Neue Motoren für den Audi Q8

Für den Audi Q8 stehen ab sofort zwei neue Sechszylinder-Motoren zur Wahl. Das SUV-Flaggschiff mit den vier Ringen erhält einen weiteren Benziner (3.0 TFSI) sowie einen Diesel (3.0 TDI).

Im neuen TFSI arbeitet ein V6-Motor mit drei Litern Hubraum und Direkteinspritzung, der 250 kW/340 PS leistet. Das maximale Drehmoment gibt Audi mit 500 Newtonmeter an. Der Turbo-aufgeladene Benzinmotor beschleunigt den Q8 in 5,9 Sekunden von Null auf 100 km/h, heißt es. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt.

Der neue Diesel-Motor bringt es auf 170 kW/231 PS und einem maximalen Drehmoment von ebenfalls 500 Newtonmeter. Den Standard-Sprint erledigt der 3.0 TDI in 7,1 Sekunden, die Spitze ist laut Audi bei 233 km/h erreicht.

Die Kraftübertragung übernehmen auch bei den neuen Motorisierungen eine Achtstufen-Tiptronic und der permanente Allradantrieb Quattro. Beide Q8-Varianten kommen serienmäßig auf 19 Zoll-Rädern mit 265/55er Reifen daher. Der Q8 55 TFSI startet bei 76.300 Euro, der Q8 45 TDI bei 73.300 Euro. mid/rlo

Roboter reif für die Insel

Ob der Brexit mit dieser Entwicklung etwas zu tun hat, ist nicht bekannt. Fest steht jedoch: Roboter erobern die Insel. Denn in Großbritannien ist die Zahl der Industrie-Roboter drastisch gestiegen. 2.300 Einheiten wurden neu installiert, das ist ein Plus von 31 Prozent.

Befragt nach der Arbeitswelt der Zukunft wünscht sich die Mehrheit der Erwerbstätigen, dass Roboter die ungesunden (83 Prozent), gefährlichen (77 Prozent) oder monotonen (72 Prozent) Aufgaben übernehmen. Das sind Ergebnisse des automatica Trend Index.

Die Mehrheit der Arbeitnehmer in Großbritannien wünscht sich nicht nur, dass Roboter die schmutzigen, langweiligen und gefährlichen Jobs übernehmen: Rund 70 Prozent sind zudem der Meinung, dass der Robotereinsatz den Beschäftigten neue Chancen bietet, qualifiziertere Tätigkeiten zu erlernen.

Die künftige Zusammenarbeit in Mensch-Roboter-Teams wird von den Befragten überwiegend positiv bewertet: 68 Prozent sind der Meinung, dass eine Hand-in-Hand-Kooperation mit Robotern ohne Schutzzäune die Fertigung verbessern wird. Grund: Menschliche Talente wie Urteilsvermögen und Feinmotorik lassen sich mit der Kraft und Präzision der Roboter kombinieren. cid/rlo

Digitale Auto-Systeme auf dem Prüfstand

Moderne Autos sind rollende Computer. Sie sind rundum vernetzt, können miteinander kommunizieren und schon bald ganz allleine fahren. Der Mensch ist dann nur noch Passagier. Doch die ausgeklügelte Technik hat auch ihre Tücken. Denn die hochgerüsteten und mitunter sehr sensiblen Systeme können ihren Geist aufgeben, weil Sensoren defekt sind oder Hacker das Kommando übernehmen. Da das während der Fahrt geschieht, ist das natürlich eine tödliche Gefahr. Was also tun?

“Wir brauchen ein Sicherheitskonzept für die digitalen Funktionen von modernen Fahrzeugen”, sagt Dr. Michael Fübi, Präsident des TÜV-Verbands (VdTÜV), anlässlich des “Sachverständigentags 2019” in Berlin. Alle digitalen Fahrzeugsysteme sollten seiner Meinung nach wie analoge oder elektronische Komponenten bei der Hauptuntersuchung sowie bei der Zulassung neuer Modelle auf ihre Sicherheit und Funktionsfähigkeit geprüft werden.

Das sieht auch eine breite Mehrheit in der Bevölkerung so: Zwei von drei Bundesbürgern (67 Prozent) sind der Meinung, dass automatisierte Funktionen in Fahrzeugen Bestandteil der Hauptuntersuchung sein sollten. 28 Prozent halten das für nicht erforderlich, und fünf Prozent machen keine Angaben. Das hat eine Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands ergeben.

Bisher sind digitale Sicherheitsprüfungen aber nicht möglich, weil die gesetzlichen Voraussetzungen fehlen. “Die Prüforganisationen müssen Zugang zu sicherheitskritischen Daten und der Software der Fahrzeuge bekommen. Nur so können sie Risiken nachvollziehbar bewerten”, sagt Michael Fübi. Und dafür sei ein erweiterter gesetzlicher Prüfauftrag dringend erforderlich.

Ähnlich beurteilt das DEKRA-Vorstandsmitglied Clemens Klinke: “Automatisierte Fahrfunktionen und andere sicherheitsrelevante elektronische Systeme können ihren Nutzen nur entfalten, wenn sie über die gesamte Nutzungsdauer des Fahrzeugs hinweg zuverlässig funktionieren.” Um das sicherzustellen, sei es unerlässlich, dass sie im Rahmen der Hauptuntersuchung geprüft würden. Seine Forderung: “Die Hauptuntersuchung muss ständig weiterentwickelt werden, damit sie der Fahrzeugtechnik angemessen ist.” mid/rlo

Smartphones: So sicher ist der Entsperrcode

Von ganz schwach bis sehr stark: Wer am Laptop oder PC ein neues Passwort einrichtet, bekommt meist per rot-gelb-grünem Balken dessen Sicherheitslevel signalisiert. An einem entsprechenden Hinweissystem für die Entsperrmuster von Smartphones wird derzeit geforscht.

Bisher gibt es nämlich bei Android-Smartphones keine Rückmeldung zur Stärke des gewählten Codes. Erste Konzepte für ein solches Stärke-Meter beruhen durchgehend auf visuellen Eigenschaften. “Sie überprüfen zum Beispiel die Anzahl der Kreuzungen im Muster, den Startpunkt, die Länge oder ob es Überlappungen gibt”, so Maximilian Golla, Doktorand in der Bochumer Arbeitsgruppe Mobile Security am Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit.

Allerdings zeigt die aktuelle Studie, dass diese Parameter nur wenig mit der tatsächlichen Stärke des Entsperrmusters zu tun haben. Das Grundproblem: Unabhängig von der Komplexität des grafischen Codes kommt es auch darauf an, wie gut ein Angreifer diesen erraten kann. Zwar sind mit den Android-Vorgaben auf dem Drei-mal-drei-Punkte-Feld im Prinzip 389.112 verschiedene Muster möglich. Doch Nutzer haben ganz bestimmte Vorlieben. Sie tendieren etwa dazu, oben links zu beginnen und das Muster unten rechts enden zu lassen.

Generell seien Stärke-Meter jedoch nützlich. Denn ihre pure Anwesenheit motiviere die Nutzer, sich über den Code Gedanken zu machen, sagen die Forscher. Allerdings sei es wenig hilfreich, wenn Nutzer dazu gebracht würden, das allerstärkste Muster einzugeben. Der Grund: Das Android-Betriebssystem begrenze die Anzahl der möglichen Rateversuche, deshalb sei übertriebene Sicherheit nicht nötig. cid/rhu

Handy hilft Ersthelfern

Wer als Ersthelfer zu einem Notfall kommt, ist oftmals mit der Situation überfordert. Wegen mangelnder Routine und Kenntnisse ist die Sorge groß, Fehler zu begehen. Das Smartphone soll künftig als ein Helfer vor Ort fungieren.

Die Notruf-Software EmergencyEye vom Grevenbroicher Startup Corevas hilft Menschen, die plötzlich als Helfer oder gar Lebensretter fungieren müssen. Vodafone gewährleistet als Technologiepartner, dass jeder den Service unabhängig von seinem Datenvolumen nutzen kann.

Sobald bei einer beteiligten Leitstelle ein Notruf eingeht, bekommt der Anrufer eine SMS mit einem Link – mit dem Klick auf den Link startet der Anrufer nach Zustimmung über die Software EmergencyEye automatisch die Übermittlung seines GPS-Standortes mit der Einsatzzentrale. Hilfskräfte können so den Unfallort schnell finden. Zudem wird der Ersthelfer per Video-Chat von der Leitstelle unterstützt.

