Opel bekommt neuen Chef

Führungswechsel bei Opel: Uwe Hochgeschurtz, aktuell Chef von Renault Deutschland, Österreich und Schweiz, wird neuer CEO der Blitz-Marke. Hochgeschurtz folgt auf Michael Lohscheller, der sich entschieden hat, eine andere Herausforderung außerhalb des Stellantis-Konzerns anzunehmen.

Uwe Hochgeschurtz wird dem Top Executive-Team von Stellantis beitreten und direkt an Stellantis CEO Carlos Tavares berichten. Der gebürtige Kölner startete seine Karriere in der Automobilindustrie 1990 bei Ford, bevor er 2001 zu Volkswagen und 2004 zu Renault wechselte. Hochgeschurtz studierte Betriebswirtschaft in Deutschland (Wuppertal und Köln), Großbritannien (Birmingham) und Frankreich (Paris Dauphine).

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Lars Wallerang / glp

Bugatti Divo: Der letzte von 40

Der Divo ist ein exklusiv limitiertes Sondermodell der Millionärs-Marke Bugatti. Der weltweite Geldadel gehört zur Stammkundschaft des Ateliers im elsässischen Molsheim. Auch solvente Europäer greifen zu. Nun geht der 40. und letzte der leuchtend blauen Luxus-Boliden in europäische Kundenhand über.

Damit findet die dreijährige Entwicklungs- und Produktionszeit von Bugattis erstem Coachbuilding-Projekt des 21. Jahrhunderts ihr Ende. Kurz nach Stephan Winkelmanns Antritt als Bugatti-Präsident kam ihm die Idee, eine erfolgreiche Tradition bei Bugatti wieder aufleben zu lassen.

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„Ich hatte viel darüber gelesen, mir die ikonischen Karosserien aus den 1920er und 1930er Jahren angesehen und mich gefragt, ob wir dieses großartige Asset nicht in die moderne Ära des Unternehmens übertragen können“, erinnert sich Winkelmann. Nach Gesprächen mit Kunden und Händlern wird schnell klar, dass Bugatti damit genau den richtigen Nerv treffen würde.

„Die Resonanz von allen Kunden, die den Divo zum ersten Mal sahen, war extrem positiv,“ berichtet Hendrik Malinowski, Director Sales and Operations. „Innerhalb weniger Wochen nach dem ersten Kundentermin waren die 40 Einheiten ausverkauft,“ – also noch lange bevor der Divo im August 2018 der Weltöffentlichkeit auf dem Concours d’Elegance in Pebble Beach vorgestellt wurde. Mit einem Basispreis von fünf Millionen Euro war der Divo Bugattis bis dato teuerstes Modell.

Der Name Divo leitet sich von dem französischen Piloten und Rennfahrer Albert Divo ab, der innerhalb von 20 Jahren reihenweise Siege für Bugatti einfuhr, darunter bei sechs Grand-Prix-Rennen und zweimal auf der Targa Florio. Um ihn und den Stammsitz der Marke im französischen in Molsheim zu ehren, verziert die französische Flagge den Divo am linken und rechten vorderen Kotflügel.

Dabei sind Kraft und Größe der Motoren typisch für Bugatti: Als Antrieb dient der 8,0-Liter-W16-Antrieb mit 1.500 PS, der vom NACA-Air-Duct-Lufteinlass mit Mittelfinne am Dach mit Ansaugluft versorgt wird. Die entsprechenden Fahrleistungen genügen durchaus gehobenen Ansprüchen.

Lars Wallerang / glp