Sicher unterwegs: So wird man beschlagene Autoscheiben los

Durch nasse Kleidung, Probleme mit der Dichtung oder Schnee und Matsch gelangt häufig mehr Feuchtigkeit ins Fahrzeuginnere. Das kann die Sicht stark beeinträchtigen, weil die Scheiben beschlagen. Experten des Autoclub Europa (ACE) wissen, was dagegen hilft.

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„Wer seine Scheiben im Auto stets gut reinigt, wird auch weniger Probleme mit dem Beschlagen haben, denn schmutzige Scheiben beschlagen deutlich schneller als saubere“, erklärt der ACE. Daher regelmäßig die Autoscheiben von innen mit einem Glasreiniger oder einem speziellen Anti-Beschlag-Spray reinigen. Und: Katzenstreu in einer Schale oder einem Pappdeckel im Fußraum oder Kofferraum kann Feuchtigkeit binden.

Mit feuchter oder gar nasser Kleidung sollte man erst gar nicht einsteigen. Jacke & Co am besten gar nicht im Auto oder zur Not im Kofferraum verstauen. So sitzt der Sicherheitsgurt dann auch richtig, da er eng am Körper anliegt. Wenn die Scheiben regelmäßig beschlagen, kann es auch sein, dass Feuchtigkeit von außen eindringt, weil es Probleme mit der Tür-, Fenster- oder Kofferraumdichtung gibt oder der Wasserkasten verstopft ist. Hier sollte die Ursache gesucht und behoben werden.

Wenn die Windschutzscheibe doch einmal beschlägt, gilt es die Feuchtigkeit schnellstmöglich loszuwerden. Dazu Heizung und Lüftung gleichzeitig auf die höchste Stufe stellen und auf die Frontscheibe richten. Die Klimaanlage entzieht der Luft ebenfalls Feuchtigkeit und kann bis circa fünf Grad Außentemperatur genutzt werden, sonst schaltet sie sich ab.

Die meisten Autos verfügen über einen speziellen Knopf, um das Problem der beschlagenen Scheiben zu lösen: Mit dem Symbol einer Frontscheibe gekennzeichnet aktiviert dieser Knopf alles zuvor genannte automatisch. Darauf achten, dass der Umluftschalter nicht aktiviert ist, denn damit wird lediglich die Luft im Fahrzeug umgewälzt und die Feuchtigkeit bleibt.

Sind die Scheiben besonders feucht, können sie mit einem Mikrofasertuch trockengewischt werden. Das Tuch sollte immer griffbereit sein und eventuell auch mit einer Verlängerung ausgestattet sein. Wichtig: Nicht nur an die Windschutzscheibe denken, auch die Heck- und Seitenscheiben nicht vergessen.

Übrigens: Für die eigene Verkehrssicherheit, aber auch damit andere Verkehrsteilnehmende gesehen werden können, ist eine gute Sicht jederzeit unabdingbar. Wer nicht für freie Sicht sorgt, riskiert außerdem ein Bußgeld von mindestens zehn Euro.

mid/wal

Das einzige Exemplar des „Bugatti Profilée“ für Rekordsumme bei Auktion versteigert

Der „Bugatti Profilée“ ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und ein wahrer Hingucker. Als eines der begehrtesten Autos der Welt ist es nicht nur für Autoenthusiasten ein Muss, sondern auch für alle, die den absoluten Gipfel an Leistung, Design und Technik schätzen. Ursprünglich war geplant, 30 Exemplare dieses Sondermodells zu produzieren, doch aufgrund des schnellen Absatzes des bereits limitierten Chiron, wurde die Produktion auf ein einziges Exemplar beschränkt.

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Die Technik in diesem Einzelstück ist wahrhaftig einzigartig. Die Ingenieure bei Bugatti haben ihr Bestes gegeben, um dessen Performance zu verbessern, indem sie einen feststehenden Heckflügel und einen größeren Kühlergrill installierten, um dem Motor mehr Luft zu liefern. Darüber hinaus wurden auch das Getriebe, die Federung und viele andere Bauteile überarbeitet.

Das Äußere des „Profilée“ ist ebenso bemerkenswert wie seine Leistung. Es ist in einem leuchtenden Graublau „Argent Atlantique“ lackiert, das exklusiv für dieses Auto entwickelt wurde und an keinem anderen Bugatti zu finden ist. Der Innenraum ist in Grau- und Blautönen gehalten und vervollständigt das luxuriöse Erscheinungsbild des Autos. Sogar die Räder sind einzigartig und können an keinem anderen Auto auf der Welt gefunden werden.

Der „Profilée“ ist eine moderne Interpretation des klassischen Bugatti Type 57 SC Atlantic und wurde mit dem Ziel entwickelt, die perfekte Verbindung aus Tradition und Moderne zu schaffen. Es verfügt über einen mittig montierten 8.0-Liter-W16-Motor, der eine Leistung von 1.500 PS hat und es in nur 2,3 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde katapultiert. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt sagenhafte 380 km/h pro Stunde.

Der „Bugatti Profilée“ wurde diese Woche bei einer Auktion von Sotheby’s in Paris versteigert und erzielte einen Rekorderlös von 9.792.500 Euro, was ihn somit zum teuersten Neuwagen macht, der jemals versteigert wurde.

red

Quellen: Bugatti / RM Sotheby’s Paris