in der Friedrichstraße antreffen und vorläufig festnehmen. Hiergegen widersetzte sich der Mann und verhielt sich aggressiv gegenüber den Beamten. Er wurde für die weiteren Maßnahmen auf den Polizeiposten gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf freien Fuß gesetzt.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

 

Tragische Gewissheit: Tote ist die 16-Jährige aus Remshalden – Polizei geht von Suizid aus

Tragische Gewissheit: Am Donnerstag wurde im Waldstück zwischen Oberlenningen und Hochwang ein Leichnam gefunden. Jetzt steht fest, dass es sich um die seit dem 24. Januar 2023 vermisste 16-jährige Jugendliche aus Remshalden (Rems-Murr-Kreis) handelt. Das bestätigten am Freitagnachmittag die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Polizei in Reutlingen.

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Nach der jungen Frau hatte die Polizei tagelang im Bereich Lenningen gesucht, nachdem sich Hinweise ergeben hatten, dass sie sich im dortigen Bereich aufhalten könnte. Im Rahmen der Suchmaßnahmen hatte ein Passant am Donnerstag, kurz nach zehn Uhr, in unwegsamen Gelände Gegenstände entdeckt und die Einsatzkräfte angesprochen. Eine Überprüfung ergab, dass es sich um Gegenstände aus dem Besitz der Vermissten handelt. In der Folge wurde auch die tote Jugendliche in der Nähe aufgefunden.

Die Polizei und Staatsanwaltschaft geht aufgrund der Gesamtumstände und des Ergebnisses der am Freitag durchgeführten Obduktion ivon einem Suizid aus  Ein Fremdverschulden sei auszuschließen, so die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und den genauen Todesumständen sind Gegenstand weiterer Ermittlungen.

red