300. Bugatti Chiron verlässt das Atelier

Die Stückzahl 300 ist auf dem Gebiet heutiger Fahrzeugproduktion in einer knappen Stunde erreicht. Allein Volkswagen produziert täglich rund 4.000 Autos. Bei Bugatti ticken die Uhren anders. Im elsässischen Molsheim feiert man den 300. Chiron, der das Atelier verlässt. Jeder Bolide ist ein Kunstwerk.

„Bugatti steht für die außergewöhnlichsten, stärksten und elegantesten Hypersportwagen der Welt“, betont Stephan Winkelmann, Präsident von Bugatti. „Mit dem nun 300. produzierten Fahrzeug zeigen wir einmal mehr unsere Kompetenz bei Qualität und Individualisierung.“ „Mit dem Chiron Pur Sport werde der Kunde garantiert seine Freude haben. „Neben der unglaublichen Fahrperformance verbindet sich höchste Ingenieur-, Design- und Handwerkskunst.“

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Den 300. Chiron konfigurierte sich ein Bugatti-Enthusiast ganz individuell bis ins kleinste Detail. Als dominierenden Lackton wählt er für seinen Chiron Pur Sport „Nocturne“. Spiegelarme, Außenspiegel-Gehäuse, Scheibenwischer, Bugatti-Hufeisen und Heckflügel entstehen in „Grey Carbon“, das Bugatti-Logo glänzt im edlen Ton „Gris Rafale“. Die berühmte Bugatti-C-Linie, wie auch die Einfassung der Rückleuchten und die Räder, kontrastieren in „Gun Powder“ zum dunklen Lackton. Als Motorabdeckung dient eine extrem leichte Carbon-Haube.

Den Chiron Pur Sport entwickelte Bugatti konsequent auf Agilität, Handling und Fahrperformance. Für mehr Abtrieb und Querdynamik sorgen gripoptimierte Reifen sowie eine ausgeklügelte Aerodynamik mit einem feststehenden Heckflügel.

Als Antrieb dient der 8,0-Liter-W16-Motor mit 1.500 PS und 1.600 Newtonmeter, der im Chiron Pur Sport bis zu einer Motordrehzahl von bis zu 6.900 Umdrehungen ausgelegt ist. Mit dem um 15 Prozent kürzer übersetzten Getriebe beschleunigt der Chiron Pur Sport noch schneller als der Chiron: Von 0 auf 100 km/h in 2,3 Sekunden, bis 200 km/h in 5,5 Sekunden und bis 300 km/h vergehen keine zwölf Sekunden.

Lars Wallerang / glp

Nach Tötung von Tieren im Kreis Ludwigsburg: Taucher finden wohl Tatwaffen im Enzkanal

Taucher der Wasserschutzpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Einsatz haben am Freitag im Enzkanal zwei Äxte aufgefunden, die mutmaßlich zur Tötung von Tieren am vergangenen Wochenende auf der Vogelinsel in Besigheim verwendet wurden (Ludwigsburg24 berichtete). Die sichergestellten Äxte werden nunmehr kriminaltechnisch untersucht.

Mittlerweile abgeschlossen ist die veterinärmedizinische Untersuchung der getöteten Schafe. Danach steht für die Ermittler fest, dass die Tiere bereits tot waren, als sie in den Enzkanal geworfen wurden. Sie waren vorher vermutlich erschlagen worden.

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Die Meldung über die Tötung der Tiere hat große Betroffenheit ausgelöst. Neben einer Tierschutzorganisation haben mehrere Privatpersonen Belohnungen für Hinweise, die zur Ermittlung des oder der unbekannten Täter führen, ausgelobt. Sie summieren sich derzeit auf 5.800 Euro.

Personen, die Hinweise zur Identität des oder der Täter geben können, werden gebeten, sich beim Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt, Tel. 07142 405-0, zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg