Große Fahrradkontrollaktion der Polizei in Ludwigsburg

66 Fahrräder, 14 Pedelecs, sieben E-Scooter und acht Kraftfahrzeuge kontrollierte die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg am Donnerstag zwischen 10 Uhr und 12 Uhr im Zuge einer Kontrollaktion in der Friedrich-Ebert-Straße in Ludwigsburg.

Fünf Polizeibeamte und eine Beamtin achteten hierbei in erster Linie auf die Einhaltung des Sicherheitsabstands von 1,5 Metern zwischen mehrspurigen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden. Darüber hinaus wurde aber auch der technische Zustand der Zweiräder und die Verkehrstüchtigkeit der Fahrenden in Augenschein genommen. Drei der Kraftfahrzeuglenkenden müssen mit Anzeigen rechnen, da sie den vorgeschriebenen Seitenabstand beim Überholen unterschritten. In vier Fällen wurde das Stoppschild vor dem Radfahrstreifen missachtet. Außerdem waren drei Personen nicht angegurtet und eine nutzte das Handy während der Fahrt. Insgesamt 21 Verstöße gingen auf das Konto der Zweiradfahrenden. In sieben Fällen trugen die Fahrrad- bzw. Pedelecfahrenden „Stöpsel“ in den Ohren, vermutlich um Musik zu hören, was jedoch das Gehör beeinträchtigt und deshalb nicht erlaubt ist. Fünfmal wurde das freihändige Fahren, viermal das Fahren entgegen der Fahrtrichtung verwarnt. Drei Personen benutzten den vorgeschrieben Radweg nicht und zwei weitere missachteten die Zeichen und Weisungen der kontrollierenden Beamten. Da auch die präventiven Aspekte bei der Kontrolle eine maßgebliche Rolle spielten, wurden zu den festgestellten Verstößen auch verkehrserzieherische Gespräche geführt. Weitere Kontrollaktionen dieser Art werden folgen.

red

Brand im Ludwigsburger Klinikum – mehrere Leichtverletzte

Im Klinikum Ludwigsburg kam es am Dienstagabend zu einem Feuer. In einem Patientenzimmer der psychiatrischen Abteilung kam es der Polizei zufolge zu einem Brand. Mehrere Personen wurden durch den entstandenen Rauch leicht verletzt.

Was war genau passiert?

Am Dienstagabend kam es gegen 21:20 Uhr zu einem Brand in einem Patientenzimmer der Psychiatrie des Klinikums Ludwigsburg. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge geriet das in einer Schublade aufbewahrte Papier in Brand, das Feuer griff dann auf das Kissen und die Matratze des Patientenbettes über. Durch den auslösenden Brandmelder wurde die Stationsärztin auf die Rauchentwicklung aufmerksam, woraufhin die 19 auf der Station untergebrachten Patienten durch das Pflegepersonal auf eine andere Station verlegt wurden. Zum Zeitpunkt der Brandfeststellung war das Zimmer menschenleer. Durch eingeatmete Rauchgase wurden die Ärztin und zwei Pflegekräfte leicht verletzt, sie konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Zwei weitere, unbeteiligte Patienten wurden ebenfalls durch eingeatmeten Rauch leicht verletzt.

Die genauen Umstände des Brandausbruchs sowie der entstandene Sachschaden sind Gegenstand der Ermittlungen, die vor Ort von der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg übernommen wurden. Für Absperrmaßnahmen und die ersten Ermittlungen waren insgesamt 8 Streifen der Polizeireviere Ludwigsburg und Marbach eingesetzt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren ebenfalls mit starken Kräften vor Ort. Für die anfahrenden Einsatzfahrzeuge musste die Harteneckstraße im Bereich zwischen der Schorndorfer Straße und der Erlachhofstraße für ca. eineinhalb Stunden gesperrt werden, der Linienbusverkehr musste auf eine andere Route ausweichen.

red