Slowenien-Vignette nur noch digital erhältlich

Slowenien verabschiedet sich von der Klebe-Vignette. Gibt es für die österreichischen Autobahnen noch beide Maut-Varianten, das traditionelle Klebe-Pickerl neben der digitalen Vignette, so haben die südlichen Nachbarn in Slowenien nun komplett umgestellt. Hier gilt seit Februar 2022 nur noch die digitale Vignette.

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Genauso wie die österreichische digitale Vignette wird die slowenische E-Vignette (E-Vinjeta) auf das Kfz-Kennzeichen registriert, erklärt der ADAC. Sowohl bei den Preisen als auch bei der Gültigkeit der Kurzzeitvignetten gibt es keinen Unterschied zur bisherigen Klebe-Vignette. Neu ist allerdings, dass die slowenischen Jahresvignetten immer zwölf Monate ab dem gewünschten Beginn gültig sind.

Für Pkw kostet die Jahresvignette 110 Euro, die Monatsvignette 30 Euro und die 7-Tages-Vignette 15 Euro. Für Motorräder betragen die Preise der Jahresvignette 55 Euro, der 6-Monats-Vignette 30 Euro und der 7-Tages-Vignette 7,50 Euro.

Wer mit dem Auto nach Kroatien fährt, den führt die Route meist über Slowenien. Um möglichst schnell die Strände in Istrien oder an der dalmatinischen Küste zu erreichen, kommt man nicht am Vignettenkauf vorbei.

Ausnahme: Der Karawankentunnel, der Österreich mit Slowenien verbindet, ist von der Vignettenpflicht befreit. Die Nutzung muss gesondert bezahlt werden. Für die Fahrt in Richtung Süden gibt es beim ADAC das digitale Streckenmautticket. Von Slowenien in Richtung Norden erfolgt die Zahlung direkt an der Mautstelle Hrusica. Das Ticket für die Einzelfahrt kostet 7,60 Euro.

Lars Wallerang / glp

Zahl der Verkehrstoten auf niedrigstem Stand seit über 60 Jahren

Im Jahr 2021 sind in Deutschland 2.569 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommen – 150 weniger als im Vorjahr. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Das war ein Rückgang um 6 Prozent, gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 betrug das Minus sogar 16 Prozent.

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Damit erreichte die Zahl der Verkehrstoten den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren. Auch die Zahl der Verletzten ging 2021 gegenüber 2020 zurück, und zwar um 2 Prozent auf rund 321.000 Personen. Insgesamt hat die Polizei im Jahr 2021 rund 2,3 Millionen Unfälle aufgenommen, 3 Prozent mehr als 2020. Bei 2,1 Millionen Unfällen blieb es bei Sachschäden (+4 Prozent).

Die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, ging hingegen um 2 Prozent auf rund 258.000 Unfälle zurück. Das Unfallgeschehen 2021 war nach Angaben der Statistiker erneut durch die Corona-Pandemie geprägt. Nach ersten Schätzungen führten auch in diesem Jahr unter anderem die (Teil-)Lockdowns, Homeschooling und Homeoffice wie schon 2020 dazu, dass auf deutschen Straßen deutlich weniger Kilometer zurückgelegt wurden als vor der Pandemie.

Detaillierte Ergebnisse liegen für den Zeitraum Januar bis November 2021 vor: Die zeigen, dass es bei fast allen Verkehrsbeteiligungsarten weniger Getötete im Straßenverkehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab. Den stärksten prozentualen Rückgang in den ersten elf Monaten des Jahres 2021 gab es bei den getöteten Fahrradfahrern mit 18 Prozent (-50 Getötete). Den zweitstärksten Rückgang verzeichnete die Zahl der getöteten Fußgänger mit 14 Prozent (-45 Getötete).

Im Gegensatz zum letzten Jahr hat auch die Zahl der getöteten Pedelec-Fahrer abgenommen (-9 Prozent bzw. 12 Getötete weniger). Zudem starben 997 Menschen, die mit Personenkraftwagen unterwegs waren. Das waren 64 Getötete beziehungsweise 6 Prozent weniger als im selben Zeitraum 2020. Dagegen ist die Zahl der getöteten Insassen von Güterkraftfahrzeugen um 18 Prozent auf 134 gestiegen, so das Bundesamt.

red / dts