Wichtig: Das System funktioniert mit jedem modernen Smartphone und unabhängig von einer App. Es wird inzwischen von mehreren Leitstellen eingesetzt, etwa in Neuss, wo rund eine Million Menschen zum Einzugsgebiet von EmergencyEye gehören. Diese Zahl soll bis April vervierfacht werden. cid/Mst

Doppeldecker mit Technik aus Deutschland

Großbritannien ist bekannt für Doppeldecker-Busse. Der britische Bushersteller Alexander Dennis Ltd. (ADL) erweitert sein Produktprogramm an Doppeldeckerbussen um ein Modell mit Brennstoffzellen-Antrieb. Dieses stattet Zulieferer ZF mit der elektrischen Antriebsachse AxTrax AVE aus. Das deutsche Technologieunternehmen aus Friedrichshafen liefert außerdem die passende Hard- und Software für den optimalen Betrieb.

“Wir freuen uns, dass der britische Bus-Hersteller Alexander Dennis auf die elektrische Antriebslösung AxTrax AVE von ZF vertraut”, sagt Fredrik Staedtler, Leiter der ZF-Division Nutzfahrzeugtechnik. “ZF vereinfacht die Elektrifizierung von Fahrzeugplattformen für den Hersteller und leistet damit einen zentralen Beitrag, um attraktive innerstädtische Mobilitätsangebote auch lokal schadstofffrei aufrechtzuerhalten.”

Die Elektroportalachse wird in einem Wasserstoff-Bus verbaut, den ADL auf Basis seiner Enviro400-Baureihe realisiert. In dieser Konfiguration wird aus Wasserstoff Elektrizität gewonnen, die wiederum die zwei elektrischen Radnabenmotoren der Elektroportalachse antreibt. Brennstoffzellen verbrauchen keine fossilen Kraftstoffe und erzeugen keine schädlichen Abgase, die einzige lokale Emission ist Wasserdampf. mid/wal

Autos mögen kein Salz

Salz gehört in jede Suppe. Doch Autos reagieren auf winterliches Streusalz empfindlich. Denn es greift Lack, Dichtungen, Felgen und vor allem auch den Unterboden an. Für den langfristigen Erhalt des Fahrzeugs sollten Autobesitzer deshalb den Farb- und Schutzschichten hohe Aufmerksamkeit schenken, rät der TÜV Süd.

Wird das Auto viel gefahren und steht oft draußen, ist die regelmäßige Passage durch die Waschanlage empfehlenswert. Dabei sollte man auf eine ordentliche Vorwäsche achten. Denn gerade im Winter ist der Lack voller Schmutz und Salz. “Scheint die Vorwäsche nicht ausreichend genug, ruhig darauf hinweisen”, sagt TÜV-Experte Eberhard Lang. Denn wird die Schmutzschicht vorher nicht richtig beseitigt, können bei der eigentlichen Wäsche kleine Kratzer entstehen, weil Steinchen und Schmutzpartikel von den Textilwalzen über den Lack gezogen werden.

Übrigens: Die meisten Anlagen waschen heute mit Textillappen. Im Gegensatz zu den Bürsten früherer Tage schonen sie den Lack. Bei ausgiebiger Vorwäsche steht der winterlichen Pflegefahrt also nichts im Wege.

Achtung: Nach der Fahrt durch die Waschstraße unbedingt die Türgummis trockenreiben und gegebenenfalls nachfetten. “Sonst besteht bei Minusgraden die Gefahr, im Auto eingesperrt zu sein, weil die Türen zugefroren sind”, warnt der TÜV. mid/wal

Batterien im Winter oft verschnupft

Auto-Batterien sind der Kälte im Winter oft schutzlos ausgeliefert. Und das mögen sie gar nicht. Experten wissen, was jetzt zu tun ist. Wer seine Batterie selbst prüfen will, benötigt ein sogenanntes “Multimeter”. Mit diesem Messgerät kann man die Spannung der Batterie messen, indem man das rote Kabel an den Pluspol und das schwarze Kabel an den Minuspol hält.

Der Test sollte am besten gemacht werden, wenn das Auto einige Stunden gestanden hat. Beträgt die Spannung zwischen 12,4 und 12,7 Volt, ist die Batterie in Ordnung. Liegt sie unter 12 Volt, sollte eine Werkstatt aufgesucht und unter Umständen die Batterie ausgetauscht werden. Experten des Versicherers ARAG weisen darauf hin, dass nicht alle Batterietester zuverlässige Informationen liefern. Der Profi in der Werkstatt meist schon.

Grundsätzlich ist es kein Problem, Autobatterien wieder aufzuladen. Doch die Experten betonen, dass Batterien in modernen Autos in der Regel nur etwa fünf Jahre halten. Durch hohe Standard-Ausstattungen der Fahrzeuge mit Sitzheizung, Klimaanlage und Co. werden sie enorm beansprucht. Ein Blick auf die Batterie hilft: Dort kann man am sogenannten “Frischedatum” ablesen, wie alt das gute Stück ist und ob ein Aufladen überhaupt sinnvoll ist.

