Fahren ohne Maske ab 31. Januar: VVS appeliert an Eigenverantwortung der Fahrgäste

In vielen Lebensbereichen wurde die Pflicht eine Maske zu tragen bereits aufgehoben. Ab dem 31. Januar 2023 entfällt auch die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr in Baden-Württemberg. Fahrgäste im Nahverkehr müssen ab diesem Zeitpunkt keine Maske mehr tragen, teilt der Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) mit. Gleichzeitig empfiehlt sie den Fahrgästen weiterhin eine Maske zu tragen, wenn sie sich damit sicherer fühlen oder wenn es wieder voller in den Verkehrsmitteln wird. Im Fernverkehr (ICE und IC) entfällt die Maskenpflicht ebenfalls zum 2. Februar 2023.

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„Der ÖPNV war auch in den Hochzeiten der Pandemie kein Hotspot für Infektionen. Viele Studien haben gezeigt, dass korrektes Masketragen vor Infektionen schützt und so insbesondere bei Grippe- und Erkältungswellen ein einfaches Mittel ist, um sich vor einer Ansteckung zu schützen. Wir setzen jetzt auf die Eigenverantwortung unserer Kunden“, sagt VVS-Geschäftsführer Thomas Hachenberger.

Die Maskenpflicht wurde im April 2020 als Schutzmaßnahme gegen das sich rasant ausbreitende, neuartige Coronavirus eingeführt. Durch die hohe Impfquote und den großen Immunschutz der Bevölkerung sowie die rückläufigen Infektionszahlen kann die Maßnahme nun aufgehoben werden. Die Behörde setzt auf die Eigenverantwortung der Bürger, sich weiterhin gegenseitig zu schützen und verantwortungsvoll zu handeln, um eine erneute Zunahme der Infektionen zu vermeiden.

red

Krankenhäuser in Deutschland am Rande der Insolvenz: Grünen-Politiker fordert Soforthilfe

Der Härtefallfonds wird nach Einschätzung der Grünen nicht ausreichen, um Krankenhäuser vor der Insolvenz zu retten. Die Lage der Kliniken sei jetzt schon dramatisch, sagte der Grünen-Politiker Armin Grau dem „Spiegel“. Grau ist in seiner Bundestagsfraktion für Krankenhäuser zuständig.

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Die Krankenhäuser brauchten kurzfristig mehr Geld, sagte Grau. Die von der Ampelkoalition geplante Krankenhausreform, zu der Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) im Sommer einen Gesetzentwurf vorlegen will, werde für viele zu spät wirksam. „Wenn wir die Kliniken retten wollen, brauchen wir mehr als eine Reform, die erst in ein paar Jahren wirken wird“, sagte Grau.

Er befürchtet, dass viele Häuser so lange nicht durchhalten werden. Auch Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hofft auf baldige Hilfen für insolvenzgefährdete Kliniken: „Viele Krankenhäuser stehen wirklich finanziell mit dem Rücken zur Wand, einige sind akut insolvenzgefährdet“, sagte sie dem „Spiegel“. Laut Deutscher Krankenhausgesellschaft haben 2022 rund 60 Prozent der deutschen Krankenhäuser rote Zahlen geschrieben.

In diesem Jahr, so die Befürchtung, könnten es noch mehr werden.

red