22. Ludwigsburger Citylauf findet statt: Ludwigsburg24 im Gespräch mit Veranstalter Roy Fischer

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Bereits in 2020 fiel der Ludwigsburger Citylauf der Pandemie zum Opfer. Auch 2021 hat der weit über die Stadtgrenze bekannte Lauf aufgrund von Corona nicht stattgefunden. Umso größer ist die Freude beim Veranstalter „Tempomacher“, als klar wurde, dass der Event in 2022 wieder durchgeführt werden darf. Ludwigsburg24 sprach mit Geschäftsführer Roy Fischer.

Ein Interview von Ayhan Güneş

Ludwigsburg24: Hallo Herr Fischer, nach zwei Jahren Pause kann der Ludwigsburger Citylauf wieder stattfinden. Der Termin steht. Wie fühlen Sie sich?

Roy Fischer: Das ist einfach großartig, und wir sind super froh. Gleichzeitig heißt es jetzt, alle Kräfte zu sammeln und mit Vollgas die Vorbereitungen voranzutreiben, denn es ist nicht mehr viel Zeit. Am 9. Juli wird der 22. Ludwigsburger Citylauf stattfinden. Das ist unser traditioneller Termin, 2. Samstag im Juli.

Wie war die Resonanz auf die Nachricht, dass es dieses Jahr wieder einen Citylauf gibt?

Sehr gut! Einfach alle Sportlerinnen und Sportler freuen sich, unsere Sponsorenpartner und die Event-Dienstleister genauso. Wir haben schon so viele Anfragen erhalten, wann man sich anmelden kann, dass man direkt spürt, wie sehr die Leute die Möglichkeit herbeigesehnt haben, endlich wieder bei Events laufen zu dürfen. Die Topathleten fragen schon seit Monaten nach, ob es den Ludwigsburger Citylauf wieder gibt, und gleich nach Ostern, als klar war, dass wir es machen können, hatte ich die Zusagen von Sabrina Mockenhaupt und dem Ehepaar Sebastian & Kristina Hendel auf dem Tisch, also unseren beiden letzten Siegern 2019, und da  kommen noch eine ganze Reihe mehr dazu. Die sind alle heiß!

Stichwort Strecke: Sie präsentieren für dieses Jahr eine neue Strecke – warum?

Das hat mehrere Gründe. Der gravierendste sind die Baustellen in der Stadt. Die Baustellenplanung war über den Winter zwar nicht abgeschlossen, aber es war damals schon klar, dass wir mindestens um den Arsenal- und Schillerplatz und am Stern im Sommer größere Baustellen zu erwarten haben. Also haben wir gemeinsam mit der zuständigen Straßenverkehrsbehörde nach Möglichkeiten gesucht, die Strecke zu verlegen. Das ist gar nicht so einfach, weil man sofort eine ganze Kettenreaktion an Umleitungen auslöst, wenn man die Strecke nur einen Straßenzug weiter verlegen möchte. Man denke nur an Buslinien, Zufahrten zu Parkhäusern oder den Rettungswegen.

In der Innenstadt wurde es also schwierig. Uns fehlten so viele Meter, dass wir die nur in der Oststadt anhängen könnten. Dort ist die Oststraße aber eine imaginäre Grenze, weil sie gleichzeitig die Zufahrt zum Klinikum darstellt. Über die Oststraße hinaus konnten wir also auch nicht gehen. Als dann auch noch der BlüBa-Direktor Volker Kugel meinte, dass wir die fehlenden Meter im Schlossgarten nicht zusammenbringen, da war klar: Zehn Kilometer am Stück in einer Schleife schaffen wir nicht. Die Runde muss kürzer werden.

Können Sie uns die neue Streckenführung schildern?

