VfB Stuttgart triumphiert in Wolfsburg: Guirassy schießt erneut die Wölfe ab

Wolfsburg – In der Samstagabendbegegnung des 24. Spieltags der Fußball-Bundesliga hat der VfL Wolfsburg mit 2:3 gegen den VfB Stuttgart verloren. Die Schwaben bekräftigen mit dem Sieg ihren Anspruch, im nächsten Jahr in der Champions-League mitmischen zu wollen und sind weiter auf Tuchfühlung mit dem zweiplatzierten FC Bayern.

Bereits in der 14. Minute ging der VfB durch einen Kopfball-Treffer von Serhou Guirassy in Führung. Die Niedersachsen spielten weiterhin mutig auf, schafften es jedoch zunächst nicht, gefährliche Torchancen zu kreieren.

Kurz nach dem Wiederanpfiff glich Joakim Maehle für Wolfsburg aus und brachte die Spannung zurück in die Begegnung. Nur zwei Minuten später verwandelte Guirassy einen Foulelfmeter für Stuttgart. Josha Vagnoman baute die Führung der Gäste in der 77. Minute weiter aus. Der VfL hielt dagegen und konnte in der 83. Minute den Anschlusstreffer durch Lukas Nmecha verbuchen.

Am nächsten Freitag empfängt der VfB Union Berlin, Wolfsburg tritt am Sonntag in Leverkusen an.

red

Schrägaufzug im Heilbad Hoheneck außer Betrieb: Reparaturarbeiten dauern Wochen

Ludwigsburg, 12. Februar 2024 – Eine unerwartete Panne legt den Schrägaufzug im Heilbad Hoheneck vorübergehend lahm. Die Badbetreiberin, die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB), gab bekannt, dass ein defektes Verschleißteil an den Rädern die Ursache für die Betriebsunterbrechung sei. Die Reparaturarbeiten, die voraussichtlich sechs bis acht Wochen in Anspruch nehmen, gestalten sich herausfordernd, da die Ersatzteile für diese veraltete Aufzugstechnologie nicht leicht zu beschaffen sind.

Silvia Capalija, Leiterin der SWLB-Bäder, erklärte: “Wir sind derzeit auf die Lieferung des benötigten Teils angewiesen und werden es so schnell wie möglich einbauen, sobald es verfügbar ist.” In der Zwischenzeit bieten die Stadtwerke den Badegästen vor Ort einen kostenlosen Shuttleservice an, der zwischen dem Eingang des Schrägaufzugs und dem Eingang des Heilbads verkehrt. Dieser Service soll sicherstellen, dass die Gäste auch während der Reparaturarbeiten bequem ins Bad gelangen können.

Der Schrägaufzug im Heilbad Hoheneck, der 1978 installiert wurde, war damals eine technische Meisterleistung und galt als Innovation in der Aufzugstechnik. Mit einem Treibscheiben-Schneckengetriebe und einem direkt gekoppelten Elektromotor war er seiner Zeit voraus. Heute ist diese Art von Aufzug selten geworden, und der im Heilbad Hoheneck ist einer der wenigen weltweit noch in Betrieb befindlichen.

red

Autobranche unter Beschuss: Differenz zwischen offiziellen Abgaswerten und Kraftstoffverbräuchen wächst

Eine neue Studie der gemeinnützigen Forschungsorganisation International Council on Clean Transportation (ICCT) zeigt, dass die Differenz zwischen den tatsächlichen CO2-Emissionen und Kraftstoffverbräuchen von Neuwagen und den offiziell angegebenen Werten zwischen 2018 und 2022 von acht auf 14 Prozent gewachsen ist.

Offizielle CO2 Emissionswerte werden in einer kontrollierten Laborumgebung ermittelt. 2017 wurde dafür das neue Prüfverfahren Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure (WLTP) eingeführt, das den früheren Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ablöste. Die WLTP-Werte sind repräsentativer als die des NEFZ, weshalb die Differenz zwischen Labor- und realen Werten zunächst von 33 Prozent im Jahr 2018 auf acht Prozent im gleichen Jahr schrumpfte.

