Aufguss für das Immunsystem

Millionen Menschen leiden an Heuschnupfen. Doch jetzt gibt es Hoffnung für alle Leidgeplagten. Nach neuesten Erkenntnissen kann ein regelmäßiger Gang in die Sauna die Beschwerden auf natürliche Art lindern. Denn Saunabaden sorgt dafür, dass die Schleimhäute deutlich besser durchblutet sind.

„Deshalb ist der Organismus bei Menschen, die regelmäßig in die Sauna gehen, viel besser in der Lage, die eindringenden Pollen abzuwehren“, sagt Prof. Dr. med. Karl-Ludwig Resch, Leiter des Deutschen Instituts für Gesundheitsforschung in Bad Elster. Regelmäßiges Saunabaden ist ein sehr gutes Training für das Immunsystem. Das gezielte, wiederholte Setzen eines starken Wärme- und Kältereizes trainiert die Fähigkeit aller Blutgefäße in der Haut und in den Schleimhäuten, sich schnell zusammen zu ziehen und wieder zu öffnen.

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„Das hilft natürlich nicht nur in der Erkältungszeit, sondern auch in der Pollenflugzeit“, so Prof. Dr. Resch weiter. Die wohltuende Saunawärme lindere außerdem die Beschwerden bei allergischem Asthma, weil sie die verkrampften Muskeln in den tiefen Verästelungen der Bronchien löse. Regelmäßiges Saunieren kann also eine ganz natürliche Methode für Allergiker sein, die Situation etwas zu entspannen und den Frühling zu genießen – egal, ob beim Spaziergang durch grüne Wiesen oder beim Saunabaden.

Ralf Loweg

 

Ansturm auf FFP2-Masken

Die spitz zulaufenden weißen FFP2-Masken haben sich zum Bestseller entwickelt. Immer mehr Menschen tragen den Mund-Nasen-Schutz, um Corona-Viren keine Angriffsfläche zu bieten. Außer in Bayern reichen in den anderen Bundesländern aber auch sogenannte OP-Masken oder Masken der Standards KN95/N95.

Die von der bayerischen Landesregierung angeordnete Pflicht zum Tragen der FFP2-Masken hat bundesweit einen wahren Run auf diese Artikel ausgelöst. Mit der Folge, dass FFP2-Masken oftmals ausverkauft sind. Zumindest in vielen Märkten der dominierenden Drogerieketten fehlen sie seit Tagen im Sortiment oder sind nach kurzer Zeit vergriffen.

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In den meisten Apotheken sind die begehrten Produkte nach Branchenangaben noch vorrätig. Allerdings müssen die Kunden dafür teilweise tief in die Tasche greifen. Einige Apotheken verlangen zwischen drei und sechs Euro für eine einzelne FFP2-Maske.

Einer der weltgrößten Hersteller von Masken ist der chinesische Mischkonzern BYD, der auch Elektroautos herstellt. BYD produziert nach eigenen Angaben allein in der Fabrik im südchinesischen Shenzhen täglich rund fünf Millionen Masken und 300.000 Flaschen Desinfektionsmittel. Fest steht: Der Mund-Nasen-Schutz wird noch sehr lange ein täglicher Begleiter sein, um mit Sicherheit durch die Pandemie zu kommen.

Ralf Loweg / glp