Update zu Tötungsdelikt: Mutter tötet ihre zwei Kinder und begeht Suizid

Noch ungeklärt sind die näheren Umstände eines mutmaßlichen zweifachen Tötungsdelikts mit anschließendem Suizid, das sich am Dienstag in Vaihingen an der Enz zugetragen hat.

Gegen 11:00 Uhr wurde eine Polizeistreife von einer Joggerin informiert, nachdem sie neben der Holzgartenstraße an der Enz mehrere Kleidungsstücke, abgestellte Schuhe und einen Rucksack mit den Ausweispapieren einer 28-jährigen Frau und ihrer beiden drei und sieben Jahre alten Kinder aufgefunden hatte. Die Polizei leitete daraufhin umgehend eine groß angelegte Suchaktion ein, die von einem Polizeihubschrauber sowie von Einsatzkräften der Feuerwehr Vaihingen/Enz, des DRK und der DLRG unterstützt wurde. Im Verlauf der Suche konnten die Frau und ihre beiden drei und sieben Jahre alten Töchter nur noch tot aus der Enz geborgen werden. Die eritreische Familie mit anerkanntem Flüchtlingsstatus war bisher in einer städtischen Unterkunft in Vaihingen/Enz untergebracht. Der Nachzug des Vaters hatte sich zuletzt aufgrund der Pandemie verzögert.

Die Kriminalpolizei Ludwigsburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Bislang haben sich keine Hinweise auf eine mögliche Einwirkung Dritter ergeben.

 

red

 

Das verdienen Fachkräfte in Krankenhäusern und Heimen in Deutschland

Schon vor der Corona-Krise herrschte ein Mangel an Pflegekräften in Deutschland. Seit Ausbruch der Pandemie mehren sich jedoch die Berichte über Personalmangel und deutlich überlastete Pflegefachkräfte in Kliniken und Heimen sowie die Forderungen nach einer besseren Bezahlung für die Pflegenden. Zu Beginn gab es viel Applaus. Zahlreiche Menschen standen an Fenstern und bedankten sich mit minutenlangen Beifall für den Einsatz der Pflegekräfte. Doch wie haben sich die Gehälter für diese systemrelevanten Berufe in den letzten 10 Jahren entwickelt?

Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und -pfleger verdienten im Jahr 2020 nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Durchschnitt 3.578 Euro brutto im Monat. Das sind 32,9 % mehr als noch 2010. Zieht man allerdings davon die Inflation der letzten 10 Jahre ab, so bleiben davon nur noch 19,1% brutto im Monat übrig. Fachkräfte in Pflegeheimen kamen auf durchschnittlich 3 363 Euro (+32,8 % gegenüber 2010) (inflationsbereinigt 19,1% ), jene in Altenheimen, darunter Altenpflegerinnen und -pfleger, auf 3 291 Euro (+38,6 % gegenüber 2010) (inflationsbereinigt 24,8% ). Die Unterschiede sind unter anderem darauf zurückzuführen, dass in der Krankenpflege vielfach Tariflöhne gezahlt werden.

Überwiegender Teil der Pflegekräfte arbeitete 2019 in Heimen

1,41 Millionen Menschen waren 2019 in Deutschland mit der Pflege, Betreuung oder Unterstützung Pflegebedürftiger beschäftigt. Gut zwei Fünftel von ihnen arbeiteten in Pflegeheimen (593 000), etwa ein Viertel in ambulanten Pflegediensten (361 000) sowie gut ein Drittel im Pflegedienst in Krankenhäusern (458 000).

74 % der Kranken- und 79 % der Altenpfleger/-innen arbeiten regelmäßig am Wochenende

Pflegekräfte sind häufiger rund um die Uhr im Einsatz als die meisten anderen Erwerbstätigen, Schicht- und Wochenendarbeit verlangen ihnen auch ohne eine pandemische Ausnahmesituation viel ab. Rund 60 % der Krankenpflegerinnen und -pfleger und deutlich mehr als die Hälfte (57 %) der Altenpflegerinnen und -pfleger arbeiteten im Jahr 2019 im Schichtdienst. Insgesamt traf das nur auf jede siebte erwerbstätige Person in Deutschland zu (14 %). Noch häufiger als vom Schichtdienst waren Pflegekräfte von Wochenendarbeit betroffen: 74 % der Kranken- und 79 % der Altenpflegerinnen und -pfleger arbeiteten 2019 regelmäßig samstags und sonntags. Insgesamt traf das nur auf gut jede dritte erwerbstätige Person zu (36 %).