Die aktuellen Zahlen zeigen allerdings, dass sich der Abstand jetzt wieder vergrößert. Die Folge: Offiziell sind die CO2-Emissionswerte zwischen 2018 und 2022 um rund 7,3 Prozent gesunken, im Realbetrieb auf der Straße bleibt von der erzielten Reduktion aber mit 2,3 Prozent nur weniger als ein Drittel übrig.

“Unsere Analyse zeigt, dass die Differenz zwischen den offiziellen Angaben und den realen CO2 Emissionen auch nach Einführung von WLTP wieder wächst”, sagt Jan Dornoff, leitender Wissenschaftler beim ICCT und Mitverfasser des Berichts. Werde hier nicht gegengesteuert, würden die offiziellen CO2-Emissionswerte zunehmend an Aussagekraft für die tatsächlichen Emissionen verlieren und die verpflichtend vorgesehenen Reduktionen der offiziellen Werte nicht in der realen Welt ankommen. Das untergrabe die Bemühungen der EU zur Verringerung der verkehrsbedingten CO2 -Emissionen und führe dazu, dass die Verbraucher mehr für Kraftstoff bezahlen müssten als erwartet.

Um diese negativen Folgen zu verhindern, ist die Europäische Kommission durch die CO2-Verordnung aufgefordert, die Entwicklung eines Mechanismus zu prüfen, der ein Wachstum des Abstandes zwischen realen und offiziellen CO2-Emissionen verhindert.
Dazu sollen reale Kraftstoffverbrauchsdaten herangezogen werden, die mit so genannten OBFCM-Geräten (on-board fuel and energy consumption monitoring devices) erfasst und aufgezeichnet werden.

Die ICCT-Experten schlagen in ihrer Studie einen Korrekturmechanismus vor, der die durch die Abweichung der realen von den offiziellen Werten verursachten zusätzlichen CO2-Emissionen ausgleichen würde. “Wir beobachten die wachsende Differenz zwischen angegebenen und tatsächlichen Kraftstoffverbräuchen seit Anfang der 2010er Jahre”, sagt Dr. Peter Mock, Geschäftsführer des ICCT Europe. “Zum Glück verfügen die EU-Regulierungsbehörden jetzt über geeignete Instrumente, um diese Abweichungen auf Basis transparenter und zuverlässiger Daten auszugleichen. Damit lässt sich ein Korrekturmechanismus einrichten, der sicherstellt, dass die offiziellen CO2-Emissionswerte, die die Hersteller in den kommenden Jahren erfüllen müssen, so aktualisiert werden, dass sie auch real den ursprünglich beabsichtigten und gesetzlich festgeschriebenen Minderungszielen entsprechen.”

Darüber hinaus könnten On-Board-Kraftstoffverbrauchsdaten auch als Basis dienen, um Verbraucher besser und realistischer über die Kosten und Umweltauswirkungen von Fahrzeugen zu informieren. Zudem schlagen die Autoren vor, OBFCM-Daten anonymisiert und ergänzt um relevante Fahrzeugmerkmale öffentlich zugänglich zu machen, um unabhängige Forschung mit repräsentativen realen Kraftstoff- und Energieverbrauchsdaten zu ermöglichen.

mid/asg

Stadtwerke Ludwigsburg setzt Meilenstein in der Wärmewende mit neuer Energiezentrale

Ludwigsburg. Ein weiterer Meilenstein für nachhaltige Energieversorgung wird im Ludwigsburger Gewerbegebiet Waldäcker III gesetzt, wo die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) an ihrer neuen Energiezentrale arbeiten. Auf einer Fläche von 25 mal 25 Metern wird an diesem Standort eine Anlage entwickelt, die einen bedeutenden Beitrag zur Wärmewende leisten soll. Der Baubeginn im Oktober 2023 markiert den Fortschritt eines Projekts, das nun Gestalt annimmt. Grabungen, Fundamentsetzung und das Gießen der Bodenplatte sind abgeschlossen, die Außenwände der ersten Etage bereits platziert. Es folgen die Fertigstellung der Decke sowie der Innen- und Außenbau der zweiten Etage, abgerundet durch einen sogenannten Kriechkeller. Eine Schaltzentrale neben dem Gebäude wird die Elektrotechnik beherbergen.