Start und Ziel bleiben beim Rathaus auf der Wilhelmstraße. Allerdings starten wir nun direkt Richtung Sternkreuzung. Nach einer Schleife über die Bärenwiese und die Schorndorfer Straße geht es durch den Südgarten des Blühenden Barocks. Zurück in der Innenstadt drehen wir noch eine Runde über den Marktplatz zum Holzmarkt und durch die Fußgängerzone zur Kreissparkasse, von dort um einen Wendepunkt zurück zum Ziel am Rathaus.

Der Teamlauf & Walking führt über eine Runde, die 10km-Läufer dürfen diese Runde zweimal laufen.

Wie beurteilen Sie die neue Strecke? Hat sie Vorteile?

Nach der Pandemie hat sich die Situation im Veranstaltungsgewerbe stark verändert. Viele Firmen haben Mitarbeiter verloren und können nicht mehr die Leistungen anbieten wie früher. Wir haben das quasi bei allen Dienstleistern zu spüren bekommen. Ob das die Verkehrssicherung, die Absperrung oder die Security ist, genauso die Beschallungs- und Bühnentechnik, niemand hat ausreichend Kapazitäten, um die benötigten Leistungen selbständig zu erbringen. Alle müssen sich neue Kooperationspartner mit ins Boot holen. Der Aufwand, dies alles zu organisieren, ist enorm gestiegen.

Da ist es natürlich schon auch ein Kostenfaktor, wenn die Strecke etwas kürzer und die Sicherungsmaßnahmen dadurch geringer werden. So können wir die enormen Preissteigerungen in diesem Bereich zumindest teilweise abfedern.

Sportlich gesehen ist die neue Strecke aus unserer Sicht sogar ein Gewinn! Sie ist super zuschauerfreundlich und richtig abwechslungsreich, man kann die Läufer mehrmals pro Runde sehen und anfeuern, an der Bärenwiese, vor dem Blüba, am Marktplatz und auf der Wilhelmstraße, die ehemals eher ruhigen Bereiche in der Oststadt oder hinter der Kreissparkasse fallen weg, ebenso müssen die Läufer nicht mehr den 800 Meter langen Anstieg am Schlossberg meistern, das ist schon eine große Erleichterung. Ganz sicher ist die Strecke dadurch leichter und auch schneller geworden.

Was bedeutet die neue Runde für den Ablauf des Events? Wird es da nicht eng auf dem Kurs?

Das ist natürlich eine andere Situation als auf einem großen Zehn-Kilometer-Rundkurs. Wir sind ja schon früher eine fünf Kilometer-Runde gelaufen, haben das dann wegen der steigenden Teilnehmerzahlen und der daraus resultierenden Überrundungen aufgegeben. Jetzt, wo es eine baulich erzwungene Entscheidung für eine fünf Kilometer-Runde gibt, mussten wir uns etwas überlegen. Wir haben natürlich gerechnet und geplant, wie das auf der verkürzten Strecke funktionieren kann, wenn die Topläufer für zehn Kilometer 30 Minuten brauchen, und wir wie bisher einen Zielschluss bei etwa 90 Minuten haben. Da würden die Ersten zweimal überrunden, das Feld läuft komplett ineinander rein, das kann nicht funktionieren. Wir mussten also das Feld teilen. Zwei getrennte Zehn-Kilometer-Läufe mit unterschiedlichen Zeitbereichen hätten aber sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Das ist in der Innenstadt mit dem Handel und der Gastronomie am Samstag schwer vermittelbar. Die Analyse der Ergebnisse aus den Vorjahren zeigt, dass 90 Prozent der Finisher die zehn Kilometer in 65 Minuten oder schneller absolvierten, und nur zehn Prozent benötigten dazu 65 bis 90 Minuten.

Da kam Ihnen die Idee mit dem fünf Kilometer Teamlauf?

