Mit dem Auto ins Corona-Drive-in-Testzentrum nach Kornwestheim

Kornwestheim. Das mittlerweile vierte Testzentrum in Kornwestheim hat jetzt im Wilkin-Areal an der Leibnizstraße 10 seinen Betrieb aufgenommen. Dabei handelt es sich um eine Drive-In-Teststelle, die mit dem Auto angefahren werden kann. Die Abstriche für den Corona-Schnelltest werden durch das geöffnete Autofenster abgenommen. Doch auch Radfahrer und Fußgänger können sich hier testen lassen.

Dass die lästige Parkplatzsuche entfällt, kommt vor allem Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern entgegen, die es morgens auf dem Weg zur Arbeit oder nach Feierabend eilig haben. Die Stadt Kornwestheim, die als Kooperationspartner den ABS (Arbeiter-Samariter-Bund) gewonnen hat, hofft darauf, dass vor allem Firmen dieses Angebot in Anspruch nehmen. Oberbürgermeisterin Ursula Keck sieht die Arbeitgeber in der Pflicht, entsprechende Testmöglichkeiten zu schaffen. „Für Mittelständler ist es weitaus günstiger, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem der Testzentren kostenpflichtig testen zu lassen anstatt eigene Teststrukturen aufzubauen“, zeigte sie sich bei dem Besuch des Testzentrums am Eröffnungstag überzeugt.

Diese Meinung teilt auch Dieter Kleemann, Inhaber des gleichnamigen Möbelhauses in Nachbarschaft zum Wilkin-Areal. Mit seinem Vorschlag, in Kornwestheim ein Drive-In-Zentrum zu eröffnen, war er bei den Verantwortlichen in der Stadtverwaltung sofort auf positive Resonanz gestoßen. Ihm war es wichtig, ein niederschwelliges Angebot zu schaffen, in dem sich Menschen unbürokratisch testen lassen können. Der Parkplatz des Globus-Baumarktes erschien ihm aufgrund der guten Erreichbarkeit als geeignet. Auch Dieter Kleemann sieht in dem Drive-In-Testzentrum ein gutes Angebot für Unternehmen, die ihre Beschäftigten testen lassen wollen.

Das Testzentrum Nord im Wilkin-Areal ist Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 13:00 Uhr, Dienstag und Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr, Mittwoch von 12:00 bis 16:00 Uhr sowie Samstag von 7:00 bis 13:00 Uhr geöffnet. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Kornwestheim hat Firmen angeschrieben und ihnen angeboten, Zeitfenster für die Testung ihrer Mitarbeiter/-innen zu buchen. Diese sind Montag bis Donnerstag von 7:00 bis 9:00 Uhr; Dienstag und Freitag von 12:00 bis 14:00 Uhr und Mittwoch von 16:00 bis 18:00 Uhr.

Die Termine können online unter https://kornwestheim.covid19-testtermin.de/online und telefonisch unter 07154- 202-8021 gebucht werden.  Das Telefon ist montags bis Freitag von 8.30 bis 12:00 Uhr, Montag von 14:00 Uhr bis 18 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 14:00 bis 16:00 Uhr und Donnerstag von 14:00 bis 17:00 Uhr besetzt.

red

Drive-in-Testzentrum öffnet am Montag in Kornwestheim

 Kornwestheim. Eine Drive-in-Teststelle, die auch mit dem Auto angefahren werden kann, geht am kommenden Montag, 19. April 2021, an den Start. Auf dem Parkplatz des Globus-Baumarktes im Wilkin-Areal an der Leibnizstraße 10 werden die Nasenabstriche für den Corona-Schnelltest durch das geöffnete Autofenster abgenommen. Doch auch wer ohne Auto, also zu Fuß, kommt, kann sich dort testen lassen.

Die Teststelle Nord wird von der Stadt Kornwestheim in Zusammenarbeit mit dem ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) betrieben. Jede Bürgerin und jeder Bürger mit Wohnsitz in Deutschland hat einmal in der Woche Anspruch auf einen kostenlosen Schnelltest in einer Teststelle. In den vergangenen Wochen hat die Stadt Kornwestheim mit verschiedenen Kooperationspartnern drei Teststellen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet eingerichtet. „Die Nachfrage nach den Testungen ist groß“, schildert Michael Siegel, Leiter des zuständigen Fachbereichs Recht, Sicherheit und Ordnung, seine Erfahrungen. Mit dem Testzentrum Nord wird dem großen Bedarf Rechnung getragen. Zudem bietet sich erstmals die Möglichkeit, direkt mit dem Auto zum Test zu fahren. Firmen, die ihre Mitarbeiter/-innen testen lassen wollen, können sich Zeitfenster reservieren lassen.

