Lufthansa-Boss Spohr will keine Billigflüge mehr anbieten

Köln – Lufthansa-Chef Carsten Spohr will keine Billigflüge mehr anbieten. Die Zeit der „Ultra-Billigtickets“ sei vorbei, sagte er dem Magazin „Stern“. Das sei auch gut so.

Billigfliegen sei „ökologisch verantwortungslos und ökonomisch unsinnig, weil man nichts verdient“. Es sei auch gegenüber der Dienstleistung „respektlos“, die erbracht werden müsse, um jemanden sicher zum Beispiel nach Mallorca zu fliegen. Der durchschnittliche Erlös pro One-Way-Ticket liege bei der Lufthansa noch immer unter zehn Euro, so Spohr.

Vor der Pandemie verdiente die Lufthansa Group im Durchschnitt acht Euro je Ticket.

red

Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer für Ende der Maskenpflicht im ÖPNV

Frankfurt/Main – Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) spricht sich dafür aus, die Maskenpflicht im ÖPNV abzuschaffen. „Es muss auch irgendwann mal gut sein“, sagte GDL-Chef Claus Weselsky MDR Aktuell. Die Eisenbahn sei das einzige Verkehrsmittel, in dem die Maskenpflicht im Nah- und Fernverkehr noch bestehe.

Während sich die Vorgabe in den „heißen Phasen der Pandemie“ noch bewährt habe, nehme sie mittlerweile „groteske Züge“ an. Die Mitarbeiter bei der Bahn seien die Einzigen, die sich noch strikt daran halten müssten, so Weselsky. „Ich nehme zunehmend wahr, dass die Menschen sich dieser Maskenpflicht verweigern“, fügte der Gewerkschaftschef hinzu.

Die Gesundheitsminister der Länder wollen am Montagnachmittag über das Thema beraten.

red