Starthilfe bei Minusgraden: So bekommen Sie bei schwächelnder Batterie Ihren Motor zum Laufen

Minusgrade stellen viele Autobatterien auf die Probe. Der Auto Club Europa (ACE) erklärt, wie Autofahrer das Auto trotz schwächelnder Batterie wieder zum Laufen bekommen und welche Fehler vermieden werden können.

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Starthilfe – die richtige Reihenfolge
1. Die Zündungen beider Fahrzeuge müssen ausgeschaltet sein und das Starthilfekabel an beiden Fahrzeugen angeschlossen werden: Zuerst wird das rote Plus-Kabel mit den Plus-Polen beider Batterien verbunden. Dabei darauf achten, dass die roten Klemmen nicht versehentlich mit anderen Teilen des Autos in Berührung kommen.
2. Das schwarze Minus-Starterkabel darf nicht direkt an den Batterien angeschlossen werden, sondern nur an unlackierten Metallteilen. Oft gibt es hierfür spezielle „Massepunkte“. Um diese zu finden, ist die Gebrauchsanleitung hilfreich.
3. Wenn beide Kabel fest an den jeweiligen Kontaktpunkten sitzen, wird der Motor des „Spenderfahrzeugs“ gestartet. Er sollte zunächst etwa fünf bis zehn Minuten laufen, damit zur teilentladenen Batterie des „Empfängerautos“ genügend Energie fließen kann. Danach erfolgt der Startversuch des Empfängerautos. Vorher das Getriebe in den Leerlauf schalten beziehungsweise die Automatikschaltung auf Parkstellung stellen. Springt der Motor an, sollte ein starker Verbraucher – wie zum Beispiel die Heckscheibenheizung oder das Gebläse – eingeschaltet werden. So werden Spannungsspitzen vermieden. Vorsicht: Wenn das Auto nach etwa drei Versuchen immer noch nicht anspringt, sollte die Starthilfe abgebrochen werden. In diesem Fall liegt der Defekt möglicherweise nicht an der Batterie.
4. Die Startkabel werden nun in umgekehrter Reihenfolge abmontiert: zuerst das schwarze, dann das rote Starthilfekabel entfernen. Danach Verbraucher wie Heckscheibenheizung oder Gebläse nach Möglichkeit wieder abschalten bzw. herunterdrehen.

Nach der Starthilfe am besten etwa eine Stunde auf einer Landstraße oder Autobahn fahren: Dabei möglichst wenig Verbraucher anschalten, damit die Batterie so voll werden kann, dass das Fahrzeug sicher mehrmals gestartet werden kann. Damit sich die Batterie vollständig wieder aufladen kann, empfiehlt es sich, die Batterie mit einem Ladegerät zu laden, oder laden zu lassen. Danach sollte sie von einer Fachwerkstatt geprüft werden.

Ein Benziner kann einem Fahrzeug mit Benzinmotor und auch einem Diesel-Fahrzeug Starthilfe geben und umgekehrt. Allerdings sollte beim Benziner-Spenderfahrzeug während der Überbrückung das Gas etwas betätigt werden. So kann der Generator des Spenderfahrzeugs ausreichend Strom erzeugen, um die größere Batterie eines Diesels zu versorgen.

Dazu müssen die Starthilfekabel geeignet sein, denn diese gibt es mit unterschiedlichem Querschnitt, also Kabeldurchmesser. ACE-Hinweis: Große Batterien, beispielsweise die von Diesel-Fahrzeugen, brauchen dicke Kabel. Sonst können die Kabel schmelzen.

Elektroautos nutzen zum Fahren eine Hochvoltbatterie. Für die Bordelektronik, die auch für den Startvorgang notwendig ist, haben Elektroautos jedoch auch eine 12-Volt-Batterie an Bord. Somit können auch Elektroautos Starthilfe geben oder benötigen. Vorab muss die jeweilige Anleitung des Autoherstellers beachtet werden.

Starthilfe mit dem E-Auto geben: Da die 12-Volt-Batterie des Elektroautos eine geringe Kapazität hat, muss das Elektroauto nach dem Anklemmen der Starthilfekabel eingeschaltet sein, um Starthilfe zu geben. Nur so kann die Hochvoltbatterie die Starterbatterie nachladen. Zudem sollte der Anlasser des Empfängerautos nicht länger als drei Sekunden betätigt werden. Vor einem erneuten Startversuch sollte man etwa eine halbe Minute abwarten, um die kleine 12-Volt-Batterie zu schonen.
Starthilfe mit dem E-Auto bekommen: Ist die 12-Volt-Batterie fast oder ganz leer, lässt sich auch ein Elektroauto nicht mehr starten. Das kann jedoch nur nach sehr langen Standzeiten vorkommen, da die 12-Volt-Batterie über die Hochvoltbatterie nachgeladen wird, sobald das Auto angeschaltet ist. Ist Starthilfe doch einmal nötig, wird wie bei einem normalen Auto vorgegangen.

Hybridfahrzeuge: Auch Hybridfahrzeuge können Starthilfe geben und bekommen, da auch diese über eine 12-Volt Batterie verfügen. Ein Blick in die Gebrauchsanleitung ist auch hier hilfreich.

mid/asg

 

Das einzige Exemplar des „Bugatti Profilée“ für Rekordsumme bei Auktion versteigert

Der „Bugatti Profilée“ ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und ein wahrer Hingucker. Als eines der begehrtesten Autos der Welt ist es nicht nur für Autoenthusiasten ein Muss, sondern auch für alle, die den absoluten Gipfel an Leistung, Design und Technik schätzen. Ursprünglich war geplant, 30 Exemplare dieses Sondermodells zu produzieren, doch aufgrund des schnellen Absatzes des bereits limitierten Chiron, wurde die Produktion auf ein einziges Exemplar beschränkt.

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Die Technik in diesem Einzelstück ist wahrhaftig einzigartig. Die Ingenieure bei Bugatti haben ihr Bestes gegeben, um dessen Performance zu verbessern, indem sie einen feststehenden Heckflügel und einen größeren Kühlergrill installierten, um dem Motor mehr Luft zu liefern. Darüber hinaus wurden auch das Getriebe, die Federung und viele andere Bauteile überarbeitet.

Das Äußere des „Profilée“ ist ebenso bemerkenswert wie seine Leistung. Es ist in einem leuchtenden Graublau „Argent Atlantique“ lackiert, das exklusiv für dieses Auto entwickelt wurde und an keinem anderen Bugatti zu finden ist. Der Innenraum ist in Grau- und Blautönen gehalten und vervollständigt das luxuriöse Erscheinungsbild des Autos. Sogar die Räder sind einzigartig und können an keinem anderen Auto auf der Welt gefunden werden.

Der „Profilée“ ist eine moderne Interpretation des klassischen Bugatti Type 57 SC Atlantic und wurde mit dem Ziel entwickelt, die perfekte Verbindung aus Tradition und Moderne zu schaffen. Es verfügt über einen mittig montierten 8.0-Liter-W16-Motor, der eine Leistung von 1.500 PS hat und es in nur 2,3 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde katapultiert. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt sagenhafte 380 km/h pro Stunde.

Der „Bugatti Profilée“ wurde diese Woche bei einer Auktion von Sotheby’s in Paris versteigert und erzielte einen Rekorderlös von 9.792.500 Euro, was ihn somit zum teuersten Neuwagen macht, der jemals versteigert wurde.

red

Quellen: Bugatti / RM Sotheby’s Paris