„Mit dem vierten Testzentrum, das mit dem Auto angefahren werden kann, ist die Stadt Kornwestheim bestens aufgestellt“, zeigt sich Oberbürgermeisterin Ursula Keck sehr zufrieden. Durch das geöffnete Autofenster seien kontaktarme Testungen möglich. Ebenso wie in den anderen Testzentren in der Johanneskirche in der Stadtmitte und in den Containern auf dem Salamander-Areal und am Kimry-Platz liegt das Testergebnis nach zirka 20 Minuten vor.

Das Testzentrum Nord im Wilkin-Areal ist Montag – Donnerstag von 9:00 – 13:00 Uhr, Dienstag und Freitag von 14:00 – 18:00 Uhr, Mittwoch von 12:00 – 16:00 Uhr sowie Samstag von 7:00 – 13:00 Uhr geöffnet. Die Termine können sowohl online unter https://kornwestheim.covid19-testtermin.de/online als auch telefonisch unter (07154) 202-8021 gebucht werden. Das Telefon ist montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 12 Uhr, montags von 14 Uhr bis 18 Uhr, dienstags und mittwochs von 14 Uhr bis 16 Uhr und donnerstags von 14 Uhr bis 17 Uhr besetzt.

red

Quelle: Stadt Kornwestheim

Großputz in den Straßentunneln im Kreis Ludwigsburg

LUDWIGSBURG. Einmal im Jahr ist Großputz in den Straßentunneln im Landkreis Ludwigsburg. In diesem Jahr finden die Reinigungs- und Wartungsaktionen in der Zeit vom 19. bis 30. April statt.

Die Arbeiten umfassen bei allen Tunneln die Reinigung der Tunneldecke und der Tunnelwände mit einer Spezialmaschine, die Reinigung der Entwässerungsanlagen und die Wartung der Beleuchtungsanlagen sowie der technischen Einrichtungen.

Aus Gründen der Verkehrssicherheit müssen die Tunnel während der Arbeiten für den öffentlichen Verkehr zeitweise gesperrt werden:

  • Tunnel B27a bei Stammheim in der Nacht vom 19. April auf 20. April. Die Arbeiten beginnen um 19.00 Uhr und werden spätestens um 5.00 Uhr früh beendet sein. Die Umleitung führt über die Landesstraße 1143 und die Ortsdurchfahrt Kornwestheim.
  • Galerie B10 bei Zuffenhausen in der Nacht vom 20. April auf 21. April. Die Arbeiten beginnen um 21.00 Uhr und werden spätestens um 5.00 Uhr beendet sein.
  • Tunnel Hochbergfeld im Zuge der Landesstraße 1100 bei Großbottwar in der Nacht vom 26. zum 27. April. Die Arbeiten beginnen um 20.00 Uhr und werden spätestens um 5.00 Uhr beendet sein. Die Umleitung führt über Kleinbottwar und Steinheim.
  • Tunnel Bergkelter im Zuge der Landesstraße 1125 bei Murr in der Nacht vom 27. zum 28. April. Die Arbeiten beginnen um 20.00 Uhr und werden spätestens um 5.00 Uhr beendet sein. Die Umleitung führt über die Ortdurchfahrt Murr.
  • Tunnel Steingrube im Zuge der Landesstraße 1100 bei Murr in der Nacht vom 28. zum 29. April. Die Arbeiten beginnen um 20.00 Uhr und werden spätestens um 5.00 Uhr beendet sein. Die Umleitung führt über die Ortdurchfahrt Murr.
  • Tunnel Besigheim im Zuge der Bundesstraße 27 in Besigheim in der Nacht vom 29. zum 30. April. Die Arbeiten beginnen um 20.00 Uhr und werden spätestens um 5.00 Uhr beendet sein. Die Umleitung führt über die Ortdurchfahrt Besigheim.