Tatsächlich gab es schon länger Gedanken in diese Richtung. Seit vielen Jahren beobachte ich zwei Dinge: zum einen gibt es viele Walker, die gerne beim Citylauf mitmachen möchten, die aber einfach nicht schnell genug sind, um in der vorgegebenen Zeit die Zehn-Kilometer-Strecke zu schaffen. Wir konnten aber nie eine separate Walkingstrecke anbieten, weil uns dann die Sperrzeiten für die Straßen in der Stadt aus dem Ruder gelaufen wären. Zum zweiten kenne ich so viele Hobbyläufer, die sich bei unserem bisherigen Zehner zu sehr unter Druck gesetzt fühlten und lieber gar nicht liefen, als sich „die Blöße“ zu geben, gegen die Topläufer schlecht auszusehen. Oder denen die Strecke zu schwer war mit dem langen Schlossberg. Unsere Kompromisslösung, die fünf plus fünf Kilometer-Teamstaffel, wurde zwar ganz gut angenommen, aber so richtig etabliert hat sie sich nicht. Viele Hobbysportler wollen ja dann gerne mit „ihrem Buddy“ zusammen laufen, aber das ging in diesem Format natürlich nicht.  Mit dem neuen fünf Kilometer-Teamlauf & Walking erweitern wir das Angebot für Hobbyläufer und Breitensportler. Wir bieten ihnen die Möglichkeit, ebenfalls das Citylauf-Flair zu erleben und gemeinsam mit Freunden und Kollegen ohne Leistungsdruck den Lauf zu genießen.

Wie lösen Sie das Thema Mindestzeit? Wer darf am Zehn-Kilometer-Lauf teilnehmen? Muss man sich qualifizieren?

Nein, vorneweg: Wir wollen natürlich niemanden ausschließen. Es ist einfach so, dass wir bei einer Großveranstaltung mitten in der Stadt äußere Vorgaben haben, an die wir uns halten müssen. Dazu gehört neben der möglichen Streckenführung auch die Frage, wie lange wir durch unsere notwendigen Absperrungen den öffentlichen Verkehrsfluss behindern.

Um die Zehn-Kilometer-Strecke laufen zu können, benötigt man keine Vorleistung, man muss auch keine Zielzeit angeben bei der Anmeldung. Jeder soll sich einfach selbst hinterfragen, ob er die Strecke in etwa 65 bis 70 Minuten schafft. Das ist ja auch tagesformabhängig. Wir bieten wieder unseren Zugläufer-Service an, da laufen erfahrene Lauftreffgruppenleiter mit einer sichtbaren Fahne am Rucksack ein konstantes Tempo für die auf ihrer Fahne markierte Zielzeit von zum Beispiel 60 oder 65 Minuten. An diesem Zugläufer kann man sich orientieren, und auch wenn man ein Stückchen dahinter ist, werden wir niemanden von der Strecke nehmen.

Damit wird es bereits zu Überrundungen kommen, aber die finden in einem Bereich statt, der breit genug ist, dass die Schnellen gut dran vorbei kommen, ohne zu sehr behindert zu werden. Da geht es ja dann schon ganz schön zur Sache, wenn die Topläufer mit mehr als 20 Stundenkilometer um den Sieg fighten. Und die Zuschauer wollen und sollen einen klaren Blick auf die Spitze haben.

Jeder, der sich diese Zeit nicht zutraut oder keinen Stress mit Überrundungen haben will, ist herzlich eingeladen, den fünf Kilometer Teamlauf & Walking auszuwählen. Ein ideales Angebot an alle Einsteiger und Genussläufer auf der gleichen Strecke, mit der gleichen Stimmung und Unterstützung durch die Zuschauer. Somit haben wir für alle ein passendes Angebot.

Was ändert sich noch?

Durch den neuen Kurs verändern wir auch unser Versorgungskonzept auf der Strecke. Es wird nur noch eine Wasserstelle auf der Runde geben, direkt am Stern, wo die Läufer aber insgesamt viermal beim zehn Kilometer-Lauf und zweimal beim fünf Kilometer-Lauf vorbeikommen.

Wie wirkt sich der neu eingeführte Teamlauf auf den Zeitplan aus?

