Brand in Tiefgarage verursacht 500.000 Euro Schaden und was sonst noch im Landkreis los war

Kornwestheim: Fahrzeugbrand in Gemeinschaftstiefgarage

Mutmaßlich aufgrund eines technischen Defekts ist am Mittwochmorgen gegen 08:00 Uhr ein Audi TT in einer Gemeinschaftstiefgarage in Nelly-Sachs-Weg in Kornwestheim in Brand geraten. Die Flammen griffen auf einen Fiat 500 über und der Brand ging mit starker Rauchentwicklung einher. Die Feuerwehr Kornwestheim rückte mit 28 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen und die Polizei mit vier Streifenbesatzungen zum Brandort aus. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden etwa 30 Anwohner aus vier Mehrfamilienhäusern vorsorglich evakuiert. Sie konnten die Gebäude alle unverletzt verlassen. Um 08:25 hatte die Feuerwehr den Brand gelöscht. Durch die Hitze, die starke Rauchentwicklung und Rußniederschlag wurden sowohl Teile der Tiefgarage als auch weitere dort abgestellte Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf etwa 500.000 Euro. Alle Anwohner konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

 

Löchgau: Trafostation umgefahren und geflüchtet

Vermutlich beim rückwärtigen Rangieren auf einem Feldweg neben dem Mehläckerweg hat ein noch unbekannter Fahrzeuglenker am Dienstagvormittag auf dem dortigen Grünstreifen eine Trafostation erheblich beschädigt. Der dabei angerichtete Sachschaden beläuft sich nach erster Schätzung auf etwa 40.000 Euro. Personen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, zu melden.

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Asperg: Skoda angefahren

Im Verlauf des Montags, zwischen 08:00 und 17:30 Uhr hat ein unbekannter Autofahrer in der Siemensstraße einen geparkten Skoda angefahren und dabei die Fahrzeugfront samt Motorhaube beschädigt. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf etwa 3.000 Euro. Das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0, bittet um Hinweise.

 

Sersheim: Reifen zerstochen

An zwei am Fahrbahnrand der Vaihinger Straße in Sersheim abgestellten Transportern eines Paketdienstes hat ein unbekannter Täter in der Nacht zum Mittwoch zwischen 22:00 und 04:15 Uhr jeweils alle vier Reifen zerstochen. Das Polizeirevier Vaihingen/Enz, Tel. 07042 941-0, bittet um sachdienliche Hinweise.

 

Bietigheim-Bissingen: Heckscheibe eingeschlagen

Vermutlich am späten Dienstagabend hat ein Unbekannter in der Dresdener Straße in Bietigheim die Heckscheibe eines geparkten Chevrolet Matiz eingeschlagen. Anwohner hatten zwischen 23:00 und 00:00 Uhr einen lauten Streit und einen entsprechenden Schlag gehört. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg

Home-Office darf gerne bleiben

Die Corona-Pandemie hat der Arbeit aus dem Home-Office einen starken Schub beschert. 53 Prozent der berufstätigen Deutschen arbeitet zumindest teilweise von Zuhause aus, 21 Prozent sogar 5 Tage pro Woche. Und die Deutschen haben offenbar Gefallen an der Arbeit in den eigenen vier Wänden gefunden. 85 Prozent derjenigen, die Home-Office nutzen, wollen dies beibehalten, wenn die coronabedingten Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen endgültig aufgehoben werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von immowelt mit 18.000 Teilnehmern.

Für viele Menschen verbessert Home-Office die Work-Life-Balance: Berufstätige sparen wertvolle Zeit durch den Wegfall des Arbeitsweges, können die Arbeit flexibler auf den Tag verteilen und Familie und Beruf besser in Einklang bringen.

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Trotz allem scheint für die Mehrheit der Deutschen durchgängiges Home-Office, so wie es aktuell bei vielen Alltag ist, nicht die ideale Lösung. Die meisten bevorzugen eine Mischform aus Büro und Zuhause. 23 Prozent der Berufstätigen, die derzeit von Zuhause aus arbeiten, sprechen sich in der Befragung für künftig 3 Tage Home-Office pro Woche aus. Bei einer regulären 5-Tage-Woche würden das dann 2 Tage im Büro entsprechen. Weitere 21 Prozent würden gerne nach der Corona-Krise 2 Tage von Zuhause aus arbeiten, also 3 Tage im Büro. Zusammen wünschen sich also 44 Prozent ein Arbeitsmodell mit ausgeglichenen Arbeitszeiten im Büro und im Home-Office. Online-Meetings und Videokonferenzen scheinen auf Dauer den persönlichen Kontakt mit den Kollegen nicht ersetzen zu können. Ganz auf die Vorzüge von Home-Office wollen aber die meisten nicht mehr verzichten. Nur 15 Prozent möchten nicht mehr in den eignen vier Wänden arbeiten. Das komplette Gegenteil wünschen sich 20 Prozent der Befragten: Sie möchten 5 Tage im Home-Office arbeiten.

Interessant: Dadurch, dass Berufstätige durch Home-Office nicht mehr jeden Tag ins Büro pendeln müssen, haben sich auch die Ansprüche an den eigenen Wohnort verändert. So wird durch die Arbeit von zuhause oftmals mehr Platz benötigt. Auch die Nähe zur Natur und ein eigener Garten haben an Bedeutung gewonnen. Daher planen 19 Prozent der berufstätigen Großstadtbewohner (Stadt mit mehr als 500.000 Einwohnern), die sich künftig Home-Office wünschen, in den kommenden 12 Monaten aus der Stadt wegzuziehen. Bei knapp der Hälfte der Home-Office-Befürworter (44 Prozent) ist dieser Entschluss erst während der Corona-Pandemie gereift. Die Unzufriedenheit mit den eigenen Wohnverhältnissen scheint durch die viele Zeit zuhause stark angewachsen. Allzu weit hinaus aufs Land soll es allerdings nicht gehen, dafür scheinen die Vorzüge der Stadtnähe noch zu groß. Die meisten wollen in eine kleinere Großstadt (40 Prozent) oder in den Speckgürtel (30 Prozent) ziehen.

Andreas Reiners / glp