Neuer Stern: Plug-in Hybrid S 580 e

In der neuen S-Klasse hat die vierte Generation des Hybridantriebs ihre Premiere gefeiert. Neben dem S 580 e gibt es mit dem S 580 e 4MATIC seit kurzem zum ersten Mal in diesem Segment auch einen Plug-in-Hybriden mit Allradantrieb.

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Der S 580 e wird in der Factory 56 in Sindelfingen hergestellt. Auf deren Dach ist eine Photovoltaikanlage mit rund 12.000 PV-Modulen und einer Leistung von ca. 5.000 kWp (Kilowatt Peak) installiert. Sie speist selbst erzeugten grünen Strom für die Halle ein. Bei der vorgelagerten Material- und Bauteilherstellung entsteht im Vergleich zum Vorgänger unter dem Strich mehr Kohlendioxid. Dies ist vor allem auf den erhöhten Leichtmetallanteil im Rohbau und die größere Hochvoltbatterie mit einer Kapazität von 28,6 kWh zurückzuführen.

Dieser Nachteil der Produktion kann in der Nutzungsphase überkompensiert werden: Die Verdoppelung der elektrischen Reichweite führt zu einem deutlich höheren Anteil elektrischer Fahrten. Über die gesamte Laufzeit ergeben sich vor allem beim CO2-Ausstoß in Summe signifikante Vorteile für den S 580 e. Das gilt insbesondere, wenn regenerativ erzeugter Strom fürs Laden genutzt wird.

Mit über 100 Kilometern doppelt so viel elektrische Reichweite, 110 statt 90 kW elektrische Leistung und ein ebener Gepäckraum mit Durchlademöglichkeit: Der neue Plug-in-Hybrid Mercedes-Benz S 580 e (Kraftstoffverbrauch kombiniert, gewichtet: 1,0-0,6 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert, gewichtet: 22-15 g/km, Stromverbrauch kombiniert, gewichtet: 24,8-20,7 kWh/100 km) soll im Vergleich zum Vorgänger viele Vorteile bieten.

Aufs gesamte Autoleben gerechnet ist er umweltfreundlicher und damit nachhaltiger: Werden Herstellung, Nutzung über 300.000 Kilometer und Verwertung berücksichtigt, verursacht dieses Modell rund 14,1 (Laden mit europäischem Strom-Mix) bzw. 36,2 Prozent (Strom aus Wasserkraft) weniger CO2-Emissionen als sein Vorgänger S 560 e. Das ist ein Ergebnis des 360 Grad Umweltchecks von Mercedes-Benz.

„Wir haben unsere Ambition 2039 beschleunigt, um unsere Fahrzeuge und unser Unternehmen CO2-neutral zu machen. Dieses Ziel verfolgen wir konsequent mit einem ganzheitlichen Ansatz. Deshalb betrachten wir die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung über das Lieferantennetzwerk, die eigene Produktion, die Elektrifizierung unserer Produkte, die Nutzung erneuerbarer Energien bis hin zum Recycling am Ende der Nutzungsphase“, so Markus Schäfer, Vorstandsmitglied der Daimler AG und Mercedes-Benz AG, Chief Technology Officer verantwortlich für Entwicklung und Einkauf.

„Mercedes-Benz dokumentiert diese Auswirkungen genau und lässt die Bilanz von unabhängigen Gutachtern prüfen und bestätigen. Der S 580 e hat dieses Validierungsaudit erfolgreich abgeschlossen.“

Jutta Bernhard / glp

Erster Opel Grandland läuft vom Band

Der Grandland ist das SUV-Flaggschiff der Marke Opel. Produziert wird die Geländelimousine mit dem Blitz-Logo im thüringischen Eisenach. Opel-Chef Uwe Hochgeschurtz und Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow sind in Eisenach vor Ort, als das erste Exemplar vom Band läuft.

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Zum Auftakt der Serienfertigung wird ein Grandland Hybrid4 in Ultimate-Ausstattung mit elektrischem Allradantrieb und einer Systemleistung von 221 kW/300 PS produziert. „Vollgepackt mit innovativen Technologien, mit dem volldigitalen Pure Panel-Cockpit sowie einem hocheffizienten Antriebsportfolio inklusive zweier Plug-in-Hybride wird der neue Grandland uns weiteren Schwung verleihen“, sagt Uwe Hochgeschurtz im Werk Eisenach.

„Wir freuen uns, dass der neue Opel Grandland jetzt hier in Eisenach vom Band rollen kann“, betont Xavier Chereau, Opel-Aufsichtsratsvorsitzender und Stellantis-Personalchef. „Der soziale Dialog hat wieder einmal zu konstruktiven Lösungen geführt, die der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zugute kommen – was angesichts des tiefgreifenden Wandels in der Automobilindustrie umso wichtiger ist.“

Opel setzt auch mit dem neuen Grandland seine Elektrifizierungs-Strategie fort und bietet zwei Plug-in-Hybride an: Die Systemleistung des Grandland Hybrid beträgt 165 kW/224 PS; dazu liefert er ein maximales Drehmoment von 360 Newtonmeter. Über eine Achtstufen-Automatik wird die Kraft auf die Vorderachse geschickt. Als 4×4-Variante mit einem zusätzlichen Elektromotor an der Hinterachse bietet der Grandland Hybrid4 sogar eine Systemleistung von 221 kW/300 PS und 520 Newtonmeter maximales Drehmoment.

Zum Einstiegspreis von 28.790 Euro verfügt der neue Grandland in der Business Edition bereits über zahlreiche Assistenzsysteme. Zum Standard-Repertoire zählen der Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung, Fußgängererkennung, Spurhalte-Assistent, Verkehrsschild- und Müdigkeitserkennung sowie der Geschwindigkeitsregler mit intelligentem Tempobegrenzer.

Zudem gibt es mit dem neuen Pure Panel eine volldigitale Cockpit-Welt. Smartphones lassen sich via Apple CarPlay sowie Android Auto mit den Infotainment-Systemen verbinden. Ein weiteres Highlight ist das optional erhältliche adaptive IntelliLux LED Pixel Licht mit 168 LED-Elementen, das ebenso wie das Night Vision-System im Grandland Premiere feiert.

Lars Wallerang / glp