Grünes Licht für Auto-Fusion von PSA und FCA

Die Autokonzerne PSA und FCA fusionieren. Dies haben nun die obersten Gremien beschlossen. Wörtlich heißt es: “Der Aufsichtsrat von Peugeot S.A. und der Vorstand von Fiat Chrysler (FCA) haben jeweils einstimmig zugestimmt, auf eine vollständige Zusammenlegung ihrer jeweiligen Unternehmen im Wege einer 50/50-Fusion hinzuarbeiten.”

Der Plan, das PSA- und das FCA-Geschäft zusammenzulegen, verfolgt das Ziel, einen Branchenführer zu schaffen, der über Know-how und Ressourcen verfügt, die neuen Herausforderungen künftiger Mobilität zu bewältigen. Mit dem vorgeschlagenen Zusammenschluss würde der weltweit viertgrößte Erstausrüster in (Absatz: 8,7 Mio. Fahrzeuge) mit einem Umsatz von fast 170 Milliarden Euro und einem Betriebsergebnis von mehr als 11 Milliarden Euro entstehen.

Der sich aus der Transaktion ergebende Wertzuwachs wird auf jährlich rund 3,7 Mrd. Euro geschätzt. Ergeben soll sich dies hauptsächlich aus einer effizienteren Nutzung von Ressourcen für alle möglichen Investitionen in Fahrzeugplattformen, Antriebsstrang und Technologie sowie aus den damit verbundenen verbesserten Einkaufsmöglichkeiten. Werksschließungen seien in diese Effizienz-Prognose nicht einberechnet, heißt es in einer Mitteilung von PSA.

Laut Prognose werden 80 Prozent der Synergien nach vier Jahren erreicht. Die einmaligen Gesamtkosten für das Erreichen der Synergien werden auf 2,8 Milliarden Euro geschätzt. Die Aktionäre jeder Gesellschaft würden 50 Prozent des Eigenkapitals der neu zusammengeschlossenen Gruppe besitzen und daher zu gleichen Teilen von den Vorteilen profitieren, die sich aus dem Zusammenschluss ergeben.

Lars Wallerang

Feinstaubalarm: Wieder dicke Luft in Stuttgart

Die Landeshauptstadt Stuttgart hat zum vierten Mal in dieser Feinstaubalarm-Periode Feinstaubalarm ausgelöst. Wann er wieder aufgehoben wird, ist noch offen. Bereits letzte Woche wurde in Stuttgart aufgrund hoher Feinstaubwerte der Alarm ausgerufen.
Beginn: 
ab Mittwoch, 20. November, 0 Uhr für den Autoverkehr

ab Dienstag, 19. November, 18 Uhr für Komfort-Kamine

Ende: Das Ende des Feinstaubalarms ist offen.

Ziel des Feinstaubalarms ist es, bei stark austauscharmen Wetterlagen in Stuttgart die erwartbare Belastung mit Feinstaub und Stickstoffdioxid zu reduzieren. Aktuell sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) bis mindestens einschließlich Freitag ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre voraus. Die Konzentration von Feinstaub in Stuttgart kann dann stark ansteigen. Es besteht die Gefahr von Überschreitungen der Grenzwerte. Bei Feinstaubalarm appellieren Stadt und Land an die Bevölkerung in Stuttgart und in der Metropolregion, das Auto möglichst in Stuttgart nicht zu nutzen und auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden.

Zudem ist bei Feinstaubalarm der Betrieb von sogenannten Komfort-Kaminen, die nicht der Grundversorgung, sondern nur als zusätzliche Wärmequelle dienen, untersagt. Die vom Land erlassene Verordnung zum Betriebsverbot für Komfort-Kamine (Luftqualitätsverordnung-Kleinfeuerungsanlagen) gilt an Tagen mit Feinstaubalarm während der gesamtem Periode bis zum 15. April 2020.

Zur Aufhebung des Feinstaubalarms muss der DWD eine nachhaltige und deutliche Verbesserung des Austauschvermögens prognostizieren, eine eintägige Unterbrechung der starken Einschränkung des Austauschvermögens reicht hierbei nicht aus.