Wir haben den Zeitplan um eine Stunde nach hinten geschoben. Aus dem Handel kam von LUIS schon länger der Wunsch, später zu laufen, um so das Einkaufen am Samstag weniger zu behindern. Dies haben wir umgesetzt. Wir starten um 17.30 Uhr mit dem traditionellen Kreissparkassen-Bambini-Lauf.

Danach folgen der Handicaplauf und die Schüler- und Jugendläufe wie gewohnt. Um 19.30 Uhr startet dann der MANN+HUMMEL fünf Kilometer-Teamlauf & Walking. Dafür haben wir ein Zeitlimit von ca. 60 Minuten angesetzt, was jeder normal geübte Walker schaffen kann.

Um 21 Uhr, also eine Stunde später als, sonst, gibt es zum Abschluss den SWLB-Lauf über zehn Kilometer. Wegen der gegen Ende einsetzenden Dämmerung erwarte ich hier eine ganz besondere Stimmung an der Strecke und im Ziel. Die ganz hohen Temperaturen werden wir selbst an einem heißen Tag dann vermutlich umgehen.

Neue Strecke, neuer Lauf, neuer Zeitplan … gibt es auch Altbewährtes beim Citylauf ?

Es gibt Altbewährtes, zum Beispiel unsere Zielversorgung auf dem Rathausplatz, das Rahmenprogramm mit Ausstellern, Catering und einem komplett für alle Gäste kostenfreien Livekonzert im Anschluss an den Hauptlauf. Dieses Jahr spielen wie schon 2018 die GOOD NEWS, was ja zu den guten Nachrichten der letzten Wochen passt. Und sie spielen bereits ab der Zielankunft der Fünf-Kilometer-Läufer, es wird also eine richtig heiße Partynacht geben, Livekonzert und parallel dazu den Zehn-Kilometer-Lauf. Das hatten wir so noch nie.

Überhaupt setzen wir darauf, die Erfolgsgeschichte des Ludwigsburger Citylaufs fortzuschreiben. In den Zeiten des Lockdowns haben viele Menschen zum Laufen gefunden. Aber es gab keine Lauf-Events. Nun dürfen sie sich endlich wieder treffen, gemeinsam laufen und sich mit anderen messen. Der Nachholbedarf ist enorm groß, und auch bei den Zuschauern glauben wir, dass das Interesse nach der Pause ungebrochen ist. Die Begeisterung für den Citylauf war immer etwas Besonderes, und diese Begeisterung wollen wir wieder auf die Straße bringen.

Wie sieht es mit den Sponsoren aus? Sind wieder alle Partner an Bord, oder war das nach der langen Pause auch schwieriger?

Wir können in Ludwigsburg wirklich stolz auf unsere Sponsorenpartner sein. Fast alle Sponsoren sind seit vielen Jahren treu dabei, haben uns auch in der schwierigen Phase den Rücken gestärkt, ob das die Stadtwerke oder MANN+HUMMEL waren, oder Hahn Automobile, die seit 20 Jahren unser Partner sind genauso wie die Kreissparkasse. Das Speditionsunternehmen DSV verstärkt seine Präsenz in diesem Jahr und wird Partner des Jugendlaufes. Die Stadt Ludwigsburg und zahlreiche weitere Partner helfen mit, weil sie alle den Wert einer solchen Breitensportveranstaltung für den Standort Ludwigsburg erkennen und schätzen. Die Städte haben in der Pandemie alle an den Onlinehandel verloren, jetzt gilt es, verlorenen Boden zurückzuholen. Und am Ende ist eine attraktive Veranstaltung auch immer eine positive Visitenkarte für den Partner, der sich und sein Unternehmen für Kunden und Mitarbeiter in ein gutes Licht rücken möchte.

