Nach Protesten: Corona-Einschränkungen in China werden gelockert

Peking – Die chinesische Regierung hat eine landesweite Lockerung der Corona-Einschränkungen angekündigt. Bei symptomfreien Infektionen sowie bei milden Krankheitsverläufen soll eine Quarantäne künftig zu Hause möglich sein, wie die Nationale Gesundheitskommission am Mittwoch mitteilte. Zudem soll es weniger verpflichtende PCR-Massentests geben.

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Der Schritt stellt eine Abkehr von dem bisher besonders strikten Kurs der Chinesen in der Coronakrise dar. Das Land verfolgte seit dem Beginn der Pandemie eine strenge Null-Covid-Strategie. Das hatte in den vergangenen Monaten immer wieder zu scharfen Lockdowns geführt, während in den meisten anderen Ländern der Umgang mit dem Virus immer lockerer wird.

Zuletzt hatte es in China allerdings mehrfach Proteste gegen die strengen Regeln gegeben.

red

Katastrophe im Südosten der Türkei und Syrien: Mehr als 300 Tote und Verletzte nach starkem Erdbeben

Im Südosten der Türkei und in Syrien, hat sich am frühen Montagmorgen ein starkes Erdbeben ereignet.

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Nach ersten Angaben türkischer Medien sind dabei zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Das genaue Ausmaß war zunächst unklar, in Medienberichten war von mehr als 300 Toten und über 400 Verletzten die Rede. Die tatsächlichen Opferzahlen könnten dem Vernehmen nach am Ende noch deutlich höher ausfallen.

Bisher wurden mehrere Tote in den türkischen Provinzen Malatya, Sanliurfa, Diyarbakir und Osmaniye sowie in mehreren syrischen Regionen, darunter Aleppo, gemeldet. Das Beben der Stärke 7,9 hatte sich um 4:28 Uhr Ortszeit (2:28 Uhr deutscher Zeit) in der Nähe der Stadt Gaziantep ereignet. Es folgten mehrere starke Nachbeben.

Zahlreiche Gebäude stürzten in den betroffenen Regionen ein. Viele Menschen wurden wohl unter den Trümmern begraben. Auch im Libanon sowie auf Zypern soll das Beben zu spüren gewesen sein.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan teilte mit, dass Rettungs- und Suchteams in die Katastrophenregion geschickt worden seien. Der türkische Innenminister Süleyman Soylu bestätigte unterdessen mehrere Todesopfer, ohne eine genaue Zahl zu nennen. Die Rettungsarbeiten könnten sich aufgrund des Ausmaßes der Zerstörung sowie schlechter Wetterverhältnisse in der Region schwierig gestalten.

red