Wahl zum FIFA-Weltfußballer des Jahres: Alle Stimmen in der Übersicht

Bayern-Torjäger Robert Lewandowski hat bei den „The Best FIFA Football Awards“ seinen Titel als FIFA-Weltfußballer verteidigt. „Vielen Dank, ich bin sehr glücklich. Dieser Award gehört auch meinem Team, wir arbeiten sehr hart“, sagte der nach Zürich zugeschaltete Lewandowski.

ANZEIGE

Anders als im November, als sich Lewandowski bei der von der Zeitung „France Football“ organisierten „Ballon d`Or“-Wahl dem Argentinier Lionel Messi geschlagen geben musste, setzte sich Lewandowski nun in der als weniger prestigeträchtig geltenden Wahl der FIFA gegen den Stürmer von Paris durch. Ausgezeichnet wurde der Pole für seine Leistungen im Kalenderjahr 2021, in dem er mit 41 Treffern den Bundesliga-Torrekord von Gerd Müller brechen konnte. Welttrainer wurde der deutsche Chelsea-Coach Thomas Tuchel, der mit seinem Team im vergangenen Jahr die Champions League gewann.

Etwas überraschend sicherte sich in Zürich nicht Manuel Neuer, sondern Chelsea-Keeper Edouard Mendy den Titel als Welttorhüter. Als beste Fußballerin wurde Alexia Putellas vom FC Barcelona ausgezeichnet. Im Unterschied zur „Ballon d`Or“-Wahl, in der eine Jury aus internationalen Sport-Journalisten die Gewinner bestimmt, entscheiden bei der „The Best“-Wahl neben Journalisten auch die Trainer aller Nationalmannschaften, die Kapitäne aller Nationalmannschaften und registrierte Fans über die Sieger.

Das Ranking bei der Fifa-Weltfußballerwahl:

  • Robert Lewandowski (FC Bayern), 48 Punkte
  • Lionel Messi (FC Barcelona/Paris Saint-Germain), 44
  • Mohamed Salah (FC Liverpool), 39
  • Karim Benzema (Real Madrid), 30
  • N’Golo Kanté (FC Chelsea), 24
  • Jorginho (FC Chelsea), 24
  • Cristiano Ronaldo (Juventus Turin/Manchester United), 23
  • Kylian Mbappé (Paris Saint-Germain), 16
  • Kevin De Bruyne (Manchester City), 11
  • Neymar (Paris Saint-Germain), 10
  • Erling Haaland (Borussia Dortmund) 7

Und so haben die Fußballstars gewählt:

Link: Liste aller Wahlergebnisse

red / dts

Bundesliga: Niko Kovač wird neuer Cheftrainer des VfL Wolfsburg

Niko Kovač wird neuer Cheftrainer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Der 50-Jährige habe einen Dreijahresvertrag unterzeichnet, teilte der Verein am Dienstag mit. Mit dem ehemaligen kroatischen Nationaltrainer kommt demnach sein zwei Jahre jüngerer Bruder Robert als Co-Trainer mit nach Wolfsburg.

ANZEIGE

Weitere Veränderungen im Trainerteam sollen später bekannt gegeben werden. „Es war mir bei der Besetzung des Trainerpostens wichtig, dass wir nicht nur schnell jemanden finden, sondern vor allem auch einen Trainer verpflichten, der den VfL Wolfsburg langfristig entwickeln und nach vorne bringen kann“, sagte VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke. Kovač stehe für eine „konsequente sowie erfolgsorientierte Arbeit“.

Er sei überzeugt, „dass die Mannschaft in den kommenden Jahren seine Handschrift tragen wird“, so Schmadtke. Kovač wird in Wolfsburg Nachfolger von Florian Kohfeldt, von dem sich der Verein zum Saisonende getrennt hatte. Zuletzt hatte der Kroate bis Ende 2021 den AS Monaco trainiert.

Zuvor war er von 2016 bis 2018 Cheftrainer von Eintracht Frankfurt und von 2018 bis 2019 des FC Bayern München.

red / dts