Corona: Baden-Württemberg beim Impftempo fast Schlusslicht

Seit Sonntag 27.12. wird in Deutschland offiziell gegen das Coronavirus geimpft. Am Mittwoch hat das Robert-Koch-Institut weitere Zahlen veröffentlicht. Demnach ließen sich laut dem RKI bereits 758.093 Menschen mit dem Impf-Wirkstoff von Biontech-Pfizer und Moderna impfen (Stand: 13.01. – 08.00Uhr).

Der Anstieg im Vergleich zum Vortag betrug für Deutschland 69.178 Impfungen. In Baden-Württemberg wurden bis Mittwoch 76.762 Personen geimpft. Das sind 5.869 mehr als am Vortag. Pro 1.000 Einwohner wurden im Land somit bisher 6,9 Impfungen vorgenommen. Im Vergleich mit den anderen Bundesländern verschlechtert sich Baden-Württemberg auf den vorletzten Platz. Nur Thüringen steht mit einem Wert von 6,1 pro 1.000 Einwohner noch schlechter da. Den höchsten Impfwert weist das Land Mecklenburg-Vorpommern mit 18,1 Impfungen pro 1.000 Einwohnen aus.

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Es kann vorkommen, dass Meldungen einzelner Bundesländer vervollständigt oder korrigiert werden. In diesen Fällen wird die Tabelle nachträglich aktualisiert.

RS Bundesland Impfungen kumulativ Differenz zum Vortag Impfungen pro 1.000 Einwohner Indikation nach Alter* Berufliche Indikation* Medizinische Indikation* Pflegeheim-bewohnerIn*
08 Baden-Württemberg 76.762 5.869 6,9 41.457 22.519 2.980 12.781
09 Bayern 150.511 14.525 11,5 35.434 76.344 2.606 48.443
11 Berlin 35.893 2.095 9,8 24.446 11.010 105 21.428
12 Brandenburg 19.590 4.499 7,8 3.920 15.352 193 2.009
04 Bremen 7.753 753 11,4 1.104 3.346 60 3.115
02 Hamburg 15.980 1.707 8,7 5.578 6.866 1.503 3.891
06 Hessen 60.344 2.869 9,6 15.955 34.864 3.172 23.182
13 Mecklenburg-Vorpommern 29.100 2.059 18,1 2.076 14.928 376 13.031
03 Niedersachsen 63.200 7.749 7,9 13.316 32.710 10.409 33.078
05 Nordrhein-Westfalen 129.472 3.994 7,2 0 59.599 0 69.881
07 Rheinland-Pfalz 45.326 8.012 11,1 10.246 22.730 9 12.341
10 Saarland 11.199 1.069 11,3 8.358 1.791 0 3.790
14 Sachsen 29.421 5.720 7,2 2.210 23.650 1 5.770
15 Sachsen-Anhalt 27.320 2.907 12,4 8.533 13.373 1.178 12.736
01 Schleswig-Holstein 43.162 4.611 14,9 13.202 17.149 5.452 18.056
16 Thüringen 13.060 740 6,1 1.149 9.798 81 1.491
Gesamt 758.093 69.178 9,1 186.984 366.029 28.125 285.023

ÜBERSICHT: IMPFUNGEN PRO TAG IN DEUTSCHLAND

Datum Gesamtzahl Impfungen
27.12.20 23.672
28.12.20 19.084
29.12.20 42.268
30.12.20 56.795
31.12.20 37.533
01.01.21 30.301
02.01.21 44.459
03.01.21 24.236
04.01.21 47.583
05.01.21 49.367
06.01.21 54.388
07.01.21 55.470
08.01.21 56.151
09.01.21 52.668
10.01.21 32.069
11.01.21 62.871
12.01.21 69.178
Impfungen gesamt 758.093

Quelle: RKI – (Stand 13.01. 08.00Uhr)

red

Medizinische Masken in Bus und Bahnen werden ab Montag Pflicht

Die neue Corona-Verordnung des Landes sieht eine Tragepflicht von medizinischen Masken (FFP2- oder OP-Masken) im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen vor. Ab Montag, 25. Januar, 0 Uhr, gilt in allen Bahnhöfen und Haltestellen im gesamten VVS die neue Regelung. Stoffmasken, Kinnvisiere, Schals, Buffs und ähnliches sind damit während der Fahrt und beim Warten nicht mehr erlaubt. Medizinische Masken filtern Viren und haben deshalb haben eine höhere Schutzwirkung als Alltagsmasken sowohl für den Träger selbst und auch für andere. Dies ist gerade vor dem Hintergrund möglicher besonders ansteckender Mutationen des Virus entscheidend.

VVS, S-Bahn, SSB und die regionalen Busunternehmen werden Fahrgäste über ihre Medien, in der Dynamischen Fahrgastinformation (DFI) und mit Durchsagen auf die Pflicht hinweisen.

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Die Bahnen und Busse im VVS fahren weiterhin in vollem Umfang (nur mit geringen Einschränkungen im Nacht- und Schülerverkehr). Damit können wichtige Wege zum Einkaufen, zum Arzt oder zur Apotheke auch weiterhin mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Auch Fahrgäste in systemrelevanten Berufen sowie Pendler können sich damit auf Bus und Bahn verlassen. S- Bahnen und viele Stadtbahnen werden viel weniger genutzt als früher, vor allem auch weil keine Schüler fahren. Teilweise sind Bahnen und Busse nur noch zu einem Drittel besetzt. Dadurch haben Fahrgäste sehr viel Platz in den Fahrzeugen und können weitgehend den Abstand untereinander einhalten.

red