red

Quelle: Landratsamt Ludwigsburg

Marbacher Bürgermeister Jan Trost ins Amt eingesetzt

MARBACH AM NECKAR. Marbachs wiedergewählter Bürgermeister Jan Trost ist am Donnerstagabend (15. April) in einer Sitzung des Gemeinderats ins Amt eingesetzt worden. „Auch wenn die beiden Wahlgänge für Sie – und die Mitbewerber und die jeweiligen Unterstützer – sicherlich nervenaufreibend waren: Rückblickend gesehen ist es für die Demokratie insgesamt sowie für die Stadt Marbach gut, dass sich mehrere und vor allem qualifizierte Bewerber für den Bürgermeisterposten in Marbach interessierten. Das spricht für Ihre Stadt und für die Demokratie! Und es spricht am Ende nun auch für Sie, der Sie gestärkt und aus einer echten Wahl heraus in Ihre zweite Amtszeit starten. Die Mehrheit der Bevölkerung hat Ihnen das Vertrauen ausgesprochen“, stellte Landrat Dietmar Allgaier fest.

Landrat: „Möchte Ihnen gerne die Unterstützung und Begleitung des Landkreises für die Gartenschau anbieten“

Der Chef der Kreisverwaltung blickte auf Trosts erste Amtszeit zurück: „In den letzten acht Jahren hat sich Marbach am Neckar positiv entwickelt und Sie haben viele Projekte angestoßen, begleitet und umgesetzt.“ Als Beispiele nannte er den Ausbau der Kita-Landschaft, die Generalsanierung des Friedrich-Schiller-Gymnasiums (FSG) und des Bildungszentrums. Die Digitalisierung habe durch den Start des Glasfaseranschlusses beim FSG im Sommer 2020 einen starken Impuls bekommen, so Allgaier weiter. Auch für die älteren Marbacherinnen und Marbacher habe sich viel getan, so sei das neue Pflegeheim in Rielingshausen gebaut und der Bürgerbus in der Kernstadt etabliert worden. „Bauen und Stadtentwicklung waren ohnehin ein Schwerpunkt Ihrer Politik der letzten Jahre: Die Fußgängerzone wurde unter breiter Bürgerbeteiligung umgestaltet und die Niklastorstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt.“ Im Bereich Wirtschaft seien Fortschritte durch die Ansiedlung der Netzstabilitätsanlage der EnBW Baden-Württemberg im Energie- und Technologiepark sowie mit dem neuen Firmenstandort für die Firma EgeTrans erreicht worden. Schließlich habe Marbach zusammen mit Benningen für das Jahr 2033 den Zuschlag für das Großprojekt Gartenschau bekommen: „Auf diesem Weg möchte ich Ihnen, aber auch dem Gemeinderat, gerne die Unterstützung und die Begleitung des Landkreises anbieten, denn die Gartenschau wird weit über die Stadt- und Landkreisgrenzen hinaus ihre Wirkung entfalten.“

Viele Berührungspunkte zwischen Stadt und Landkreis habe es bei der Entwicklung des Klinikstandorts gegeben. In diesem Zusammenhang bedankte sich Allgaier ausdrücklich bei den Gemeinderätinnen und Gemeinderäten für das gute Miteinander. „Ich hoffe sehr, dass wir den eingeschlagenen Weg nun auf der Basis der gemeinsamen Verständigung auch beschreiten können“, sagte der Landrat.

Zum Schluss richtete er den Blick nach vorne: „Es ist für Sie als Bürgermeister aber auch für die Mitglie- der des Gemeinderats nun wichtig und essenziell, die Sacharbeit im Vordergrund zu sehen. Manchmal nützt es in solchen Situationen, den ,Reset‘-Knopf zu drücken und einfach von vorne anzufangen. Dazu haben Sie, Herr Trost, jetzt die Chance, da Sie ganz am Anfang der zweiten Amtszeit stehen. Und da ich Sie kenne und auch viele Mitglieder des Gemeinderats im letzten Jahr persönlich kennenlernen konnte, bin ich mir sicher, dass Ihnen dies auch gemeinsam gelingen wird und Sie die Aufgaben der Zukunft miteinander anpacken und angehen werden.“ Denn für die nächsten acht Jahre habe sich Trost in seinem Wahlprogramm viel vorgenommen. Dafür wünschte Allgaier Trost alles Gute, viel Erfolg, Durchhaltevermögen, Gestaltungsfreude und ein glückliches Händchen“. Er freue sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Trost, sowohl als Bürgermeister als auch als Kreisrat.