Besonders zu empfehlen sind Geräte, die zusätzlich auch noch eine Regenerations-Funktion für altersschlappe Akkus haben und AGM-Batterien laden können, wie sie häufig in Fahrzeugen mit Start-Stopp-Automatik genutzt werden. Vom abendlichen Ausbau der Batterie, um sie im Warmen übernachten zu lassen, raten die Experten dringend ab. “Wer dem Auto mit moderner Elektronik den Strom abklemmt, bringt die Technik durcheinander”, heißt es bei ARAG. Das Radio müsse am nächsten Morgen neu codiert werden, im schlimmsten Fall werde ein Steuergerät beschädigt. mid/wal

Was Autofahrer über Schneeketten wissen sollten

Der Süden Deutschlands und einige Regionen Sachsens kämpfen mit den Schneemassen. Viele Straßen sind gesperrt. Und ohne Schneeketten geht gar nichts. Was Autofahrer bei diesen stählernen Traktionshilfen zu beachten haben, erklären die Experten des Magazins Auto Straßenverkehr.

Zunächst einmal sollten man sich rechtzeitig über die geforderte Ausrüstung informieren, denn meist sind nur vollwertige Schneeketten die richtige Wahl. Zwar helfen auf kurzen Strecken auch Anfahrhilfen. Ihre einfache Konstruktion bietet aber nur auf wenigen Metern ausreichend Traktion.

Bei der jetzigen Schnee-Situation helfen in den betroffenen Regionen allerdings nur Schneeketten. Und die können bis zu 400 Euro kosten, aber bei Autoclubs günstig geliehen werden, betonen die Experten. Wichtig: Autofahrer sollten auf jeden Fall die Montage vor dem Ernstfall einmal üben. Meist klappt sie zwar leichter als erwartet, aber die Probe – am Besten im Trockenen und Warmen – erspart Stress.

Eine gute Hilfe beim Anlegen im Freien sind neben einer Warnweste Handschuhe, eine isolierende Unterlage und eine Stirnlampe. Und noch ein wichtiger Tipp: Nur in Kombination mit einem guten Winterreifen kann sich die Kette optimal verzahnen und für gute Lenk- und Bremsleistungen sowie den nötigen Vortrieb sorgen. mid/rlo

Elektro-Golf: Kunden packen beim Bau mit an

Wer bei VW einen e-Golf bestellt, darf sich an der Herstellung aktiv beteiligen. Kunden können in der Gläsernen Manufaktur in Dresden ihr künftiges Fahrzeug ein Stück entlang der Produktionslinie begleiten. Freilich ist der Mitmach-Rahmen begrenzt, doch immerhin: An drei Stationen kann unter fachkundiger Anleitung der Volkswagen-Beschäftigten selbst mit angepackt werden – etwa beim Einbau der Instrumententafel.

Weitere Arbeitsschritte, bei denen der künftige Autobesitzer dabei sein kann, sind die Verbindung von Antriebsstrang und Karosserie – der sogenannten “Hochzeit”- und der Einbau der Kühlerschutzgitterfront. Mit der Fertigungsbegleitung erweitert die Gläserne Manufaktur von Volkswagen in Dresden ihr Angebot rund um das Erlebnis Elektromobilität.

Die Produktionsstätte in Dresden ist klein, aber fein. “Die Gläserne Manufaktur ist das Schaufenster der Elektromobilität von Volkswagen”, sagt Vertriebsleiter Arnd Meyer-Clasen. Neben Probefahrten, der Konfiguration und Auslieferung des e-Golf biete man mit der Fertigungsbegleitung nun ein spezielles Highlight an. “Bei uns können Kunden so nicht nur bei der Fertigung ihres Autos dabei sein, sondern auch selbst Hand anlegen.” Elektromobilität zum Anfassen: Dieses Erlebnis sei in der Automobilwelt einmalig.

Das Erlebnis ist allerdings nicht ganz kostenlos: Es kann bei der Bestellung des e-Golf beim Händler gebucht werden. Der Spaß kostet 390 Euro. Dafür gibt es Inklusiv-Leistungen: neben der Fertigungsbegleitung unter anderem innerstädtische Transfers, eine Führung durch den Fertigungs- und Ausstellungsbereich, Erinnerungsfotos sowie ein Gutschein in Höhe von 50 Euro für einen Restaurantbesuch im e-Vitrum. mid/wal

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