„The Bähn“ ? Namenswettbewerb für neue Stadtbahn Ludwigsburg – Entscheidung steht noch aus

LUDWIGSBURG. Für die geplante neue Stadtbahn wird ein passender Name gesucht: Florian Karle bekam für seinen Namensvorschlag kürzlich von Frank von Meißner, Geschäftsführer des Zweckverbandes Stadtbahn im Landkreis Ludwigsburg, einen Einkaufsgutschein in Höhe von 100 Euro überreicht.

Der Grund: Florian Karle war einer von mehr als 650 Bürgerinnen und Bürgern, die beim öffentlichen Wettbewerb einen Namensvorschlag für die Stadtbahn eingereicht haben. Unter allen Teilnehmern wurden als Dank für ihre Beteiligung Preise verlost – unabhängig davon, ob der jeweilige Namensvorschlag letztendlich ausgewählt wurde. Der von der Stadt Ludwigsburg zur Verfügung gestellte Einkaufsgutschein ist der Hauptgewinn. Florian Karle hatte „The Bähn“ als Markennamen für die Stadtbahn vorgeschlagen. „Ich bedanke mich ganz herzlich bei Florian Karle für seinen Vorschlag“, so von Meißner, auch wenn dieser letztendlich leider nicht in die finale Entscheidungsrunde gekommen sei.

„Wir waren überwältigt, von der enormen und positiven Resonanz, die unser Namenswettbewerb gefunden hat“, freut sich von Meißner. „Dies ist für uns ein Beweis dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger sehr positiv zu unserer Stadtbahn stehen. In der finalen Entscheidungs- runde haben sich sogar rund 2.000 Bürgerinnen und Bürger beteiligt und für die ,Top 10‘-Namen ihr Votum abgegeben.“

Bis das Geheimnis um den neuen Namen gelüftet wird, vergehen noch ein paar Tage: Derzeit wird noch geprüft, inwieweit die Namensvorschläge unter markenrechtlichen Aspekten genutzt werden können. „Mitte November werden wir den neuen Namen für die Stadtbahn im Landkreis Ludwigsburg vorstellen“, verspricht von Meißner.

red

Stimmung deutscher Autohersteller verbessert sich

München – Die Geschäftslage der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer hat sich im November etwas verbessert. Der vom Ifo-Institut gemessene Wert stieg im November auf -2,2 Punkte, nach -4,3 im Oktober. Die Erwartungen an die kommenden Monate stiegen kräftig auf -13,3 Punkte, nach -35,3 im Oktober.

„Das Risiko einer Gasmangellage im Winter und damit einer tiefen Rezession hat sich verringert“, sagte Oliver Falck, Leiter des Ifo-Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien. Das stimme die deutsche Autoindustrie zuversichtlicher. Vor allem unter den Autoherstellern verbesserte sich die Stimmung.

Die Erwartungen stiegen kräftig auf -2,8 Punkte, nach -30,6. Die Geschäftslage legte ebenfalls zu auf +8,2 Punkte, nach +2,6. „Die Autobauer planen bereits mit einer steigenden Produktion“, so Falck. Der Indikator für die nächsten drei Monate stieg auf +76,4 Punkte. Im November haben sie die Produktion aber gesenkt (-36,6) und damit der gefallenen Nachfrage (-34,1) angepasst.

Auch bei den Zulieferern stieg die Lage, auf -6,7 Punkte, nach -16,2 im Oktober. Die Erwartungen legten nur geringfügig zu und blieben mit -26,6 Punkten im Keller.

red