Führerscheinumtausch: Wer jetzt nur noch bis zum 19. Januar 2023 Zeit hat

In zehn Jahren müssen 42 Millionen alte Führerscheine in Deutschland in einen neuen Checkkarten-Führerschein getauscht sein. Der Umtausch erfolgt gestaffelt nach Jahrgängen und nach Ausstellungsdatum. Wer zwischen 1959 und 1964 geboren wurde und einen Führerschein besitzt, der vor dem 1. Januar 1999 ausgestellt wurde, hat nur noch bis zum 19. Januar 2023 Zeit, seinen Führerschein umzutauschen. Der Auto Club Europa (ACE) erklärt, was beim Umtausch zu beachten ist.

ANZEIGE

Für den Umtausch der Führerscheine gibt es zwei Gründe: Einerseits sind die Scheckkarten-Führerscheine fälschungssicherer als die grauen oder rosa „Lappen“. Andererseits wird so die Arbeit der Behörden in der EU grenzübergreifend vereinfacht, da die Führerscheine dann einheitlich sind. Vor 2013 gab es in Europa mehr als 110 gültige Führerscheinformate – künftig gibt es nur noch eines. Der EU-Führerschein hat eine begrenzte Gültigkeit und muss alle 15 Jahre neu beantragt werden.

Die Umtauschfrist hängt im ersten Schritt vom Ausstellungsdatum ab: Wurde der Führerschein vor dem 01.01.1999 ausgestellt, ist das Geburtsjahr des Führerscheinbesitzenden ausschlaggebend. Für die ersten Jahrgänge ist die Umtauschfrist bereits vergangenes Jahr abgelaufen.

Nun müssen die Geburtsjahrgänge 1959 bis 1964 ab dem 19. Januar 2023 ein neues Fahrerlaubnisdokument vorweisen. Die Jahrgänge 1965 bis 1970 haben noch ein Jahr länger Zeit. Für Führerscheine, die ab 1999 ausgestellt wurden, gelten andere Fristen: Die ersten Führerscheine der Jahrgänge 1999 bis 2001 müssen erst zum 19.01.2026 umgetauscht werden. Übrigens kann der Umtausch auch früher geschehen, es muss keine Frist abgewartet werden.

Für den Umtausch des Führerscheins muss die zuständige Fahrerlaubnisbehörde bzw. Führerscheinstelle aufgesucht werden. Dies kann in einigen Regionen auch das Bürgeramt sein. Je nach Auslastung der Behörden kann es schwierig werden, kurzfristig einen Termin zu erhalten. Wer bis jetzt noch keinen Termin hat, sollte schnell handeln und telefonisch oder online einen vereinbaren. Ohne gültigen Führerschein droht ein Verwarngeld in Höhe von 10 Euro.

Für den Behördengang sollten neben dem alten Führerschein auch ein gültiger Personalausweis oder Reisepass und ein biometrisches Passbild mitgebracht werden. Für Führerscheine mit Ausstellungsdatum vor 1999 wird außerdem eine sogenannte Karteikartenabschrift benötigt, wenn der aktuelle Wohnsitz vom Ort der ausstellenden Behörde abweicht.

Dieser Auszug der persönlichen Daten kann bei der Fahrerlaubnisbehörde, die den Führerschein ursprünglich ausgestellt hat, kostenfrei und häufig online beantragt werden. Üblicherweise wird der Auszug dann direkt an die neue Führerscheinstelle gesandt, die den Umtausch vornimmt. Weitere Informationen dazu gibt es ebenfalls bei der zuständigen Führerscheinstelle. Für den neuen Checkkarten-Führerschein wird eine Gebühr von rund 25 Euro fällig. Wer sich den fertigen EU-Führerschein zuschicken lassen möchte, muss zusätzlich Versandkosten einkalkulieren.

mid/asg

Das einzige Exemplar des „Bugatti Profilée“ für Rekordsumme bei Auktion versteigert

Der „Bugatti Profilée“ ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und ein wahrer Hingucker. Als eines der begehrtesten Autos der Welt ist es nicht nur für Autoenthusiasten ein Muss, sondern auch für alle, die den absoluten Gipfel an Leistung, Design und Technik schätzen. Ursprünglich war geplant, 30 Exemplare dieses Sondermodells zu produzieren, doch aufgrund des schnellen Absatzes des bereits limitierten Chiron, wurde die Produktion auf ein einziges Exemplar beschränkt.

ANZEIGE

Die Technik in diesem Einzelstück ist wahrhaftig einzigartig. Die Ingenieure bei Bugatti haben ihr Bestes gegeben, um dessen Performance zu verbessern, indem sie einen feststehenden Heckflügel und einen größeren Kühlergrill installierten, um dem Motor mehr Luft zu liefern. Darüber hinaus wurden auch das Getriebe, die Federung und viele andere Bauteile überarbeitet.

Das Äußere des „Profilée“ ist ebenso bemerkenswert wie seine Leistung. Es ist in einem leuchtenden Graublau „Argent Atlantique“ lackiert, das exklusiv für dieses Auto entwickelt wurde und an keinem anderen Bugatti zu finden ist. Der Innenraum ist in Grau- und Blautönen gehalten und vervollständigt das luxuriöse Erscheinungsbild des Autos. Sogar die Räder sind einzigartig und können an keinem anderen Auto auf der Welt gefunden werden.

Der „Profilée“ ist eine moderne Interpretation des klassischen Bugatti Type 57 SC Atlantic und wurde mit dem Ziel entwickelt, die perfekte Verbindung aus Tradition und Moderne zu schaffen. Es verfügt über einen mittig montierten 8.0-Liter-W16-Motor, der eine Leistung von 1.500 PS hat und es in nur 2,3 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde katapultiert. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt sagenhafte 380 km/h pro Stunde.

Der „Bugatti Profilée“ wurde diese Woche bei einer Auktion von Sotheby’s in Paris versteigert und erzielte einen Rekorderlös von 9.792.500 Euro, was ihn somit zum teuersten Neuwagen macht, der jemals versteigert wurde.

red

Quellen: Bugatti / RM Sotheby’s Paris