Unbekannter sticht am Arsenalplatz auf 20-Jährigen ein – Polizei leistet Erste Hilfe

In der Ludwigsburger Innenstadt ist am Freitagabend gegen 22Uhr ein 20-Jähriger von Unbekannten attackiert und mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden. Polizisten leisteten bis zum Eintreffen des Notarztes Erste Hilfe. Der Mann musste mit einem Rettungswagen in die Klinik gebracht werden.

Was war passiert?

Der 20-Jährige hielt sich zur Tatzeit mit mehreren Bekannten im Bereich einer Grünfläche zwischen dem Staatsarchiv, dem Arsenalplatz und einem nahegelegenen Schnellrestaurant auf. Ein zu der Gruppe um den Geschädigten gehörender 21-Jähriger urinierte in ein Gebüsch, als er plötzlich von mehreren Unbekannten beleidigt und körperlich angegangen wurde. Als einer der Täter den 21-Jährigen zu schlagen begann, eilten seine Freunde ihm zur Hilfe. Hierbei wurden der 21-Jährige, der 20-Jährige und ein 22-Jähriger durch Schläge mit Fäusten und Schlagstöcken verletzt. Der 20 Jahre alte Geschädigte wurde, als er sich zur Wehr setzen wollte, von mehreren unbekannten männlichen Personen mit Fäusten sowie einem Schlagstock zu Boden gebracht und getreten. Einer der Täter fügte dem 20-Jährigen in diesem Zuge eine Stichverletzung in den Oberkörper zu. Anschließend konnten die Geschädigten in Richtung Wilhelmstraße flüchten und wählten den Notruf. Sofort eingeleitete polizeiliche Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang ohne Ergebnis. Beamte des Polizeireviers Ludwigsburg leistete zudem bis zum Eintreffen des Notarztes Erste Hilfe.

Bei der Tätergruppe soll es sich um sechs bis acht Personen im Alter von 16 bis 19 Jahren gehandelt haben. Darunter sollen auch zwei Frauen oder Mädchen gewesen sein.

Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags übernommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Hinweisnummer 0800 1100225 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

red

Brand im Ludwigsburger Klinikum – mehrere Leichtverletzte

Im Klinikum Ludwigsburg kam es am Dienstagabend zu einem Feuer. In einem Patientenzimmer der psychiatrischen Abteilung kam es der Polizei zufolge zu einem Brand. Mehrere Personen wurden durch den entstandenen Rauch leicht verletzt.

Was war genau passiert?

Am Dienstagabend kam es gegen 21:20 Uhr zu einem Brand in einem Patientenzimmer der Psychiatrie des Klinikums Ludwigsburg. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge geriet das in einer Schublade aufbewahrte Papier in Brand, das Feuer griff dann auf das Kissen und die Matratze des Patientenbettes über. Durch den auslösenden Brandmelder wurde die Stationsärztin auf die Rauchentwicklung aufmerksam, woraufhin die 19 auf der Station untergebrachten Patienten durch das Pflegepersonal auf eine andere Station verlegt wurden. Zum Zeitpunkt der Brandfeststellung war das Zimmer menschenleer. Durch eingeatmete Rauchgase wurden die Ärztin und zwei Pflegekräfte leicht verletzt, sie konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Zwei weitere, unbeteiligte Patienten wurden ebenfalls durch eingeatmeten Rauch leicht verletzt.

Die genauen Umstände des Brandausbruchs sowie der entstandene Sachschaden sind Gegenstand der Ermittlungen, die vor Ort von der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg übernommen wurden. Für Absperrmaßnahmen und die ersten Ermittlungen waren insgesamt 8 Streifen der Polizeireviere Ludwigsburg und Marbach eingesetzt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren ebenfalls mit starken Kräften vor Ort. Für die anfahrenden Einsatzfahrzeuge musste die Harteneckstraße im Bereich zwischen der Schorndorfer Straße und der Erlachhofstraße für ca. eineinhalb Stunden gesperrt werden, der Linienbusverkehr musste auf eine andere Route ausweichen.

red