red

Musikverein Münchingen und Freiwilligen Feuerwehr Korntal-Münchingen setzen starkes Zeichen gegen Corona

Unter diesem Motto stand die Gemeinschaftsaktion des Musikverein Münchingen e.V.  und der Freiwilligen Feuerwehr Korntal-Münchingen am Sonntag (28.3.) in den drei Stadtteilen der Strohgäugemeinde im Kreis Ludwigsburg

Der ungewollte Ideengeber dieses Ereignisses war Frank Di Marco, seines Zeichens Leiter Öffentlichkeitsarbeit beim Musikverein Münchingen und begeisterter Bläser eines Euphoniums, einem Blechblasinstrument aus der Familie der Bügelhörner. „Es ist in der aktuellen Zeit schwer im Ehrenamt sichtbar zu sein“ so Frank Di Marco.

Aus diesem Grund hatte Di Marco im Stadtteil Münchingen ein Video mit dem Titel „Orte der Stille“ für den Musikverein aufgenommen. Drehorte waren Lokalitäten, an welchen normalerweise viel Betrieb herrscht, dies jedoch auf Grund des Corona-Virus momentan nicht der Fall ist.

Seine Interpretation des, 1964 von Paul Simon komponierten, Klassikers „The Sounds of Silence“, mit dem Euphonium, erregte bei einigen Mitgliedern der Feuerwehr Aufmerksamkeit.

Aus diesem Grund nahmen einige Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Korntal-Münchingen Kontakt mit ihm auf und es entstand die Idee, eine „Aktion über (den Dächern) alle(r) drei Stadtteile“ zu gestalten, einen musikalischen Mutmacher, vom Korb der Drehleiter aus luftiger Höhe, an alle Mitbürger zu senden.

Umgesetzt wurde das Vorhaben, welches von Bürgermeister Dr. Wolf und der Stadtverwaltung tatkräftig unterstützt wurde, dann am 28. März bei strahlendem Sonnenschein.

Für den Blasmusiker Frank Di Marco war es ein unvergessliches Erlebnis, das Euphonium live in 30 Metern Höhe zu spielen. Entsprechend groß war seine Nervosität vor dem ersten Auftritt auf dem Saalplatz in Korntal.

Als „Tribüne“ diente, außerplanmäßig, die nagelneue Drehleiter der Feuerwehr Hemmingen. Die Freiwillige Feuerwehr der Nachbargemeinde sorgte dankenswerterweise für kurzfristigen Ersatz, da sich das Hubrettungsfahrzeug aus Korntal-Münchingen bei der Wartung befand.

Auf Grund der aktuellen Corona-Verordnung konnte die Aktion leider nicht im Vorfeld bekannt gegeben werden, lediglich in den sozialen Netzwerken wurde kurz vor Beginn der Auftritte ein Hinweis gepostet. Um dieses einmalige Ereignis dennoch allen Mitbürgern zugänglich zu machen, wurden die Auftritte von Frank Di Marco und seinem Euphonium von einem Filmteam festgehalten und zu einem Video geschnitten. Da sich das Hauptgeschehen in rund 30 Meter Höhe abspielte, kam auch eine Drohne zum Einsatz.

Das Video ist ab sofort auf dem Youtube-Kanal des Musikverein Münchingen und dem Instagram-Auftritt der Freiwilligen Feuerwehr Korntal-Münchingen abrufbar:

https://www.youtube.com/watch?v=XwctwV7WV08&t=3s

Angesichts der unerwartet vielen positiven Reaktionen meinte Hauptakteur Frank Di Marco: „Wenn sich Feuerwehrleute auf der Leiter befinden, steht doch VIEL mehr auf dem Spiel…“

Dies mag so gesehen richtig sein, jedoch gab sein Spiel VIELEN das, was die Feuerwehr in solchen Momenten auch gibt: Hoffnung.

red

Landtagswahl: Deutlicher Anstieg bei den Briefwählern

Kornwestheim. Am kommenden Sonntag, 14. März 2021, findet die Wahl zum 17. Landtag von Baden-Württemberg statt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist bei dieser Landtagswahl der Anteil der Stimmberechtigen, die das Angebot der Briefwahl in Anspruch nehmen, besonders hoch.

So haben in Kornwestheim bereits 6233 Bürgerinnen und Bürger (Stand 8. März 2021) ihre Briefwahlunterlagen beantragt. Angesichts einer Zahl von 21.000 Wahlberechtigten in Kornwestheim ist das mehr als jeder Vierte und im Vergleich zur Landtagswahl vor fünf Jahren ein deutlicher Anstieg: Damals hatten 3200 Wählerinnen und Wähler sich für die Briefwahl entschieden.

Die Kornwestheimer Stadtverwaltung hat der zu erwartenden Entwicklung Rechnung getragen: So ist die Zahl der Briefwahlbezirke von fünf auf sieben erhöht worden. Damit gibt es in der Stadt Kornwestheim 24 Wahllokale plus die sieben Briefwahlbezirke.

Schnelltests für Wahlhelferinnen und -helfer

Um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, bietet die Stadt Kornwestheim allen zirka 240 Wahlhelferinnen und -helfern die Möglichkeit, sich am Samstag, 13. März 2021, vormittags auf das Coronavirus testen zu lassen. Die Teilnahme ist freiwillig.

Wer am Wahlsonntag persönlich seine Stimme abgeben will, sollte einige Regeln beachten. Es ist wichtig, dass die Wählerinnen und Wähler für die Stimmabgabe im Wahllokal dieses Mal nicht nur die Wahlbenachrichtigung und den Ausweis mitbringen, sondern auch FFP2-Masken oder medizinische Masken. Ausnahmen sind nur mit ärztlicher Bescheinigung oder aufgrund eines sonstigen zwingenden Grundes möglich. Händedesinfektion und Abstandhalten sind ebenso Pflicht. Es wird darum gebeten, einen eigenen Stift mitzubringen.

Kein Zutritt zum Wahllokal bei Corona-Symptomen

Wer am Wahlsonntag Symptome einer Covid-19-Infektion wie Fieber, trockenen Husten oder eine Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns aufweist oder in den vorangegangenen 14 Tagen vor der Wahl Kontakt zu einer infizierten Person hatte, darf ebenfalls nicht ins Wahllokal. Für kurzfristig auftretende Erkrankungen oder Quarantäneanordnungen gibt es sogar bis 15 Uhr am Wahlsonntag die Möglichkeit, Briefwahl zu beantragen.

Erweiterte Öffnungszeiten am Wochenende

Hier ein Überblick über die erweiterten Öffnungszeiten des Bürgerbüros zur Erledigung dringender Wahlangelegenheiten:

  • Freitag, 12. März 2021, 8.30 Uhr bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 18 Uhr
  • Samstag, 13. März 2021, 9 Uhr bis 12 Uhr
  • Sonntag, 14. März 2021, 8 Uhr bis 15 Uhr.

Wahlscheine und Briefwahlunterlagen können im Bürgerbüro noch bis Freitag, 12. März 2021, bis 18 Uhr, beantragt werden. Das Team des Bürgerbüros weist daraufhin, dass verlorene Wahlscheine nicht ersetzt werden. Wer glaubhaft versichert, dass er seine bereits beantragten Briefwahlunterlagen nicht erhalten hat, kann bis Samstag, 13. März 2021, von 9 Uhr bis 12 Uhr Ersatzunterlagen beantragen. Bitte hierzu unbedingt den Personalausweis mitbringen. Im Falle einer nachgewiesenen plötzlichen Erkrankung kann bis Sonntag, 14. März 2021, von 8 Uhr bis 15 Uhr ein Wahlschein beantragt werden.

Wer in einem solchen Fall für jemand anderen den Wahlschein beantragt, benötigt dafür zur Vorlage beim Bürgerbüro sowohl eine Vollmacht des plötzlich erkrankten Wahlberechtigten als auch den eigenen Personalausweis. Telefonisch ist das Bürgerbüro am Wahlwochenende unter Telefon (07154) 202-89540 erreichbar.

red

Quelle: Stadt Kornwestheim

Stadt Kornwestheim kündigt verstärkte Coronakontrollen am Wochenende an

Kornwestheim. Angesichts der frühlingshaften Temperaturen und der erwachenden Natur zieht es zahlreiche Menschen nach draußen, um sich zu treffen,  Sport zu treiben, zu spielen oder einfach die Sonne zu genießen. Momentan befinden wir uns in einer kritischen Phase, was den Inzidenzwert  betrifft, gibt die Stadt Kornwestheim in einer Mitteilung vom Freitag bekannt.

Auf der einen Seite steigt der Wert seit einigen Tagen wieder, auf der anderen Seite haben die Schulen und Kitas wieder geöffnet. Für den März sind Lockerungen der Beschränkungen geplant. Umso wichtiger ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger die bestehenden Corona-Regeln einhalten. Nur so lässt sich das Risiko einer dritten Welle stark reduzieren, die mit Einschränkungen verbunden sein wird, heißt es in der Mitteilung weiter.

Die Stadt kündigt daher an, dass die die Einhaltung der Corona-Regeln auch am kommenden Wochenende bis in die Nachtstunden verstärkt überwacht und Verstöße entsprechend sanktionieren. Deshalb wird an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, sich an die bestehenden Vorschriften zu halten, um sich und andere zu schützen, so die Stadtverwaltung abschließend.

red

Stichwahl in Marbach: Jan Trost erneut als Bürgermeister gewählt

Marbach am Neckar: Jan Trost, amtierender Bürgermeister und Freie-Wähler-Kandidat, hat das Rennen um den Rathaussessel in Marbach am Neckar für sich entschieden. Der 45-Jährige setzte sich bei der Stichwahl am Sonntag knapp gegen seine stärksten Mitbewerber Timo Jung und Tobias Möhle durch. Auf Trost entfielen 47.36 %  (2.875) der Stimmen. Für Timo Jung votierten 43.56 % (2.644). Tobias Möhle erhielt 8,39 % (509) der Stimmen. Insgesamt 6.080 Menschen gaben am Sonntag ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung lag bei 51,16 %. Insgesamt 11.885 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen ihre Stimme abzugeben.

Die Neuwahl war erforderlich, weil bei der Hauptwahl vor 14 Tagen keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit erhielt.

Hier der Link zu den Wahlergebnissen:

Wahlergebnisse Bürgermeister‐Wahl 2021

red

Quelle: Stadt Marbach am Neckar

Kornwestheims Oberbürgermeisterin Ursula Keck kritisiert Praxis bei Vergabe von Impfterminen

Kornwestheim. Mit Unverständnis und Verärgerung reagiert Oberbürgermeisterin Ursula Keck auf die Praxis bei der Vergabe von Impfterminen. Sie fordert die Landesregierung auf, den Kommunen, die ältere Menschen bei der Terminvereinbarung unterstützen, analog zu der Einwohnerzahl ein bestimmtes Kontingent an Zeitfenstern zur Verfügung zu stellen.

„Die derzeitige Vergabepraxis ist nicht zu akzeptieren“, übt die Verwaltungschefin deutliche Kritik. Als eine der ersten Kommunen im Landkreis Ludwigsburg hat die Stadt Kornwestheim ein Unterstützungsangebot für die älteren Bürgerinnen und Bürger ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine Initiative von Oberbürgermeisterin Ursula Keck. Recht schnell war nämlich deutlich geworden, dass ältere Menschen mit der Terminvereinbarung überfordert sind. Seniorinnen und Senioren sollten den kurzen Draht zum Rathaus nutzen, anstatt sich bei der bundesweiten Hotline in eine lange Warteschleife zu begeben oder sich im Internet einen Termin zu sichern.

Mehr als 2100 Kornwestheimerinnen und Kornwestheimer, die 80 Jahre und älter sind und nicht in einer Pflegeeinrichtung leben, waren angeschrieben worden. In diesem Brief wurden sie auf die mit drei Mitarbeitern besetzte Service-Hotline aufmerksam gemacht. Außerdem erhielten sie die Möglichkeit, einen Rückmeldebogen auszufüllen und abzugeben.

