Erster Polizeirabbiner Deutschlands besucht Polizeipräsidium Ludwigsburg

Am 23. August 2021 wurden Moshe Flomenmann, Landesrabbiner der Israelitischen Religionsgemeinschaft Baden, und Shneur Trebnik, Rabbiner der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg, vom Stellvertretenden Ministerpräsidenten und Innenminister Thomas Strobl als bundesweit erste Polizeirabbiner in ihr neues Amt eingeführt.

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Rabbiner Trebnik hat noch im alten Jahr die Gelegenheit zu einem Besuch beim Polizeipräsidium Ludwigsburg genutzt und sich am 29. Dezember mit Polizeipräsident Burkhard Metzger und Polizeivizepräsident Frank Spitzmüller ausgetauscht. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen und der Vorstellung des Polizeipräsidiums standen ein allgemeiner Austausch über sicherheitspolitische Herausforderungen und die Aufgaben der Polizeirabbiner auf der Agenda. Sie leisten insbesondere durch die Vermittlung des notwendigen Wissens über das heutige jüdische Leben in Deutschland als Bestandteil der deutschen Gesellschaft einen wichtigen Beitrag für den von Offenheit und Toleranz geprägten Umgang der Polizei Baden-Württemberg mit allen Bürgerinnen und Bürgern. Folgerichtig stand am Ende des Besuchs auch eine Vereinbarung über die weitere Zusammenarbeit. Sie soll durch Vorträge der Rabbiner, durch das Angebot von Synagogenbesuchen für interessierte Polizeibedienstete und durch Aktionen im Rahmen des Pilotprojekts „Strategiepatenschaft für Demokratie und Toleranz“ des Kompetenzzentrums gegen Extremismus in Baden-Württemberg, an dem das Polizeipräsidium Ludwigsburg mit drei weiteren regionalen Polizeipräsidien teilnimmt, vertieft werden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Gaststättenkontrollen in Ludwigsburg führen zu 29 Anzeigen

Bei Gaststättenkontrollen am Wochenende im Stadtgebiet von Ludwigsburg, stellte die Polizei nach eigenen Angaben insgesamt 29 Anzeigen.

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Während des vergangenen Wochenendes kontrollierten Beamte des Polizeireviers Ludwigsburg insgesamt sieben Gaststätten im Stadtgebiet sowie in vier Stadtteilen. Durchschnittlich stellten die Beamten vier Verstöße pro Gaststätte fest, die zu Ordnungswidrigkeitenanzeigen führten. Insgesamt 29 Anzeigen wurden durch die Polizisten gefertigt. Es handelt sich hierbei um Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz, die Spielverordnung im Zusammenhang mit aufgestellten Geldspielautomaten, die derzeit geltende Corona-Verordnung sowie das Gaststättengesetz und den Brandschutz.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg