Ludwigsburg: Unter Alkohol mehrere Unfälle verursacht – Zeugen nehmen Verfolgung auf

Ludwigsburg, Ein 24-jähriger Hyundai-Lenker wird sich wegen gleich drei Verkehrsunfällen unter Alkoholeinwirkung am Sonntagvormittag verantworten müssen. Der Gesamtschaden ist nach Angaben der Polizei fünfstellig.

ANZEIGE

Was war passiert?

Gegen 10:35 Uhr befuhr der 24-Jährige im Ludwigsburger Stadtteil Hoheneck die Beihinger Straße in Richtung Freiberg am Neckar. Hier beschädigte er beim Vorbeifahren einen am Straßenrand geparkten VW und verursachte einen Sachschaden von rund 2.000 Euro. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern, fuhr der 24-Jährige unvermittelt weiter. Zeugen, die auf Verkehrsunfall aufmerksam wurden, folgten dem Hyundai und konnten den 24-Jährigen in der Ludwigsburger Straße in Freiberg am Neckar zum Anhalten auf einem Tankstellengelände bewegen. Sie sprachen den 24-Jährigen auf den vorherigen Verkehrsunfall an und teilten ihm mit, dass sie die Polizei unterrichtet hätten. Daraufhin steig der 24-Jährige plötzlich wieder in seinen Hyundai und setzte sein Fahrzeug zurück. Dabei stieß er mit einem auf dem Tankstellengelände geparkten Nissan zusammen und verursachte einen Sachschaden von rund 1.000 Euro. Anschließend fuhr er vom Tankstellengelände auf die Fahrbahn der Ludwigsburger Straße. Hierbei missachtete er die Vorfahrt eines 44-jährigen Mercedes-Lenkers. Es kam zur Kollision beider Fahrzeuge.

Durch den Unfall entstand an dem Mercedes ein Sachschaden von rund 10.000 Euro. Der Hyundai wies Unfallschäden von rund 20.000 Euro auf. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Bei der anschließenden Unfallaufnahme stellten die Beamten Alkoholgeruch beim 24-jährigen fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,5 Promille. Er musste sich im Anschluss einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde sichergestellt.

red

Tragische Gewissheit: Tote ist die 16-Jährige aus Remshalden – Polizei geht von Suizid aus

Tragische Gewissheit: Am Donnerstag wurde im Waldstück zwischen Oberlenningen und Hochwang ein Leichnam gefunden. Jetzt steht fest, dass es sich um die seit dem 24. Januar 2023 vermisste 16-jährige Jugendliche aus Remshalden (Rems-Murr-Kreis) handelt. Das bestätigten am Freitagnachmittag die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Polizei in Reutlingen.

ANZEIGE

Nach der jungen Frau hatte die Polizei tagelang im Bereich Lenningen gesucht, nachdem sich Hinweise ergeben hatten, dass sie sich im dortigen Bereich aufhalten könnte. Im Rahmen der Suchmaßnahmen hatte ein Passant am Donnerstag, kurz nach zehn Uhr, in unwegsamen Gelände Gegenstände entdeckt und die Einsatzkräfte angesprochen. Eine Überprüfung ergab, dass es sich um Gegenstände aus dem Besitz der Vermissten handelt. In der Folge wurde auch die tote Jugendliche in der Nähe aufgefunden.

Die Polizei und Staatsanwaltschaft geht aufgrund der Gesamtumstände und des Ergebnisses der am Freitag durchgeführten Obduktion ivon einem Suizid aus  Ein Fremdverschulden sei auszuschließen, so die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und den genauen Todesumständen sind Gegenstand weiterer Ermittlungen.

red