Die unregelmäßigen Arbeitszeiten können mit ein Grund dafür sein, dass die Teilzeitquote in Pflegeberufen deutlich höher ausfällt als bei den Erwerbstätigen insgesamt. So war im Jahr 2019 gut ein Drittel (37 %) aller Krankenpflegerinnen und -pfleger in Teilzeit beschäftigt, unter den in der Altenpflege Tätigen war es nahezu jeder und jede zweite (46 %). Zum Vergleich: Über alle Berufsgruppen hinweg lag die Teilzeitquote bei 29 %. Vor allem dürfte die höhere Teilzeitquote aber dem Umstand geschuldet sein, dass vier von fünf Pflegekräften Frauen sind (79 %) – erwerbstätige Frauen arbeiten allgemein aus vielfältigen Gründen häufiger in Teilzeit als Männer.

44 900 Ausbildungsabschlüsse im Jahr 2019: +25 % gegenüber 2009

Trotz der unregelmäßigen Arbeitszeiten hatten die Pflegeberufe vor Ausbruch der Corona-Pandemie für den Nachwuchs nicht an Attraktivität verloren – im Gegenteil. Im Jahr 2019 begannen 71 300 Menschen eine Ausbildung in einem Pflegeberuf. Das waren 8 % mehr als im Vorjahr und 39 % mehr als noch zehn Jahre zuvor. 44 900 Nachwuchskräfte schlossen 2019 ihre Ausbildung in einem Pflegeberuf erfolgreich ab – auch hier gab es einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr (+3 %) und im Zehnjahresvergleich (+25 %).

Zahl der anerkannten Auslandsabschlüsse in der Krankenpflege seit 2013 kontinuierlich gestiegen

Die wachsende Zahl Auszubildender hat nichts daran geändert, dass die Bundesregierung seit Jahren einen Fachkräftemangel in allen Pflegeberufen konstatiert. Um diesen auszugleichen, wird verstärkt auf Pflegekräfte aus dem Ausland gesetzt. Allein 2019 wurden 15 500 ausländische Abschlüsse in der Gesundheits- und Krankenpflege anerkannt – 49 % mehr als im Jahr zuvor. Im Vergleich zum Jahr 2013 – dem ersten Jahr seit Start der Erhebung – hat sich die Zahl mehr als versechsfacht (2 400). Im Jahr 2019 wurden knapp zwei Drittel der anerkannten Abschlüsse in Europa (9 700) gemacht, knapp ein Drittel in Asien (4 500). Am häufigsten hatten die Gesundheits- und Krankenpflegekräfte, die in Deutschland arbeiten wollten, ihre Ausbildung auf den Philippinen (2 900 anerkannte Abschlüsse), in Bosnien und Herzegowina (2 300) sowie in Serbien (2 000) absolviert.

In der Altenpflege, in der vielfach auch ungelernte Kräfte zum Einsatz kommen, spielt die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse eine deutlich geringere Rolle: 2019 wurde in nur 87 Fällen die im Ausland absolvierte Ausbildung zum Altenpfleger oder zur Altenpflegerin anerkannt.

red

 

Gesundheitsminister Lucha: „Bevölkerungsreiche Landkreise sollen mehr Impfstoff erhalten“

In Baden-Württemberg soll die Verteilung des vom Bund gelieferten kostbaren Impfstoffs zukünftig gerechter gestaltet werden. Drauf haben sich Gesundheitsminister Lucha und die Leiterinnen und Leiter der Zentralen Impfzentren geeinigt. Es soll mehr Impfstoff in bevölkerungsreiche Landkreise gehen und dorthin, wo die Impfquoten noch vergleichsweise niedrig sind. Das gab das Gesundheitsministerium am Montag bekannt.

Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) hat sich am Montag, 10. Mai, in einem digitalen Gespräch mit den Leiterinnen und Leitern der Zentralen Impfzentren auf eine gerechte Verteilung des vom Bund gelieferten Impfstoffs geeinigt. Auslöser war, dass der Bund auch im Monat Mai nicht genügend Impfstoff liefert, um die Impfzentren unter Volllast laufen zu lassen. Gleichzeitig sollen aber die Impfstoff-Reserven in den Zentren rasch aufgebraucht werden – für einige Impfzentren hat dies zur Folge, dass fast nur noch Zweitimpfungen und keine neuen Erstimpfungen mehr stattfinden können. Terminabsagen konnten durch die Umverteilung von Impfstoff jedoch vermieden werden, so das Ministerium.

„Impfstoff in bevölkerungsreiche Landkreise bringen“

Lucha und die Vertreter der Zentralen Impfzentren waren sich einig, dass eine faire Verteilung des Impfstoffs in der Fläche notwendig ist. Gleichzeitig erneuerten sie ihre gemeinsame Forderung an den Bund, den Impfzentren mehr Impfstoff zur Verfügung zu stellen. „Es soll mehr Impfstoff in bevölkerungsreiche Landkreise gehen und dorthin, wo die Impfquoten noch vergleichsweise niedrig sind. Unser gemeinsames Ziel ist, den Impfstoff in die Fläche zu bringen“, so Minister Lucha am Montag.

Impfgeschehen in den Impfzentren in der nächsten Zeit geprägt von Zweitimpfungen

Die Impfzentren arbeiten derzeit noch nicht unter Volllast, weil nicht ausreichend Impfstoff vorhanden ist, so das Ministerium, Seitdem auch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte mitimpfen, erhalten die Bundesländer für ihre Impfzentren eine festgelegte Menge an Impfstoff. Der Bund stellt den Impfzentren der Länder auch in den kommenden Wochen eine begrenzte Menge an Impfstoffen zur Verfügung, die sich trotz insgesamt wachsender Impfstoffmengen nicht erhöht. Für Baden-Württemberg liegen die kommenden Lieferungen bei durchschnittlich etwa 330.000 Impfdosen pro Woche, heißt es in der Mitteilung weiter.

Neuer Tagesrekord

Am Freitag, 7. Mai, wurden erstmals 60.761 Impfungen an einem Tag in den Impfzentren und durch die Mobilen Impfteams durchgeführt – ein neuer Tagesrekord. In der vergangenen Woche wurden täglich rund 55.500 Impfungen pro Tag in den Impfzentren und durch die Mobilen Impfteams durchgeführt. Möglich wären zwischen 60.000 bis 80.000 Impfungen pro Tag allein in den Zentren und durch die Mobilen Impfteams.

Über das Wochenende wurde in Baden-Württemberg die Marke von insgesamt 3,5 Millionen Erstimpfungen in den Impfzentren und bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten überschritten. Stand Sonntag, 9. Mai, wurden in Baden-Württemberg 3.567.730 Erstimpfungen durchgeführt, 895.756 Erstimpfungen davon in den niedergelassenen Arztpraxen.

red

Sachsenheim: Pedelec-Fahrer verstorben und weitere Meldungen aus dem Kreis Ludwigsburg

Dieser Artikel wird ständig aktualisiert:

 

Sachsenheim: Pedelec-Fahrer verstorben

Ein 91-jähriger Pedelec-Fahrer, der am 8. Mai auf der L 1141 zwischen Unterriexingen und Sachsenheim von einem Pkw erfasst und schwer verletzt wurde, ist am Montag seinen schweren Verletzungen erlegen. Wie wir berichteten, war er gegen 10:45 Uhr kurz nach der Abzweigung nach Oberriexingen aus einem Feldweg auf die Fahrbahn gefahren. Dabei wurde er vom in Richtung Sachsenheim fahrenden VW Golf einer 38-jährige Frau erfasst und auf die Gegenfahrspur geschleudert.

