BBL-Turnier in München: Und so sieht der Spielplan der MHP-Riesen aus

Wenige Stunden nach dem Erteilen der Genehmigung der bayerischen Staatsregierung für das Sicherheits- und Hygienekonzept der easyCredit Basketball Bundesliga kennen die zehn Teilnehmenden Klubs nun auch konkretere Daten: Der genaue Spielplan steht fest. Für Ludwigsburg beginnt das Final-Turnier 2020 mit einem Duell gegen RASTA Vechta (07. Juni, Tip-Off 20:30 Uhr).

Vier Pflichtspiele binnen acht Tagen, eine intensive Gruppenphase und das Duell gegen den vermeintlich stärksten Gegner am fünften Spieltag: Die MHP RIESEN Ludwigsburg haben ein weiteres Stück Planungssicherheit auf dem Weg zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs erlangt. Denn durch die Bekanntgabe des exakten Spielplans von Seiten der easyCredit Basketball Bundesliga kennen die Schwaben nun nicht nur den Spielort und ihre Gegner, sondern auch den dafür zugrunde liegenden, zeitlichen Ablauf. Dieser beinhaltet für das Team von Headcoach John Patrick während der Gruppenphase vier Partien. Zum Auftakt trifft Ludwigsburg auf Vechta. Es folgen die Duelle gegen Frankfurt und Bamberg ehe es am fünften und abschließenden Spieltag ins Kräftemessen mit Berlin gehen wird.

  • 07.Juni 2020, Tip-Off 20:30 Uhr: RASTA Vechta vs. MHP RIESEN Ludwigsburg
  • 09.Juni 2020, Tip-Off 16:30 Uhr: MHP RIESEN Ludwigsburg vs. FRAPORT SKYLINERS
  • 11.Juni 2020, Tip-Off 20:30 Uhr: MHP RIESEN Ludwigsburg vs. Brose Bamberg
  • 13.Juni 2020: spielfrei
  • 15.Juni 2020, Tip-Off 20:30 Uhr: ALBA BERLIN vs. MHP RIESEN Ludwigsburg

Sollten die MHP RIESEN Ludwigsburg nach dem Abschluss der Gruppenphase einen der ersten vier Tabellenplätze in Gruppe B belegen, qualifizieren sie sich für das modifizierte Playoff-Viertelfinale (17. bis 20. Juni 2020). In diesem würden die Schwaben überkreuz – Erster Gruppe B vs. Vierter Gruppe A, Zweiter Gruppe B vs. Dritter Gruppe A, Dritter Gruppe B vs. Zweiter Gruppe A, Vierter Gruppe B vs. Erster Gruppe A – gegen ein Team aus Gruppe A antreten und in einem Hin- und Rückspiel das Halbfinal-Ticket (21. bis 24. Juni 2020) ausspielen. Dieses wird ebenso wie das Finale (26. bis 28. Juni 2020) mit einem Hin- und Rückspiel ausgetragen.

Die jeweiligen fünftplatzierten Klubs beider Gruppen treten zum Platzierungsspiel um Platz neun an, welches für den 16. Juni 2020 (Tip-Off 20:30 Uhr) angesetzt ist.

red

Die Angst vor dem Facharzt

Fachärzte sind in der Corona-Krise offenbar nicht gefragt. Viele Patienten verzichten aus Angst vor einer Infektion mit dem Virus auf einen Besuch oder sagen bereits vereinbarte Termine ab. In einer bundesweiten Umfrage des NDR äußerten Vertreter von Berufsverbänden, Kassenärztlichen und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen jetzt die Sorge, der Ausfall von Terminen könne zu lebensbedrohlichen Verschlechterungen der Gesundheit der Patienten geführt haben.

Kardiologen und Onkologen melden für ihre Patienten, die in der Regel zu einer Risikogruppe gehören, Rückgänge der Termine zwischen 30 und 50 Prozent. Zahnärzte verzeichnen sogar ein Minus von bis zu 80 Prozent. Bei vielen Termin-Servicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen nahmen die Anfragen laut der NDR-Umfrage um bis zu 50 Prozent ab.

Besonders stark war der Rückgang Mitte März 2020 bis Anfang Mai, als viele den Gang zum Arzt aus Sorge über eine Corona-Infektion mieden. Alle Vereinigungen wiesen darauf hin, dass es sich bei den Zahlen nur um Schätzungen handele, bis das laufende Quartal abgerechnet sei. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) befürchtet, dass sich Krankheiten durch den Ausfall von Terminen verschlimmert haben könnten.

Die Kardiologin Kristina Brinkmann aus Hamburg erzählt, dass ihre Praxis etwa 30 Prozent weniger Patienten als im gleichen Zeitraum des Vorjahres gehabt habe. Oft seien sie einfach nicht erschienen – wie zum Beispiel ein junger Mann, der sich vor dem Lockdown mit Herzbeschwerden vorgestellt hatte, seinen Folgetermin aber nicht wahrnahm.

Ralf Loweg