Die Inbetriebnahme der Energiezentrale Waldäcker III ist für Mitte 2025 geplant. Die Anlage wird zwei Biomethan-Blockheizkraftwerke mit insgesamt 9 MW elektrischer Leistung umfassen. Zusätzlich plant die SWLB ein Blockheizkraftwerk (1 MW elektrisch), um Strom für die Wärmepumpen zu erzeugen und die Abwärme aus allen drei BHKW zu nutzen. Die Wärmepumpe wird über eine Leistung von 3,6 MW verfügen. Nach Fertigstellung sollen jährlich 39 Millionen Kilowattstunden Strom (davon 90 Prozent erneuerbar) und etwa 54 Millionen kWh Wärme (davon 80 Prozent erneuerbar) erzeugt werden. Die thermische Erzeugungskapazität liegt bei beeindruckenden 23,6 MW.

Mit der Energiezentrale Waldäcker III streben die SWLB an, rund 13.000 Tonnen CO2 pro Jahr einzusparen im Vergleich zur Wärmeerzeugung mittels Gaskessel. Das Projekt setzt auf nachhaltige Energiezukunft und trägt zur Verwirklichung dieser Vision bei.

Weitere Infos zur grünen Wärme unter: www.swlb.de/waldaecker

red

Mountainbike-Sturz bei Gerlingen: 56-Jähriger mit schweren Verletzungen im Krankenhaus

Gerlingen – in 56-jähriger Mann wurde am Sonntag mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, nachdem er gegen 12:00 Uhr mit seinem Mountainbike gestürzt war.

Der Vorfall ereignete sich laut einer Meldung der Polizei auf dem Bettelsmannweg im Krummbachtal bei Gerlingen, in der Nähe einer Sporthalle. Die genaue Ursache des Sturzes ist noch unklar. Das Fahrrad erlitt einen Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07156 4352-0 oder per E-Mail an ditzingen.prev@polizei.bwl.de mit dem Polizeirevier Ditzingen in Verbindung zu setzen.

red

Steinheim an der Murr-Höpfigheim: Sexueller Übergriff auf 14-Jährige – Zeugen gesucht

Steinheim an der Murr – Am vergangenen Donnerstag Woche (18.01.2024) kam es in der Hauptstraße in Höpfigheim zu einem sexuellen Übergriff auf eine 14-Jährige kam. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Was war passiert?

Das Mädchen war mit dem Bus der Linie 444 von Freiberg am Neckar nach Höpfigheim gefahren. Als sie gegen 17.45 Uhr an der Bushaltestelle “Talstraße” ausstieg, folgte ihr ein Mann, der zuvor ebenfalls im Bus gesessen hatte. Das Mädchen bemerkte dies und blieb stehen. Im Anschluss habe der Täter sie am Arm festgehalten, sie auf den Mund geküsst und sie über der Kleidung im Genitalbereich sowie unter der Kleidung im Brustbereich angefasst.

Die 14-Jährige konnte sich letztlich befreien und lief nach Hause. Der Mann soll etwa 40 Jahre alt und rund 190 cm groß gewesen sein. Er trug einen Bart und hat leicht graumeliertes, braunes Haar. Bekleidet war der Mann mit einer schwarzen Stoffhose, einer Jacke und einer Mütze. Er führte einen schwarzen E-Scooter mit.