 

Sachsenheim-Großsachsenheim: Auffahrunfall – vier Fahrzeuge beteiligt –

Ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro ist die Bilanz eines Unfalls, der sich am Montag gegen 13.45 Uhr in der Sersheimer Straße in Großsachsenheim ereignete. Eine 24 Jahre alte Audi-Fahrerin übersah auf Höhe der Bahnhofstraße vermutlich, dass ein 32 Jahre alter Ford-Lenker vor ihr verkehrsbedingt angehalten hatte. In der Folge fuhr sie auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ford auf den Mercedes einen 61-Jährigen und dieser wiederum auf einen 71 Jahre alten Mitsubishi-Fahrer, die allesamt verkehrsbedingt warteten, geschoben. Zwei der PKW waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten abgebschleppt werden. Der ankommende Verkehr musste von Polizeibeamten geregelt werden. Gegen 15.15 Uhr waren die Maßnahmen vor Ort beendet.

 

Gerlingen: Unfall in der Schillerstraße mit 10.000 Euro Sachschaden

Am Montag kam es gegen 11.00 Uhr in der Schillerstraße in Gerlingen zu einem Unfall, bei dem vier Fahrzeuge beteiligt waren. Ein 72 Jahre alter Mitsubishi-Fahrer war in der Schillerstraße in Richtung Schulstraße unterwegs. Auf Höhe der Kreuzung mit der Hofwiesenstraße übersah er vermutlich einen von rechts kommenden 82-jährigen VW-Lenker und nahm diesem die Vorfahrt. Durch den Zusammenstoß verlor der Mitsubishi-Fahrer die Kontrolle über seinen PKW und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort stieß der Mitsubishi gegen einen geparkten Mercedes A-Klasse, der wiederum auf einen davorstehenden weiteren Mercedes geschoben wurde. Die A-Klasse war nicht mehr fahrbereit.

 

Korntal-Münchingen: Kennzeichen während der Fahrt verloren – Polizei beschlagnahmt bei Unfallaufnahme Führerschein

Nachdem ein 81-jähriger Subaru-Lenker am Montag gegen 16:00 Uhr auf der Bundesautobahn 81 (A81) von Heilbronn kommend zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Zuffenhausen und Stuttgart-Feuerbach auf Höhe von Korntal-Münchingen sein vorderes Kennzeichen verloren hatte, beschlagnahmten die Polizeibeamten im Rahmen der Unfallaufnahme seinen Führerschein.

Der Senior war zunächst aufgrund seiner Fahrweise aufgefallen, da er wohl nach rechts von der Fahrbahn in den Grünstreifen geraten war. Als er wieder zurück auf die Fahrbahn fuhr, verlor sein Subaru das vordere Kennzeichen, welches zuerst die Windschutzscheibe eines Ford Fiesta beschädigte und dann am Dachträger des Fords hängen blieben.

Bei der anschließenden Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten augenscheinlich körperliche Mängel bei dem 81-Jährigen, woraufhin sie auf Weisung der Staatsanwaltschaft den Führerschein des Seniors beschlagnahmten und den Fahrzeugschlüssel einbehielten. Der Sachschaden am Ford beläuft sich auf etwa 2.000 Euro.

 

Asperg: Gegenverkehr abgedrängt – Polizei sucht Zeugen und Unfallbeteiligten

Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker soll am Montag gegen 18:05 Uhr auf der Landesstraße 1110 (L1110) von Asperg kommend in Fahrtrichtung Tamm mutmaßlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn geraten sein und einen entgegenkommenden VW-Lenker dadurch abgedrängt haben.

Bei seinem Ausweichmanöver geriet der 45-jährige VW-Lenker nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr einen Verkehrsleitpfosten um. Dabei wurde die Ölwanne beschädigt und der Wagen verlor Öl. Während der 45-Jährige anhielt, setzte der Unbekannte seine Fahrt fort. Die Feuerwehr kümmerte sich um das ausgetretene Öl und die Straßenmeisterei reinigte die Fahrbahn.

Das Polizeirevier Kornwestheim ermittelt wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung und der Verkehrsunfallflucht. Der unbekannte Fahrzeuglenker und Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich unter Tel. 07154 1313 0 mit dem Polizeirevier in Verbindung zu setzen.

 

Möglingen: Unfallflucht in der Raitestraße

Etwa 8.000 Euro Sachschaden an einem Mercedes ist die Bilanz einer Verkehrsunfallflucht in der Raitestraße in Möglingen. Der Unfall ereignete sich vermutlich beim Ein- oder Ausparken zwischen Sonntag, 19:00 Uhr und Montag, 11:20 Uhr.

Das Polizeirevier Kornwestheim ist für Zeugenhinweise unter Tel. 07154 1313 0 erreichbar.

 

Kornwestheim: Wohncontainer auf Baustelle aufgebrochen

Bargeld und Zigaretten stahl ein bislang unbekannter Täter aus zwei Wohncontainern auf einer Baustelle in der Straße „Im Tambour“ in Kornwestheim. Der Täter hatte sich vermutlich am Montag zwischen 07:00 Uhr und 11:00 Uhr Zugang verschafft und die Container durchsucht.

Das Polizeirevier Kornwestheim nimmt sachdienliche Hinweise unter Tel. 07154 1313 0 entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Ein Dank zum Tag der Pflege

Mit Gutscheinen des Ludwigsburger Innenstadtvereins LUIS bedanken sich die Kleeblatt Pflegeheime am Tag der Pflege bei ihren Mitarbeitenden.

Der 12. Mai steht als „Internationaler Tag der Pflege“ im Kalender. Er geht auf den Geburtstag von Florence Nightingale, der Mitbegründerin der modernen Krankenpflege, zurück und wird schon seit 1974 offiziell begangen. Ein guter Anlass also, um die wertvolle Arbeit der rund 1.000 Mitarbeitenden der Kleeblatt Pflegeheime zu würdigen. Als Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz für die Seniorinnen und Senioren können sich die Kleeblatt-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Bereiche zum Tag der Pflege jeweils über einen 20-Euro-Gutschein des Ludwigsburger Innenstadtvereins LUIS freuen.

„In den vergangenen Monaten haben unsere Mitarbeitenden Unglaubliches geleistet. Mit den Gutscheinen wollen wir ihnen nun etwas Gutes tun“, sagt Kleeblatt Geschäftsführer Stefan Ebert. „Die Gutscheine können ganz vielfältig eingesetzt werden, was unserem Wunsch entgegenkommt, mit unserem Dankeschön möglichst allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerecht zu werden. Als kommunales Unternehmen möchten wir zudem den lokalen Handel in dieser schwierigen Zeit unterstützen“, so Ebert weiter.

Ludwigsburgs Citymanager Markus Fischer freut sich über die Unterstützung für die Innenstadt: „Geschenkaktionen wie diese sind uns natürlich sehr willkommen – ob ganz klassisch zu Weihnachten oder zu Anlässen wie dem Tag der Pflege. Unseren Händlern in der Ludwigsburger Innenstadt hilft jeder Euro, der vor Ort und nicht online ausgegeben wird. Wir hoffen, dass wir nun in absehbarer Zeit auch wieder alle Läden und Gastronomiebetriebe in Ludwigsburg öffnen können, dass die Mitarbeiter der Kleeblatt-Heime auch bald viel Freude beim Einlösen der Gutscheine haben.“

Ihren Dank an die Kolleginnen und Kollegen vor Ort bringen auch die Mitarbeitenden der Kleeblatt Verwaltung mit einer besonderen Aktion zum Ausdruck: Mit einem Videoclip bedanken sie sich für den großartigen Einsatz in den Kleeblatt Häusern. Wer den Clip sehen möchte, findet ihn auf den Social-Media-Kanälen der Kleeblatt Pflegeheime und auch auf der Kleeblatt Website.

Die Pflege hat in den letzten Monaten in der Öffentlichkeit viel Aufmerksamkeit und Zuspruch erfahren. Für Ebert genügt das aber nicht, um dem Beruf die Wertschätzung zu geben, die er verdient: „Der Applaus für die Pflege ist schön, aber reicht nicht aus. Wir brauchen vor allem bessere Arbeitsbedingungen und eine angemessene Vergütung für den Pflegeberuf. Es ist eine Arbeit von unschätzbarem Wert, die neben Einfühlungsvermögen auch viel Fachlichkeit voraussetzt – das muss auch honoriert werden.“

red

Feuer bei Imbiss-Stand: 75.000 Euro Schaden

Auf etwa 75.000 Euro beläuft sich der Sachschaden, der am Montagmorgen beim Brand in einem Imbissstand auf dem Parkplatz eines Baumarktes in der Geisinger Straße entstanden ist. Kurz vor 6:00 Uhr wurde der Brand von einem Radfahrer gemeldet, der den verrauchten Innenraum bemerkte. Die Feuerwehr Bietigheim-Bissingen war mit 22. Einsatzkräften schnell vor Ort und hatte die Flammen gegen 06:30 Uhr gelöscht. Mutmaßlich ist der Brand aufgrund eines technischen Defekts entstanden. Hinweise auf Einwirkung von außen haben sich bislang nicht ergeben. Die polizeilichen Ermittlungen dauern noch an.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

TÜV-Verband: Vier E-Autos sind prüfungstauglich

Zahlen lügen nicht. Sie zeigen: Die E-Mobilität in Deutschland nimmt Fahrt auf. Denn im Jahr 2020 wurden 394.940 Neuwagen mit elektrischem Antrieb neu zugelassen. Das ist ein Anstieg um 206 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der TÜV-Verband findet deshalb, dass sich der Trend zur Elektromobilität auch in der Fahrausbildung niederschlagen sollte. Deshalb haben die TÜV-Unternehmen jetzt auf eigene Kosten fünf neue Elektrofahrzeuge begutachtet, damit sie als Prüffahrzeuge zugelassen werden können.

Viele Fahrschulen erweitern derzeit ihre Fuhrparks um Elektrofahrzeuge. Seit dem 1. April können Fahranfänger ihre praktische Prüfung auch mit einem Automatikwagen absolvieren. Sie dürfen aber auch Autos mit Schaltgetriebe fahren, wenn sie mindestens zehn Fahrstunden und eine 15-minütige Testfahrt in einem Schaltwagen gemacht haben.

Bisher waren 13 Pkw-Modelle mit batterie-elektrischem Antrieb als prüfungstaugliche Fahrzeuge zugelassen. In der Regel werden Fahrzeuge vor deren Markteinführung im Rahmen der so genannten Typgenehmigung zusätzlich für ihre Eignung als Prüffahrzeug begutachtet. Bei E-Autos werde die Begutachtung als Prüffahrzeug noch zu selten von den Herstellern beantragt, kritisiert der TÜV-Verband.

Um die Anzahl elektrischer Prüffahrzeuge zu erhöhen, haben die TÜV-Unternehmen fünf weitere E-Autos auf deren Prüfungstauglichkeit begutachtet: Die Modelle Polestar 2, Hyundai Ioniq , Kia e-Niro und Tesla Y (Markteinführung in der EU Ende 2021 erwartet) konnten als Prüffahrzeuge zugelassen werden.

Der Kia e-Soul erfüllte die Anforderungen nicht, weil er nicht ausreichend Platz für Fahrlehrer und Prüfer bietet. Die begutachteten Fahrzeugmodelle wurden in Abstimmung mit Fahrlehrern ausgewählt. Da die Hersteller derzeit laufend neue Elektroautos auf den Markt bringen, wird die Anzahl der zugelassenen Prüfungsfahrzeuge in den nächsten Monaten weiter steigen.

Andreas Reiners / glp

Export-Zuwachs treibt die Bauholz-Preise

Die Preise für Bauholz steigen und steigen, längst gibt es in Deutschland massive Lieferprobleme. Ein Grund: Der Bauboom während der Corona-Pandemie hat die Nachfrage nach dem Naturstoff im In- und vor allem im Ausland angekurbelt.

Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) exportierte Deutschland 2020 rund 12,7 Millionen Kubikmeter Rohholz im Wert von 845 Millionen Euro. Im Vergleich zum Jahr 2019 ist dies eine mengenmäßige Steigerung um mehr als ein Drittel (42,6 Prozent).

Im langfristigen Vergleich hat sich die Menge von ausgeführtem Rohholz seit 2015 mehr als verdreifacht (+238 Prozent). 2015 waren es noch 3,8 Millionen Kubikmeter im Wert von rund 329 Millionen Euro. Die Importmenge ging im gleichen Zeitraum um ein Drittel (-32,4 Prozent) auf 5,9 Millionen Kubikmeter zurück.

Zu Beginn des Jahres 2021 setzte sich der Exportzuwachs zunächst nicht fort: Im Januar und Februar 2021 sank er im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,4 Prozent auf 1,5 Millionen Kubikmeter (Wert: 100 Millionen Euro).

Rudolf Huber / glp

So klappt der Sonnenschutz für die Haut

Sonnenlicht sorgt für gute Laune, treibt die körpereigene Vitamin-D-Produktion an und wirkt positiv auf viele biologische Vorgänge. Kehrseite der Medaille: Es kann auch gefährlich sein. Denn eine zu hohe UV-Belastung erhöht das individuelle Risiko, weißen und schwarzen Hautkrebs zu entwickeln.

„Sonnenschutzmittel helfen effektiv, Sonnenbrand zu vermeiden“, betont Dermatologe Dr. Sebastian Singer, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie des Uniklinikums Regensburg, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Ebenso wichtig sei es aber, die aggressive Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden und passende Kleidung zu tragen, am besten dicht gewebte, dunkle Stoffe. Und: „Die gute Schutzwirkung von Sonnenschutzmitteln darf aber nicht dazu verleiten, nach dem Eincremen umso mehr Zeit in der Sonne zu verbringen“, so Singer.

Das Bundesamt für Strahlenschutz rät, zwei Milligramm Sonnencreme pro Quadratzentimeter Haut zu verwenden. Apothekerin Petra Schultz aus dem rheinländischen Langenfeld konkretisiert: je ein Esslöffel pro Arm, Bein, Rücken, Brust und Bauch sowie einer fürs Gesicht. Wichtig: Scheitel und Kopfhaut bei schütterem Haar nicht vergessen.

Übrigens: Guter Sonnenschutz muss nicht teuer sein. „Damit ein Sonnenschutzmittel in der EU zugelassen wird, muss es seine Wirksamkeit und Verträglichkeit in standardisierten Testverfahren belegen“, erläutert Dermatologe Singer. Das gelte genauso für günstige Produkte.

Rudolf Huber / glp

Experten-Tipps zum Wassersparen

Trinkwasser ist ein kostbares Gut – das vergessen wir im Alltag leider allzu leicht. Dabei schont jeder eingesparte Liter Warmwasser die Umwelt und spart zusätzlich Geld. Die Verbraucherzentrale Bayern hat zusammengefasst, worauf Verbraucher bei der Abrechnung ihres Warmwasserkonsums achten sollten.

In Mehrfamilienhäusern mit Zentralheizungen werden die Kosten für Heizung und Warmwasser nach Verbrauch verteilt. „Mit Warmwasserzählern in jeder Wohnung kann der persönliche Verbrauch festgestellt und mit üblichen Durchschnittswerten verglichen werden“, so die Verbraucherzentrale.

Eine Faustregel: Sparsam sind Haushalte, die weniger als 30 Liter pro Person und Tag verbrauchen. Wer darüber liegt, hat in der Regel erhebliche Einsparmöglichkeiten, etwa durch den Einbau eines Spar-Duschkopfs. Dieser kostet rund 20 Euro, spart aber bis zu 50 Prozent des Warmwasserverbrauchs ein. Beim Kauf gilt es zu beachten, dass der Duschkopf einen Wasserdurchfluss (Schüttmenge) von weniger als neun Litern pro Minute hat.

Bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale können die Verbrauchsdaten der gesamten Heizkostenabrechnung individuell bewertet und die Höhe der Heizkosten der Wohnung geprüft werden. Die Beratung findet derzeit online und telefonisch statt. Termine können unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 809 802 400 vereinbart werden.

Rudolf Huber / glp