Herr Fischer, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Diebe stehlen Starkstromkabel im Wert von 180000 Euro – und weitere Meldungen aus der Region

Markgröningen: Starkstromkabel in sechsstelligem Wert gestohlen

Zwischen Freitag 14.00 Uhr und Dienstag 07.00 Uhr trieben noch unbekannte Täter auf dem Gelände einer Firma im Maulbronner Weg in Markgröningen ihr Unwesen. Indem sie Teile eines Zauns durchtrennten, gelangte die Täter auf das Firmengelände. Anschließend rollten sie verschieden starke Starkstromkabel, die sie im Bereich eines Außenlagers vorfanden, von den Kabeltrommeln und schnitten diese vermutlich in Stücke, so dass sie sie vom Gelände herunter tragen konnten. Das Gesamtgewicht der gestohlenen Kabel wurde auf über zehn Tonnen beziffert. Der Abtransport dürfte mittels entsprechender Fahrzeuge stattgefunden haben. Der Wert des Diebesguts wurde auf über 180.000 Euro geschätzt. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Markgröningen, Tel. 07145 9327-0, in Verbindung zu setzen.

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BAB 81/Ludwigsburg: 23-Jährigen fährt Schlangenlinien auf der Autobahn

Mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln war ein 23-Jähriger am Montagabend mit einem VW auf der Bundesautobahn 81 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Nord und -Süd unterwegs und schlängelte sich verbotswidrig durch einen unfallbedingten Stau. Ein Zeuge beobachtete dies gegen 21:30 Uhr und verständigte die Polizei, die den jungen Mann kurz darauf einer Kontrolle unterziehen konnte. Hierbei zeigte sich der VW-Fahrer von Beginn an unkooperativ. Er verweigerte die Aushändigung seines Führerscheins, ebenso wie das Abschalten des Motors und versuchte, einen Polizeibeamten zu schlagen. Plötzlich zog der 23-Jährige die geöffnete Fahrertür zu und fuhr in Schlangenlinien los. Der VW-Fahrer konnte einige hundert Meter weiter erneut von der Polizei gestoppt werden. Da er sich in seinem Fahrzeug eingeschlossen hatte, mussten mehrere Fensterscheiben eingeschlagen werden. Unter Zwang wurde er aus dem Fahrzeug geholt und am Boden abgelegt. Im Anschluss musste er sich einer Blutentnahme unterziehen und wurde schließlich, da er sich mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Gegen den 23-Jährigen wird nun wegen tätlicher Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung, Nötigung, Beleidigung und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr ermittelt. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg bittet Zeugen und etwaige Geschädigte, die die Fahrweise des VW-Lenkers beobachten konnten und hierbei eventuell auch geschädigt wurden, sich unter der Tel. 0711 6869-0 zu melden.

 

Großbottwar-Winzerhausen: Betrunkener fährt gegen Verteilerkasten

Wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss sowie unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ermittelt das Polizeirevier Marbach am Neckar gegen einen 22-jährigen Opel-Fahrer. Der junge Mann war am Montag gegen 02:00 Uhr in der Raiffeisenstraße in Winzerhausen unterwegs und fuhr dort mit seinem Opel frontal gegen einen Verteilerkasten. Da er sich anschickte, die Unfallstelle zu verlassen, sprach ein 26-jähriger Zeuge den Fahrer an und forderte ihn auf, stehen zu bleiben und die Polizei zu rufen. Der 22-Jährige verließ nach einigen Minuten dennoch den Unfallort, woraufhin der aufmerksame Zeuge das Kennzeichen des flüchtigen Opels fotografierte und die Polizei verständigte. Der 22-Jährige konnte wenig später durch eine Streifenwagenbesatzung an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Nachdem eine Atemalkoholkontrolle eine deutlich alkoholische Beeinflussung ergab, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. An dem Opel entstanden rund 2.000 Euro Sachschaden, die Höhe des Schadens an dem Verteilerkasten ist noch nicht bekannt.