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 0800 1100225 oder E-Mail: hinweise.kripo.ludwigsburg@polizei.bwl.de, sucht Zeugen, denen in der Hauptstraße etwas Verdächtiges aufgefallen ist oder die Hinweise zum Täter geben können.

red

Klimapartnerschaft: Ludwigsburg und Ambato setzen gemeinsam auf Umweltschutz und internationale Zusammenarbeit

Die Stadt Ludwigsburg verstärkt ihre Bemühungen im Umwelt- und Klimaschutz durch eine intensive Partnerschaft mit der ecuadorianischen Stadt Ambato. Im Rahmen eines Fachaustauschs im November haben Ludwigsburger Experten zusammen mit lokalen Vertretern die Grundlagen für zukünftige Artenschutzprojekte und eine verstärkte Zusammenarbeit von Hochschulen gelegt.

Fachaustausch und Artenschutzprojekte

Eine Delegation aus Ludwigsburg, bestehend aus Vertretern der Stadtverwaltung, der Wirtschaftsförderung und des Landratsamts, reiste nach Ambato, um mit kommunalen, politischen und gesellschaftlichen Akteuren zu sprechen. Gemeinsam wurden Projekte zur Förderung der biologischen Vielfalt und des Artenschutzes ins Leben gerufen, die vollständig vom Bundesentwicklungsministerium finanziert werden.

Ökologische Potenziale der “Quebradas”

Ein besonderes Augenmerk liegt auf den “Quebradas”, langen Schluchten im Hochland der Anden. Ein Großteil dieser Gebiete ist verwildert, mit illegal abgeladenem Müll und durch Erosion gefährdeten Gebäuden. Die ökologischen Potenziale dieser Schluchten als Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie zur Wasserrückhaltung sollen künftig erschlossen werden. Ludwigsburg und Ambato planen dazu Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Umweltabteilung und dem Risikomanagement der Stadt Ambato. Das Entwicklungsministerium wird die Umsetzung zu 90 Prozent fördern, während Ambato die verbleibenden Projektkosten trägt.

Hochschulzusammenarbeit und Praktika

Im Bereich der Hochschulen gibt es Fortschritte. Nach einem Besuch von Verantwortlichen der Universidad Técnica de Ambato in Ludwigsburg im Juli sollen nun Studierende aus Ecuador Praktika in Unternehmen des Ludwigsburger Innovationsnetzwerks absolvieren können. Auch die Universidad Indoamérica hat Interesse am internationalen Austausch bekundet, wenngleich die Zusammenarbeit hier noch nicht so weit fortgeschritten ist.

Ausblick und Rückblick zur Partnerschaft

Der Fachaustausch in Ambato endete mit den Feiern zum 203. Jahrestag der Unabhängigkeit, bei denen die Bürgermeisterin von Ambato, Diana Caiza, die sechsjährige Partnerschaft und die freundschaftlichen Beziehungen mit Ludwigsburg würdigte. Die Erste Bürgermeisterin von Ludwigsburg, Renate Schmetz, wird im Februar 2024 Ambato besuchen, um die Partnerschaft weiter zu vertiefen. Die Klimapartnerschaft wird als aktiv und erfolgreich beschrieben, was sich sowohl in gemeinsamen Projekten als auch in der Zusammenarbeit mit Unternehmen und Hochschulen zeigt.

red

Verwendete Quellen: Stadt Ludwigsburg

Ludwigsburgerin Opfer brutaler Attacke am Busbahnhof – mutige Passanten greifen ein

Ein gewalttätiger Vorfall ereignete sich am Donnerstag, den 30. November 2023, gegen 13:35 Uhr, am Zentralen Omnibusbahnhof in Ludwigsburg. Eine 62-jährige Frau wurde Opfer einer verbalen Auseinandersetzung, die in körperlicher Gewalt gipfelte. Die örtliche Polizei bittet nun dringend um Hilfe bei der Aufklärung.

Geschehnisse am Busbahnhof: Die 62-Jährige war mit dem Linienbus der Linie 427 vom Arsenalplatz zum Bahnhof Ludwigsburg unterwegs. An ihrem Zielort angekommen, geriet sie in einen hitzigen Streit mit einer bis dato unbekannten Täterin. Die Situation eskalierte, als die ältere Dame den Bus verließ und von der Unbekannten verfolgt wurde. Am Busbahnhof angekommen, schlug die Täterin der Frau zunächst auf den Rücken und trat anschließend gegen ihre Hüfte. Zusätzlich beleidigte sie die 62-Jährige.

Zeugenaufruf: Durch das beherzte Eingreifen unbekannter Passanten konnte die Täterin davon abgehalten werden, erneut zuzutreten. Die Unbekannte entkam unerkannt, und die 62-Jährige erlitt durch die Attacke leichte Verletzungen. Die örtliche Polizei Ludwigsburg bittet nun unter der Telefonnummer 07141 18-5353 oder per E-Mail ludwigsburg.prev@polizei.bwl.de dringend um Zeugenaussagen. Besonders wichtig sind Informationen von den mutigen Passanten, die der 62-Jährigen zu Hilfe eilten.

red

Pool-Ärzte-Entscheidung beeinflusst Notfallpraxen in Ludwigsburg: Landrat äußert Besorgnis

Ludwigsburg. Sogenannte Pool-Ärztinnen und -Ärzte, die bisher auf selbstständiger Basis in Notfallpraxen gearbeitet haben, unterliegen der Sozialversicherungspflicht (wir berichteten). Das hat das Bundessozialgericht in seinem Urteil vom 24. Oktober entschieden. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Baden-Württemberg hat daraufhin mit sofortiger Wirkung die Tätigkeit der Pool-Ärztinnen und -Ärzte im Bereitschaftsdienst der Notfallpraxen beendet – mit weitreichenden Folgen auch für die Notfallpraxen im Landkreis: Die Bietigheimer Notfallpraxis wird nur noch an den Wochenenden und an Feiertagen verkürzt geöffnet sein, die Ludwigsburger Notfallpraxis schränkt die Öffnungszeiten an Wochenenden ein. Landrat Dietmar Allgaier, zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrats der Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH, fordert den Gesetzgeber auf, umgehend gegenzusteuern.

„Künftig werden noch mehr leichtere Notfälle, beispielsweise Menschen mit einem Atemwegsinfekt oder kleinen Verletzungen, in den Notaufnahmen unserer Kliniken landen statt in den Notfallpraxen, wo sie eigentlich richtig sind. Wir befürchten deshalb eine weitere Überlastung der Notaufnahmen“, ist Landrat Dietmar Allgaier alarmiert. Für die Ärztinnen und Ärzte bedeute das noch mehr Arbeit und für die Patientinnen und Patienten noch längere Wartezeiten. Denn rund 40 Prozent der Bereitschaftszeiten im Land wurden nach Schätzung des KV Baden-Württemberg bisher von den Pool-Ärztinnen und -Ärzten abgedeckt.

„Notaufnahmen dürfen auf keinen Fall lahmgelegt werden“

Die Notaufnahmen seien schon jetzt überlastet und dürften durch die Einschränkung des Betriebs der Notfallpraxen auf keinen Fall lahmgelegt werden, so Landrat Allgaier weiter. „Die Situation hat sich von einem Tag auf den anderen ohne Not drastisch verschlechtert. Der Gesetzgeber muss bei diesem Thema im Interesse der Menschen schnellstmöglich handeln und Abhilfe schaffen durch eine entsprechende Gesetzesänderung. Ansonsten ist die ambulante medizinische Versorgung der Bevölkerung erheblich gefährdet.“

red

Auto-Poser-Treffen beim Breuningerland Ludwigsburg ruft Polizei auf den Plan – und was sonst noch passierte

Tamm – In der Nacht vom 7. auf den 8. Oktober 2023 folgte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Ludwigsburg Hinweisen, die besagten, dass auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums im Tammerfeld quietschende Reifen zu hören waren. Als die Polizeibeamten gegen 21:45 Uhr am Ort eintrafen, trafen sie auf erstaunliche Szenen. Etwa 100 Fahrzeuge und bis zu 200 Personen hatten sich auf dem Parkplatz versammelt. Bei stichprobenartigen Kontrollen wurden einige kleinere Verstöße festgestellt und geahndet. Bei zwei der überprüften Fahrzeuge war die Betriebserlaubnis erloschen, da sie nicht den Vorschriften entsprachen und unzulässig verändert worden waren. In einem Fall waren die vorgenommenen Änderungen an Bereifung und Fahrwerk so umfangreich, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet war. Daher musste dem 23-jährigen Fahrer die Weiterfahrt untersagt und sein BMW abgeschleppt werden. Um die Maßnahmen durchzusetzen, wurden kurzzeitig weitere Streifenwagenbesatzungen sowie eine Streife der Polizeihundeführerstaffel hinzugezogen, da zahlreiche Schaulustige das Geschehen beobachteten.

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Erdmannhausen: Unfallflucht in der Marbacher Straße

Zwischen 10:00 Uhr und 16:30 Uhr am Samstag, den 7. Oktober 2023, beschädigte ein unbekannter Fahrzeuglenker, vermutlich ein Lkw-Fahrer, zwei am Fahrbahnrand in der Marbacher Straße in Erdmannhausen abgestellte Fahrzeuge. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden in einer Gesamthöhe von etwa 7.000 Euro zu kümmern, verließ der Unbekannte die Szenerie. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Marbach am Neckar unter der Telefonnummer 07144 900-0 oder per E-Mail an marbach-neckar.prev@polizei.bwl.de entgegen.

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Asperg: Paletten am Bahnhof angezündet

Am Sonntag, den 8. Oktober 2023, gegen 23:50 Uhr, alarmierten Zeugen die Rettungskräfte, da sie ein Feuer am Asperger Bahnhof bemerkt hatten. Unbekannte Personen hatten zuvor auf einem Lagergelände mehrere übereinander gestapelte Holzpaletten in Brand gesteckt. Die Feuerwehr konnte die Flammen löschen, aber die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt.

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Freiberg am Neckar: Unfallflucht auf Parkplatz – Zeugen gesucht

Am Samstag, den 7. Oktober 2023, zwischen 16:00 Uhr und 17:00 Uhr, beschädigte ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker vermutlich beim Rangieren einen auf dem Parkplatz eines Spielzeugladens in der Harteneckstraße in Freiberg am Neckar geparkten BMW. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro zu kümmern, setzte der Unbekannte seine Fahrt fort. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711 6869-0 oder per E-Mail an stuttgart-vaihingen.vpi@polizei.bwl.de mit der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.

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Sersheim: Unbekannte brechen Pkw auf

Zwischen Samstag, den 7. Oktober 2023, 13:00 Uhr, und Sonntag, den 8. Oktober 2023, 01:00 Uhr, brachen bislang unbekannte Täter die Fahrertür eines in der Wilhelm-Hauff-Straße in Sersheim abgestellten Seat auf. Aus dem Fahrzeuginneren wurden Gegenstände im Wert von insgesamt rund 1.500 Euro entwendet, darunter ein Laptop sowie hochpreisige Schuhe. Der am Pkw entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 100 Euro belaufen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07042 941-0 oder per E-Mail an vaihingen-enz.prev@polizei.bwl.de mit dem Polizeirevier Vaihingen an der Enz in Verbindung zu setzen.

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Unfall auf der Autobahn mit leicht verletzter Person

Am Sonntag, den 8. Oktober 2023, gegen 10:50 Uhr, ereignete sich im Bereich der Anschlussstelle Leonberg-Ost in Fahrtrichtung Karlsruhe ein Unfall. Eine 71 Jahre alte Toyota-Fahrerin musste aufgrund einer Panne ihr Fahrzeug auf dem Beschleunigungsstreifen der Anschlussstelle stoppen. Nahezu gleichzeitig beschleunigte ein 74 Jahre alter BMW-Fahrer auf dem Beschleunigungsstreifen, um auf die Autobahn aufzufahren. Mutmaßlich übersah er den Toyota und fuhr auf. Die 71 Jahre alte Frau erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Beide PKW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Ermittlungen dauern an.

red

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

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