Neuer Unternehmensname: So heißt Facebook zukünftig

Menlo Park (dts) – Der Social-Media-Konzern Facebook heißt künftig „Meta“. Das teilte Facebook-Chef Mark Zuckerberg am Donnerstagabend mit. „Um zu reflektieren, wer wir sind und was die Zukunft ist, die wir aufbauen möchten, bin ich stolz darauf, Ihnen mitteilen zu können, dass unser Unternehmen jetzt Meta ist“, sagte Zuckerberg.

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„Unsere Mission bleibt dieselbe – es geht immer noch darum, Menschen zusammenzubringen.“ Auch die Apps und ihre Marken änderten sich nicht. „Wir sind immer noch das Unternehmen, das Technologie für Menschen entwickelt.“

Jetzt habe man einen Namen, „der die Breite unseres Tuns widerspiegelt“, so der Konzernchef. Im Laufe der Zeit werde man zudem kein Facebook-Konto benötigen, um die anderen Dienste des Unternehmens zu nutzen. „Wenn unsere neue Marke in unseren Produkten auftaucht, hoffe ich, dass Menschen auf der ganzen Welt die Marke Meta und die Zukunft, für die wir stehen, kennenlernen“, sagte Zuckerberg.

 

Kinderpornografie: Ermittler lassen nach Ermittlungserfolg Missbrauchsaufnahmen im Netz

Berlin – Deutsche Ermittler lassen große Mengen sogenannter Kinderpornografie im Internet. Das zeigen Recherchen von „Spiegel“, dem NDR-Magazin „Panorama“ und dem Funk-Format „Strg_F“. Demnach wäre es technisch mit einfachen Mitteln möglich, solche Aufnahmen löschen zu lassen.

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So ließ das Bundeskriminalamt nach seinem großen Ermittlungserfolg gegen die Darknet-Plattform „Boystown“ im Frühjahr offenbar keine Bilder oder Videos entfernen, die über die Seite verbreitet wurden. Dabei lagen zahlreiche Aufnahmen auf Servern sogenannter Clearnet-Filehoster, die auf Hinweise von externen Stellen schnell reagieren. Im Zuge der Recherche meldeten Reporter sechs von Pädokriminellen häufig verwendeten Speicherdiensten, dass über ihre Server Missbrauchsabbildungen zum Download angeboten werden.

Die Unternehmen löschten daraufhin mehr als 13 Terabyte Videos und Fotos aus dem Netz. Die Strategie der deutschen Ermittlungsbehörden ist jedoch stark auf die Identifikation und Verfolgung von Tätern ausgerichtet. Das Löschen von Missbrauchsdarstellungen betrachten sie bislang kaum als ihre Aufgabe.

Die Recherche der drei Medien gibt auch Einblicke in die vermutliche größte Missbrauchsseite, die es im Darknet je gab. Auf der noch online befindlichen Plattform sind 3,7 Millionen Nutzerkonten registriert. Allein ein Unterforum mit dem Namen „Spielplatz“, in dem Pädokriminelle Missbrauchsaufnahmen von Kindern zwischen null und 14 Jahren verbreiten, wurde mehr als 1,1 Milliarden Mal angeklickt.

red / dts Nachrichtenagentur