 

Kornwestheim: 80-Jährige wird Opfer von Trickdiebinnen

Am Freitag gegen 17:00 Uhr klingelten zwei bislang unbekannte Täterinnen bei einer 80 Jahre alten Frau in der Bolzstraße in Kornwestheim. Sie behaupteten, dass im Nachbarhaus eingebrochen worden und nun auch das Hab und Gut der Seniorin in Gefahr sei. Unter dem Vorwand, dass sie dies sofort überprüfen solle, drängten sich die beiden Frauen an der 80-Jährigen vorbei in deren Wohnzimmer. Dort angekommen baten die Täterinnen um ein Glas Wasser. Als die Seniorin Verdacht schöpfte und im Wohnzimmer nach ihrer Geldschatulle sah, flüchteten die Unbekannten. Zuvor hatten sie unbemerkt einen dreistelligen Bargeldbetrag aus der Schatulle an sich genommen. Eine der Täterinnen wurde als 25 bis 30 Jahre alt beschrieben. Sie hatte schwarze, zu einem Zopf zusammengebundene Haare, war etwa 160 cm groß und von südländischer Erscheinung. Die zweite Frau sei etwas größer gewesen und hatte kurzes dunkles Haar. Sie wurde auf knapp 40 Jahre alt geschätzt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0, in Verbindung zu setzen.

 

Korntal-Münchingen: Firmeneinbrüche am langen Wochenende

Gleich auf zwei Firmen hatten es noch unbekannte Einbrecher am zurückliegenden langen Wochenende in Korntal-Münchingen abgesehen. Von Montag 20:00 Uhr auf Dienstag 07:15 Uhr schlugen die Unbekannten die Glastür eines Getränkemarkts in der Goethestraße in Münchingen ein, durchsuchten den Verkaufsraum und entkamen mit Zigaretten im Wert von etwa 4.000,- Euro. Im Zeitraum Samstag 13:30 Uhr bis Dienstag 06:55 Uhr drangen noch unbekannte Täter in den Verkaufsraum einer Gärtnerei in der Kornwestheimer Straße in Münchingen ein, hebelten eine Tür auf und entwendeten aus einem Büroraum eine Smartwatch im Wert von rund 260,- Euro sowie einen kleinen Bargeldbetrag aus einer Trinkgeldkasse.

 

Steinheim an der Murr: Fiat in Brand geraten

Am Montag gegen 14.00 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr Steinheim an der Murr mit zwölf Einsatzkräften und drei Fahrzeugen in die Industriestraße in Steinheim an der Murr aus, nachdem es dort zu einem Fahrzeugbrand gekommen war. Ein abgestellter Fiat Kleinbus soll, nachdem zunächst ein Knall zu hören gewesen sei, zunächst geraucht und dann in Brand geraten sein. Die Feuerwehr konnte die Flammen zügig löschen. Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht abschließend beziffert werden. Derzeit kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden, weshalb die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 0800 1100225, noch Zeugen sucht.

 

Marbach am Neckar: Diebstahl von Gerüstböden

Zwischen Freitag 17:00 Uhr und Dienstag 07:30 Uhr entwendeten bislang unbekannte Täter in der Kirchenweinbergstraße in Marbach am Neckar insgesamt 30 Gerüstböden. Die Böden waren auf der Ladefläche eines offenen Lkw und auf einer frei zugänglichen Ablagestelle auf einem Firmengelände gelagert. Mutmaßlich führten die Täter den Abtransport der schweren Gerüstböden mittels eines Anhängers oder eines LKW durch. Der Wert des Diebesgutes beträgt über 5.000 Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144 900-0, in Verbindung zu setzen.

 

Bönnigheim: Zaunelemente vom ehemaligen Steinbruchgelände gestohlen

Im Laufe des langen Wochenendes stahlen noch unbekannte Diebe sieben grün lackierte Metallzaunelemente, die auf dem Gelände eines ehemaligen Steinbruchs südwestlich der Schauinsland Weinausschanks Bönnigheim gelagert wurden. Die einzelnen Elemente haben jeweils eine Größe von etwa zwei auf drei Metern. Die Täter müssen ein entsprechend großes Fahrzeug zum Abtransport genutzt haben. Der Wert dürfte bei 2.000 bis 2.500 Euro liegen. Der Polizeiposten Bönnigheim, Tel. 07143 891060, bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg