Visum annulliert: Novak Djokovic muss Australien verlassen

Australien verweist den serbischen Tennisspieler Novak Djokovic des Landes. Einwanderungsminister Alex Hawke nutzte seine ministeriellen Befugnisse, um das Visum von Djokovic persönlich zu annullieren. Der Tennisstar hatte eigentlich Anfang dieser Woche ein Gerichtsverfahren um die Einreise in das Land gewonnen, nachdem bereits der Zoll ihn nicht reinlassen wollte.

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Minister Hawke sagte am Freitag, er habe das Visum aus „Gesundheits- und Ordnungsgründen storniert, weil dies im öffentlichen Interesse liegt“. Das Team um hat bereits angedeutet, den Rechtsstreit fortzusetzen und gegen die Entscheidung des Ministers eine Einstweilige Verfügung zu beantragen. Djokovic will bei den Australian Open bleiben und spielen, bei seiner Einreise soll er aber falsche Angaben gemacht haben – und außerdem ist er offensichtlich nicht gegen Corona geimpft.

Die Australian Open hat Djokovic bereits neun Mal gewonnen und ist Titelverteidiger.

red / dts

 

Wahl zum FIFA-Weltfußballer des Jahres: Alle Stimmen in der Übersicht

Bayern-Torjäger Robert Lewandowski hat bei den „The Best FIFA Football Awards“ seinen Titel als FIFA-Weltfußballer verteidigt. „Vielen Dank, ich bin sehr glücklich. Dieser Award gehört auch meinem Team, wir arbeiten sehr hart“, sagte der nach Zürich zugeschaltete Lewandowski.

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Anders als im November, als sich Lewandowski bei der von der Zeitung „France Football“ organisierten „Ballon d`Or“-Wahl dem Argentinier Lionel Messi geschlagen geben musste, setzte sich Lewandowski nun in der als weniger prestigeträchtig geltenden Wahl der FIFA gegen den Stürmer von Paris durch. Ausgezeichnet wurde der Pole für seine Leistungen im Kalenderjahr 2021, in dem er mit 41 Treffern den Bundesliga-Torrekord von Gerd Müller brechen konnte. Welttrainer wurde der deutsche Chelsea-Coach Thomas Tuchel, der mit seinem Team im vergangenen Jahr die Champions League gewann.

Etwas überraschend sicherte sich in Zürich nicht Manuel Neuer, sondern Chelsea-Keeper Edouard Mendy den Titel als Welttorhüter. Als beste Fußballerin wurde Alexia Putellas vom FC Barcelona ausgezeichnet. Im Unterschied zur „Ballon d`Or“-Wahl, in der eine Jury aus internationalen Sport-Journalisten die Gewinner bestimmt, entscheiden bei der „The Best“-Wahl neben Journalisten auch die Trainer aller Nationalmannschaften, die Kapitäne aller Nationalmannschaften und registrierte Fans über die Sieger.

Das Ranking bei der Fifa-Weltfußballerwahl:

  • Robert Lewandowski (FC Bayern), 48 Punkte
  • Lionel Messi (FC Barcelona/Paris Saint-Germain), 44
  • Mohamed Salah (FC Liverpool), 39
  • Karim Benzema (Real Madrid), 30
  • N’Golo Kanté (FC Chelsea), 24
  • Jorginho (FC Chelsea), 24
  • Cristiano Ronaldo (Juventus Turin/Manchester United), 23
  • Kylian Mbappé (Paris Saint-Germain), 16
  • Kevin De Bruyne (Manchester City), 11
  • Neymar (Paris Saint-Germain), 10
  • Erling Haaland (Borussia Dortmund) 7

Und so haben die Fußballstars gewählt:

Link: Liste aller Wahlergebnisse

red / dts