„Das angebotene Verfahren ist kompliziert und zeitaufwändig“, schildert Ursula Keck die Erfahrungen, die man in den vergangenen Tagen bei dem Versuch, Termine zu vereinbaren, im Kornwestheimer Rathaus gemacht hat. Verschärft wird das Problem durch den fehlenden Impfstoff, der nicht in dem Umfang wie erwartet zur Verfügung steht. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass die wenigen Impftermine, die vergeben werden, täglich um Mitternacht eingestellt werden und bereits nach kurzer Zeit gebucht sind. Die städtischen Mitarbeiter, die dem Team des Impfservice angehören, haben keine Chance, zu ihrer regulären Arbeitszeit einen Termin zu ergattern. Angesichts des neuen Rückmeldeystems für Impfwillige, das vom Land ab kommenden Montag angeboten werden soll, befürchtet Keck zudem eine Benachteiligung der Kommunen, die dieses Hilfsangebot unterbreiten.

Aktuell haben sich in Kornwestheim zirka 800 Seniorinnen und Senioren bei der Stadtverwaltung gemeldet. Bislang blieb es vor allem bei der Datenerhebung. Seit dem Start der Impfaktion am 19. Januar 2021 konnten nur drei Termine vereinbart werden. „Das ist frustrierend und enttäuschend“, so Ursula Keck. Ihrer Meinung nach wäre es ein großer Schritt in die richtige Richtung, wenn den Kommunen bestimmte Terminkontingente zur Verfügung gestellt werden. Schließlich gehe es auch darum, das Vertrauen der älteren Menschen in die Politik nicht zu enttäuschen

Marion Blum

Marbach am Neckar: Wahl am 7. Februar wird für Bürgermeister Trost zur Zitterpartie

Von Uwe Roth

Am Sonntag, 7. Februar entscheidet es sich, wer nächster Bürgermeister von Marbach am Neckar wird. Der amtierende Bürgermeister Jan Trost hat es in der ersten Wahlrunde nicht geschafft, die notwendige absolute Mehrheit (über 50 Prozent) aus seiner Bürgerschaft zu erhalten. Sein jüngerer Herausforderer Timo Jung erreichte sogar drei Prozentpunkte mehr. Ob das SPD-Mitglied die Nase bei der zweiten Abstimmung vorne behalten wird, lässt sich schwer vorhersagen. Für den Amtsinhaber, der für die Freien Wähler im Kreistag von Ludwigsburg sitzt, wird der zweite Wahlsonntag in jedem Fall zur Zitterpartie.

Insgesamt stehen sechs Namen auf dem Wahlzettel: Neben Trost und Jung sind dies Tobias Möhle, Dennis Rickert, Ulrich Raisch und seit wenigen Tagen Ruben Hauptfleisch als Neueinsteiger. Letzterer ist 40 Jahre alt und wohnt im Norden Deutschlands. Nach seinen Angaben ist der Fachwerker für Metallbautechnik arbeitssuchend. Seinen einwöchigen Wahlkampf in Marbach verbindet er zugleich mit der Suche nach einem Job im Großraum Stuttgart. Rickert und Raisch waren schon in der ersten Wahlrunde dabei – wenn auch im Wahlergebnis unter ferner liefen. Beide blieben unter 1,5 Prozent.

Die drei aussichtsreichsten Kandidaten haben für Ludwigsburg24 aufgeschrieben, warum sie der nächste Bürgermeister von Marbach am Neckar werden möchten:

Jan Trost (45), Bürgermeister von Marbach

Foto: Jan Trost

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Marbach, Rielingshausen, dem Hörnle und Siegelhausen, warum möchte ich am 7. Februar zum Bürgermeister von Marbach gewählt werden?

Das Amt des Bürgermeisters war schon immer mein Traumberuf: Vielfältig, verantwortungsvoll und immer eng in Kontakt mit den Menschen. Seit Beginn meines Berufslebens war es mein Ziel, Bürgermeister zu werden. Deshalb habe ich meinen Berufsweg konsequent auf dieses Ziel hin ausgerichtet. Seit 2004 bin ich in unterschiedlichen Führungspositionen in der öffentlichen Verwaltung aktiv, habe mich berufsbegleitend weitergebildet und ein Masterstudium an der Hochschule in Ludwigsburg erfolgreich abgeschlossen.

Seit 2013 bin ich Bürgermeister von Marbach. Hier bin ich schon zur Schule gegangen, hier lebe ich mit meiner Familie, hier bin ich in zahlreichen Vereinen aktiv, hier sind wir sozial verwurzelt und hier fühlen wir uns wohl. Marbach ist für meine Familie und mich Heimat. Ich kann mir keine schönere Umgebung vorstellen, in der unsere Kinder groß werden. Was gibt es also Schöneres, als seine Heimat gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern als Bürgermeister aktiv mitzugestalten!

Startseite – Jan Trost (jan-trost.de)

 

Timo Jung (31), Leiter Zentrale Dienste beim Städtetag Baden-Württemberg

„Die Schillerstadt hat großartiges Potenzial. Der erste Wahlgang hat gezeigt, dass sich der Großteil der Bevölkerung einen Wechsel im Rathaus wünscht. Ich möchte einen neuen Stil prägen, innerhalb der Verwaltung und im Austausch und der Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Die Themen der Bürgerinnen und Bürger liegen mir am Herzen: Der Klimawandel, der Ausbau der Bildung und Betreuung, die Schaffung von Wohnraum, der Verkehr, die Belebung der Innenstadt und vieles mehr. Gemeinsam mit den Bürgern möchte ich die Zukunft von Marbach aktiv gestalten. Dazu müssen wir eine Vision entwickeln. Es geht um die Frage, wie stellen wir uns Marbach im Jahr 2030 vor?

Ich stehe für frischen Wind und neue Ideen an der Rathausspitze. Die Verwaltung müssen wir zukunftsfähig aufbauen. Durch meine bisherige Position als Leiter der Zentralen Dienste beim Städtetag Baden-Württemberg und meine Tätigkeit als Dozent an der Verwaltungshochschule habe ich dafür die besten Grundlagen.

In zahlreichen Gesprächen seit der Bekanntgabe meiner Bewerbung habe ich mich bereits mit den Menschen aus Marbach, Rielingshausen, dem Hörnle und Siegelhausen ausgetauscht. Die Herausforderungen der Zukunft möchte ich gerne mit allen gemeinsam angehen.

Ich möchte als Ihr Bürgermeister dazu beitragen, die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft zu legen. Dafür stehe ich.“

Ihr Kandidat – Timo Jung – Bürgermeister für Marbach (jung-marbach.de)

 

Tobias Möhle (37), Betriebsrat bei der Firma Bosch.

Foto: Team Möhle

Tobias Möhle geht ohne Parteibuch in die zweite Runde der Bürgermeisterwahl in Marbach. „Ich habe nicht gelernt Menschen oder eine Stadt zu verwalten. Ich habe gelernt mit Menschen gemeinsam zu gestalten. Und das mache ich seit über 17 Jahren bei Bosch in Schwieberdingen“.

Seine Erfahrung aus dem Betrieb möchte Tobias Möhle für Marbach und die Menschen, die hier leben, einsetzten. Große Projekte wie die Gartenschau, die Entspannung der Verkehrssituation oder die Belebung der Innenstadt bieten zahlreiche Möglichkeiten.

Viele Menschen in Marbach können damit jedoch heute nichts anfangen. Denn sie leiden teilweise massiv unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Dem Bürgermeister als Stadtoberhaupt kommt hier eine besondere Rolle zu. „Wir müssen diesen Menschen die Hand reichen, Perspektiven schaffen und Sicherheiten bieten“. Tobias Möhle denkt dabei an Beratungs- und Unterstützungsangebote, wenn es zuhause schwierig läuft, die finanzielle Situation angespannt ist oder sich Unternehmen die Frage stellen müssen, Gewerbesteuer zahlen oder Mitarbeiter weiterbeschäftigen?

Wir müssen priorisieren, Projekte nach hinten schieben und jetzt zusammen mit den Menschen in Marbach Lösungen finden wie Insolvenzen, Arbeits-, Perspektivlosigkeit oder das Familiendrama verhindert werden kann. Heute investieren, um in den nächsten Jahren die Früchte zu ernten. Das ist einer der Ansätze, wenn Tobias Möhle sagt: „Lasst uns die Stadt, in der wir gemeinsam leben, nach unseren Vorstellungen gestalten!“.

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